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Iserlohn.
Seit Dezember letzten Jahres kündigt die Stadt Iserlohn die Messstellen des städtischen Radarwagens in den örtlichen Medien jeweils wochenweise im Voraus und auf ihrer Homepage an. Die regelmäßige Berichterstattung soll die Akzeptanz der Geschwindigkeitsüberwachung in der Öffentlichkeit steigern und Geschwindigkeitsüberschreitungen nachhaltig verringern. Die Ergebnisse der Radarkontrollen werden jeweils einmal pro Monat veröffentlicht.
Im April war der städtische Radarwagen an 22 Tagen im Einsatz. Dabei haben die Mitarbeiter der Straßenverkehrsabteilung an neunzig Messpunkten "geblitzt" und 22.435 Fahrzeuge gemessen. Davon waren 975 Verkehrsteilnehmer zu schnell, das sind 4,3 Prozent. In 27 Fällen waren die Autofahrer mindestens 21 km/h zu schnell, sodass Bußgeldverfahren mit Punkten eingeleitet wurden. Der schnellste gemessene Verkehrsteilnehmer befuhr die Rahlenbeckallee in Richtung Seilersee mit 73 km/h bei erlaubten 30 km/h. Ihn erwartet nun ein Bußgeld von 160 Euro, der Eintrag von drei Punkten ins Verkehrszentralregister in Flensburg und ein Fahrverbot von einem Monat.
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