Meldung vom 23.08.2013
Einschulungsuntersuchungen starten bald
Sprachstand der Kinder verbessert sich durch frühen Besuch von Kitas

“Unsere Aufgabe als Kreis ist es, bei den Einschulungsuntersuchungen aufmerksam zu sein und mit den Eltern ins Gespräch zu kommen. Die Kolleginnen und Kollegen vom Kinder- und Jugendgesundheitsdienst des Kreises leisten da hervorragende Arbeit. Außerdem zeigen sie mit den Ergebnissen ihrer Untersuchungen gleichzeitig, wo es deutliche Verbesserungen im Entwicklungsstand der Kinder gibt und wo noch genauer hingeschaut werden muss”, sagt Landrat Cay Süberkrüb.

Über die verbesserte Sprachkompetenz von Kindern, die bei den Schuleingangsuntersuchungen in den letzten Jahren festgestellt wurde, freut sich der Landrat besonders. Dr. Sabine Wadenpohl erklärt diese Entwicklung: “Eine herausragende Stellung nimmt die Sprachförderung durch die Kindertageseinrichtungen ein. Denn je länger Kinder eine Kita besuchen, umso stärker profitieren gerade anderssprachige Kinder oder Kinder aus bildungsfernen Familien von dieser Förderung.” 

In den kommenden Wochen und Monaten erhalten die Eltern der Kinder, die im nächsten Jahr eingeschult werden, eine Einladung vom Kreisgesundheitsamt zu dieser Untersuchung. Im Vorfeld können die Eltern den Fragebogen zum Entwicklungsstand und den gesundheitlichen Vorraussetzungen ihrer Kinder ausfüllen. Für die Einschulungsuntersuchung ist es besonders hilfreich und sinnvoll, wenn das gelbe Kinder-Untersuchungsheft und der Impfpass der Kinder mitgebracht werden. “In den letzten Jahren sind Eltern offener geworden und verhelfen uns damit zu aussagekräftigeren Ergebnissen bei den Untersuchungen. Für die Kinder, Eltern und Schulen ist das eine erfreuliche Entwicklung”, lobte Dr. Wiebke Selle die Kooperation der Eltern. Selbstverständlich unterliegen all diese Informationen dem Datenschutz und werden vertraulich behandelt

Nicht in allen Bereichen sind die jüngsten Ergebnisse gut: Verbesserunsgbedarf besteht besonders in dem Bereich der Schwimmfähigkeit. Die Einschulungskinder können nur in 18% der Fälle schwimmen und haben das Schwimmabzeichen “Seepferdchen” erworben. Hier muss in Zukunft mehr getan werden.       



Pressekontakt: Öffentlichkeitsarbeit, Katharina Krazewski, Telefon: 02361/534612, katharina.krazewski@kreis-re.de

Zu dieser Meldung können wir Ihnen folgende Medien anbieten:

Einschulungsuntersuchung1
Dr. Ulrike Horacek (Leiterin Kreisgesundheitsamt), Dr. Wiebke Selle (Leiterin Kinder- und Jugendgesundheitsdienst), Dr. Sabine Wadenpohl (Gesundheitsberichterstattung) und Landrat Cay Süberkrüb
Einschulungsuntersuchung2
Dr. Wiebke Selle im Untersuchungsraum des Kinder- und Jugendgesundheitsdienstes


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