|
Iserlohn.
Seit Dezember letzten Jahres kündigt die Stadt Iserlohn die Messstellen des städtischen Radarwagens jeweils wochenweise im Voraus in den örtlichen Medien und auf ihrer Homepage an. Die regelmäßige Berichterstattung soll die Akzeptanz der Geschwindigkeitsüberwachung in der Öffentlichkeit steigern und Geschwindigkeitsüberschreitungen nachhaltig verringern. Die Ergebnisse der Radarkontrollen werden jeweils einmal pro Monat veröffentlicht:
Im Juli war der städtische Radarwagen an zwanzig Tagen im Einsatz. Dabei haben die Mitarbeiter der Straßenverkehrsabteilung an 69 Messpunkten "geblitzt" und 14.793 Fahrzeuge gemessen. Davon waren 740 Verkehrsteilnehmer zu schnell, das sind fünf Prozent.
In vierzehn Fällen waren die Autofahrer mindestens 21 km/h zu schnell, sodass Bußgeldverfahren mit Punkten eingeleitet wurden. Der schnellste gemessene Verkehrsteilnehmer befuhr die Hans-Böckler-Straße in Fahrtrichtung Dortmunder Straße mit 87 km/h bei erlaubten 50 km/h. Ihn erwartet nun ein Bußgeld von 160 Euro, der Eintrag von drei Punkten im Verkehrszentralregister in Flensburg und ein Fahrverbot von einem Monat.
|