Meldung vom 25.04.2014
Brachflächen sollen nutzbar gemacht werden
Wirtschaft im Kreis Recklinghausen gemeinsam fördern

Auf einer gemeinsamen Flächen-Exkursion durch den Kreis Recklinghausen nahmen RVR-Regionaldirektorin Karola Geiß-Netthövel, Landrat Cay Süberkrüb, Halterns Bürgermeister Bodo Klimpel und viele weitere Verantwortliche aus der Region verschiedene Brachflächen im Kreis Recklinghausen ins Visier.

 

Gemeinsam begutachteten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer potentielle Gewerbeflächen und diskutierten über die gesamte Wirtschaftssituation im Vest. „Der Kreis Recklinghausen bietet Investoren viele Möglichkeiten“, sagte Landrat Cay Süberkrüb. „Unsere Aufgabe ist es, uns für ausreichend Gewerbe- und Industrieflächen einzusetzen. Sie sind eine wichtige Vorraussetzung für eine starke Wirtschaft im Kreis.“

 

Im gemeinsamen Gespräch wurden die Herausforderungen und die Finanzierbarkeit der Brachflächen-Sanierung im Kreis Recklinghausen besprochen. Besonderes Augenmerk lag dabei auf den Faktoren, die bei Nachfolgenutzungen zu berücksichtigen sind. So müssen beispielsweise größere Abstände zwischen Industrie- und Gewerbegebieten und den angrenzenden Wohngebieten eingehalten werden. Gerade deshalb ist es wichtig, neben der Nutzung von Brachflächen für Gewerbe auch Ansiedlungsmöglichkeiten für Industrie bereitzustellen.

 

Alle Teilnehmer waren beeindruckt von der Flächen-Exkursion. Sie wollen die Brachflächen-Sanierung und damit die Wirtschaftsförderung im Kreis Recklinghausen weiter vorantreiben und dabei auch das Land und die Europäische Union einbeziehen, um die Sanierung auch finanziell realisieren zu können. Durch diese und weitere Maßnahmen möchten der RVR, der Kreis Recklinghausen und die kreisangehörigen Städten gemeinsam Strategien entwickeln, um einen Mangel an Gewerbe- und Industrieflächen zu vermeiden. 

 

Dass es Potenzial im Kreis Recklinghausen gibt, wurde während der Bustour durch Herten, Marl, Dorsten und Haltern am See deutlich: Angefahren wurden verschiedene mögliche Gewerbe- und Industrieflächen wie die ehemalige Schachtanlage Schlägel & Eisen 3/4/7, das ehemalige Bergwerk Lippe Schacht Westerholt, das ehemalige Bergwerk Lippe Fürst Leopold und das Bergwerk Auguste Victoria Schacht 8.



Pressekontakt: Öffentlichkeitsarbeit, Katharina Krazewski, Telefon: 02361/534612, katharina.krazewski@kreis-re.de

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Der Kreis Recklinghausen ist mit über 630.000 Einwohnern der bevölkerungsreichste Kreis Deutschlands. Besonders auffällig ist in diesem Kreis die Vielfalt: Von der Industriezone des Ruhrgebiets zu den ländlichen Strukturen des Münsterlandes gibt es im Kreis Recklinghausen alle Facetten zu sehen und zu erleben. In der Region finden Einwohner und Besucher einen bunten Mix an kulturellen Angeboten – angeführt von den Ruhrfestspielen und dem Grimme Preis über Kleinkunst und Kabarett bis zu Konzerten aller Art. Der „Vestische Kreis“, wie er auch genannt wird, überrascht mit viel Grün und Wasser. Die Haard und die Hohe Mark laden zu kleineren und größeren Wanderungen, Ausritten und Radtouren ein, von den Bergehalden des Reviers hat man eine beeindruckende Aussicht über das mittlere Ruhrgebiet bis hin zum Münsterland. Zum Kreis Recklinghausen gehören zehn Städte: Castrop-Rauxel, Datteln, Dorsten, Gladbeck, Haltern am See, Herten, Marl, Recklinghausen, Oer-Erkenschwick und Waltrop. Die Kreisverwaltung Recklinghausen ist unter anderem zuständig für das Straßenverkehrsamt, das Gesundheitswesen, Veterinäramt, Katastrophen-, Zivil- und Feuerschutz, Geodaten, Erziehungsberatung, sie ist Umwelt- und Wasserbehörde und vieles mehr. Alle Dienstleistungen der Kreisverwaltung gibt es im Internet: www.kreis-re.de.


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