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Iserlohn.
Die stadtgeschichtliche Vortragsreihe von Stadtarchiv und Volkshochschule Iserlohn wird am Dienstag, 14. Mai, fortgesetzt. Der ehemalige Stadtarchivar Götz Bettge referiert über die Iserlohner Gartenkultur im 19. Jahrhundert. Der Vortrag beginnt um 18.30 Uhr im Stadtarchiv in der "Alten Post", Theodor-Heuss-Ring 5. (Der Vortrag wurde vom ursprünglich veröffentlichten Termin 28. Mai vorverlegt).
Seit dem 18. Jahrhundert und vor allem im 19. Jahrhundert nutzten die Iserlohner Bürger und Kaufleute außerhalb des engen Stadtzentrums Gärten. So war beispielsweise der Bereich Bellevue und Tyrol bis zur Bebauung mit gründerzeitlichen Villen vor allem durch Gärten und Ausflugslokale geprägt. Mit dem Bau der ersten Villa im Jahr 1867 (Villa Carl Witte) veränderte sich das Bild. In rascher Folge ließen Iserlohner Fabrikanten und Kaufleute in dieser bevorzugten Wohnlage ihre repräsentativen Villen und parkähnlichen Anlagen errichten. Die Architektur und Gartenkultur des 19. Jahrhunderts blieb bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts erhalten. Danach wurden viele Gebäude abgebrochen und die dazu gehörenden Gärten parzelliert und bebaut. Gewächs- und Gartenhäuser, Stallungen und Remisen, Felsimitationen und Laubengänge wurden beseitigt. Heute sind die letzten Zeugen der bürgerlichen Gartenkultur vom Abbruch bedroht.
Der Eintritt kostet vier Euro, Ermäßigungsberechtigte zahlen zwei Euro.
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