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Iserlohn.
Zu dem Vortrag „Verbrannte Bücher – ermordete Dichter – vergessene Literatur“ lädt die Volkshochschule Iserlohn alle Interessierten am morgigen Donnerstag, 15. Mai, herzlich ein. Die Veranstaltung mit Dr. Walter Wehner beginnt um 17 Uhr (bis 18.30 Uhr) im Stadtbahnhof, Bahnhofsplatz 2 (Raum 224). Die Teilnahmegebühr beträgt 8,40 Euro. Anmeldungen sind direkt vor Ort möglich.
Nach der "Machtergreifung" der Nationalsozialisten kam es im März 1933 im Rahmen einer "Aktion wider den undeutschen Geist" zu einer massiven Verfolgung jüdischer, marxistischer und pazifistischer Schriftsteller. Die Deutsche Studentenschaft führte diese "Aktion" unter Führung des Nationalsozialistischen Deutschen Studentenbundes durch. Höhepunkt waren die am 10. Mai 1933 auf dem Berliner Opernplatz und in 21 anderen deutschen Universitätsstädten öffentlichen Bücherverbrennungen, bei denen die Werke verfemter Autoren ins Feuer geworfen wurden. Die großen Namen wie Heinrich und Thomas Mann, Kurt Tucholsky oder Stefan Zweig sind bekannt, aber sie waren nicht die einzigen, deren Schriften auf den Scheiterhaufen der Nazis brannten.
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Bücherverbrennung
Bücherverbrennung, Opernplatz, Berlin (Bild des Bundesarchivs)
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