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Pressemitteilung vom 06.06.2013
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“Das Jugendamt. Unterstützung, die ankommt“ – Der Bezirkssozialdienst stellt sich vor
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Manchmal benötigen Eltern bei Sorgen und Problemen mit ihren Kindern nur einen Rat. Manch­mal ist die Situation in der Familie auch so verfahren, dass sie alleine nicht mehr weiter wissen. In diesen Situationen können sich Familien, Kinder und Jugendliche an den Bezirkssozialdienst wenden. Die Fachkräfte vermitteln in Konfliktsituationen, beraten professionell bei Erziehungs­problemen sowie familiengerichtlichen Konflikten und informieren über weitergehende pass­genaue Hilfen zur Erziehung oder psychologische Unterstützungsmöglichkeiten. Ein Vertrauens­verhältnis aufzubauen und die Bedürfnisse aller Beteiligten zu berücksichtigen, sind wichtige Leitlinien der Arbeit.
Damit die Unterstützung gut gelingt sind alle Mitarbeiter des Bezirkssozialdienstes in Systemischer Familienberatung ausgebildet.

Hilfen zur Erziehung
Einige Eltern brauchen eine Zeit lang intensivere Hilfe bei der Erziehung. Die Arbeit der Fach­kräfte im Bezirkssozialdienst zielt darauf ab, die Eltern so zu unterstützen, dass sie mit ihren Kindern und als Familie auf Dauer zurecht kommen. Deshalb wird im Einzelfall eine geeignete Hilfe vermittelt, vielleicht eine Erziehungsberatung, ein Elternkurs, eine Sozialpädagogische Familien­hilfe oder eine unmittelbare Hilfe für das Kind oder den Jugendlichen. Manchmal ist ein weiteres Zusammenleben mit der Familie nicht mehr möglich. Dann sucht das Jugendamt unter Beteiligung der Familie eine geeignete Pflegefamilie für das Kind oder vermittelt es in eine gute Einrichtung. Je nach Familiensituation und Vereinbarung mit den Eltern und Kindern kann die Unterbringung vorübergehend oder auf Dauer erfolgen.

Systemische Interaktionstherapie
Die elternaktivierende Systemische Interaktionstherapie (SIT) ist eine für die einzelne Familie entwickelte Hilfe zur Erziehung. Diese Hilfeform wird seit 2012 in Iserlohn durch den Dienst „Explicato“ der Evangelischen Jugenhilfen Iserlohn-Hagen und Herne angeboten. Ziel der Hilfe ist es, Eltern zu ermöglichen, ihre Probleme mit ihren Kindern aktiv und eigenständig zu lösen.

Die Eltern- und Familienarbeit ist zentraler Bestandteil des Angebots. Voraussetzung für eine erfolgreiche Arbeit ist eine tragfähige Bindung der Eltern zu ihrem Kind sowie der Wunsch nach Veränderung und die Bereitschaft, diese Veränderung aktiv mitzugestalten.

Die Hilfe wird  in ambulanter Form als aufsuchende Familienhilfe angeboten. Die Treffen finden in der Regel in der Wohnung der Familien statt, der Betreuungsumfang beträgt im Durchschnitt zwanzig Stunden im Monat.

Unterstützung bieten zum einen die pädagogischen Mitarbeiter von Explicato an, zum anderen beraten sich die betroffenen Eltern bei der Erziehung gegenseitig. Die Eltern haben sich in Elterngruppen zusammengeschlossen und treffen sich regelmäßig.
Ist die Hilfe beendet, ist es weiterhin möglich, die Elterngruppe zu besuchen. Dies trägt dazu bei, dass der Erfolg der Hilfe langfristig gesichert wird.

Die Hilfe wird von den Eltern beantragt und von allen Beteiligten – Eltern, Kind, Jugendamt, Explicato – durch regelmäßige Gespräche  auf ihre Wirksamkeit überprüft. Die Kosten der Hilfe trägt das Jugendamt. Sie betragen für diese ambulante Hilfe durchschnittlich 1 000 Euro monatlich.

Interessierte können sich beim großen Sommerfest, zu dem das städtische Jugendamt am Samstag, 8. Juni (10 bis 14 Uhr, Schiller- und Werner-Jacobi-Platz), zusammen mit weiteren Trägern der Jugendhilfe im Rahmen der diesjährigen bundesweiten Kampagne „Das Jugendamt. Unterstützung, die ankommt“ einlädt, beim Team der Abteilung Erziehungshilfen ausführlich informieren.
Telefonische Informationen gibt es bei Abteilungsleiterin Manuela Schacke unter der Rufnummer 02371 / 217-2180.



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Zu dieser Meldung können wir Ihnen folgendes Medium anbieten:

Erziehungshilfe vorgestellt
Stellten im Rahmen eines Pressegespräches die Möglichkeiten der Erziehungshilfen für Familien vor (v.l.n.r.): Jan Scholly vom Dienst „Explicato“ sowie vom Jugendamt der Stadt Iserlohn Renate Steneberg, Teamleiterin bei der Abteilung Erziehungshilfen, und Abteilungsleiterin Manuela Schacke.



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