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Zu einem Gedankenaustausch über Belange und Probleme der in Iserlohn lebenden Menschen mit Migrationshintergrund hatten Bürgermeister Dr. Peter Paul Ahrens und der Vorsitzende des Integrationsrates Ercan Atay am vergangenen Samstag, 22. Juni, in die Städtische Galerie Iserlohn eingeladen. Rund sechzig Iserlohnerinnen und Iserlohner mit ausländischen Wurzeln waren gekommen, um sich mit dem ersten Bürger Iserlohns und weiteren Vertretern aus Politik und Verwaltung auszutauschen und ihre besonderen Belange vorzutragen.
Bürgermeister Dr. Ahrens und der Vorsitzende des Integrationsrates, Ercan Atay, eröffneten die Veranstaltung mit Grußworten. Als besonderer Gast war Dagmar Freitag, MdB, gekommen; ihre Rede zur doppelten Staatsbürgerschaft fand großen Anklang. Nach dem „offiziellen Teil“ konnten sich die Gäste an einem Frühstücksbuffet stärken. Beim gemeinsamen Frühstück nutzten die Gäste gerne die Gelegenheit, um zum Beispiel in Einzelgesprächen oder in kleiner Runde mit dem Bürgermeister Probleme anzusprechen oder zu diskutieren.
Alle Beteiligten waren sich einig, einen besonders anregenden Vormittag erlebt zu haben. Der am häufigsten gehörte Satz zum Abschied lautete deshalb auch "Das müssen wir unbedingt wiederholen".
Mit dieser Art des Gedankenaustausches will der Integrationsrat der Stadt Iserlohn neue Wege bei der Beteiligung von Menschen mit Zuwanderungserfahrung beschreiten. Integrationsratsmitglieder, Integrationsbegleiter, Vertreter der verschiedenen Migrantenselbstorganisationen sowie Personen mit langjähriger Zuwanderungsgeschichte sollen die Gelegenheit bekommen, in ungezwungener Atmosphäre Fragen an politisch Verantwortliche zu stellen, Anregungen zu geben, wie ein Zusammenleben von Menschen mit verschiedenen kulturellen Hintergründen in Iserlohn noch verbessert werden kann, aber gegebenenfalls auch Kritik zu äußern, wenn nach ihrer Auffassung Dinge nicht gut laufen. Eine weitere Veranstaltung folgt im Herbst.
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