Kinder aus Almelo und Chorzów besuchen Iserlohn / Kinderstadt erst wieder 2015
Iserlohn.
Nach drei aufeinanderfolgenden Jahren macht die Kinderstadt „IserKidCity“ in diesem Jahr eine Pause. Auf Empfehlung des Jugendhilfeausschusses findet die Kinderstadt ab 2015 dann regelmäßig alle zwei Jahre statt. In den „Zwischenjahren“ gibt es jeweils ein Alternativprogramm. Die Mitarbeiterinnen des städtischen Kinder- und Jugendbüros haben im Rahmen von „Kids & Kunst“ ein attraktives Programm mit verschiedenen Workshops für die ersten drei Wochen der Sommerferien zusammengestellt:
Woche 1 (7. bis 11. Juli)
- Skulpturenbau, Malerei und Spiel & Spaß mit dem Flitzepee am Spielplatz Teichstraße
Für den neuen Spielplatz Teichstraße / Ecke Brändströmstraße werden die Kinder gemeinsam mit dem Künstler Johannes Büschleb Sitzgelegenheiten oder eine Skulptur aus einem Baumstamm sägen und formen und das Schnitzen von Holzbildern lernen. Zudem wartet ein Spielgerät darauf, bunt angemalt zu werden. Das Spielmobil “Flitzepee“ sorgt mit vielen attraktiven Spielen für Unterhaltung.
- Mal- und Kunstatelier (Markgrafenstraße / Brüderstraße 20)
Mit Erlaubnis des Landesbetriebes Straßenbau.NRW. werden Kinder die neue Lärmschutzwand der A 46 im Bereich des Spielplatzes Markgrafenstraße bemalen. Dazu erstellen sie mit dem Künstler Gustav Müller Skizzen und Malvorlagen, die im Anschluss in Großformat auf die Lärmschutzwand übertragen werden. Zusätzlich zur Malaktion sind eine Reihe von Sportaktivitäten und Bastelaktionen mit Naturmaterialien geplant, die an der Brüderstraße 20, in der Sporthalle oder auf dem Spielplatz stattfinden.
Woche 2 (14. bis 18. Juli)
- Eine Zeitreise (Barendorf)
Die Historische Fabrikanlage Maste-Barendorf wird Kulisse für hoffentlich unvergessliche Sommertage. Der dortige Bachlauf wird Teil verschiedener Abenteuer, wie Gold schürfen oder nach Lurchen und anderen Lebewesen suchen. Auf den Wiesen und im angrenzenden Wald werden Naturmaterialien für Kreativaktionen gesammelt. Aus der holländischen Partnerstadt Almelo werden der Künstler Rob Koenders und fünf Gastkinder anreisen. Gemeinsam mit dem Künstler werden die Kids eine eigene kleine Stadt auf Stelzen / Stöcken aus Verpackungsmaterialien bauen.
- Theater, Zirkus & Kreatives (Brüderstraße 20)
Hier stehen das Theaterspielen sowie einige Elemente vom Zirkus im Vordergrund. Beim Zirkus lernen die Kinder akrobatische Kunststücke auf der Laufkugel, dem Laufrad oder auf Stelzen sowie das Jonglieren mit Bällen, Tüchern und Kegeln. Beim Theater bekommen die Kinder Verstärkung von einer polnischen Kindergruppe aus der Partnerstadt Chorzów. Gemeinsam werden ein kleines Theaterstück oder kleine Sketche einstudiert, die am Ende der Woche vor Publikum aufgeführt werden. Notwendige Requisiten und Kostüme werden die Kinder selbst anfertigen. Zwischendurch stehen Spiele und „Entdeckungsreisen in den Wald“ auf dem Programm.
Woche 3 (21. bis 25. Juli)
- Kreativ querbeet (Pfadfinderheim Heide-Hombruch)
Gemeinsam mit dem Mendener Künstler Mirko Stefan Elfert werden die Kinder verschiedene Künstler und deren kreative Ideen kennenlernen und Kunstwerke nachbauen. Vorbilder sind zum Beispiel Alexander Calderas Drahtgesichter, Figuren und Mobiles, die farbenfroh-witzigen Figuren von Keith Haring oder eine Phantasiestadt mit bunten Türmen und Häusern nach Friedrich Hundertwasser oder zum Beispiel Punktmalbilder (Dot-Painting), wie sie die australischen Ureinwohner malen. In diesem Workshop lernen die Kinder ganz nebenbei auch den Umgang mit Kleinwerkzeugen wie Hammer, Zange und Säge und arbeiten mit vielen unterschiedlichen Materialien wie Draht, Holz, Pappe oder Steinen - eben “Kreativ querbeet“. Das Gelände des Pfadfinderheims und der angrenzende Spielplatz bieten zudem allerlei Möglichkeiten zum ausgiebigen Spielen und zum Erfrischen (Wasserspielplatz).
- Kreatives grenzenlos (Brüderstraße 20)
Tanz, Kunst und Natur verbinden sich in diesem spartenübergreifenden Projekt. Kunstwerke in der Natur zu entdecken und künstlerisch mit Hilfe von Farben, Gips, Stoff und anderen Materialien in eigene Kostüme, Masken, Kulissen und Bewegungen umzuwandeln, steht bei dieser Aktion im Vordergrund. Die bekannte Choreografin Birgit Götz aus Dortmund und die Künstlerin Katja Rautenstrauch werden mit den Kindern eigene Choreografien für ein Tanztheater entwickeln, so dass eine natürliche Verbindung zwischen Kunst und Natur entsteht und ein tolles Resultat in Form einer Aufführung geschehen kann.
- Kreativferien: Von Trommeln über Didgeridoo bis zum Tipi-Bau (Volksgarten / Muschel)
Der Dortmunder Musiker Volker Hardebusch wird den Kindern auf afrikanischen Djembe-Trommeln verschiedene Schlagtechniken und Rhythmen beibringen. Zudem wird er mit ihnen eigene Didgeridoos bauen und ihnen vielfältige Klangmöglichkeiten und Spieltechniken auf diesen Blasinstrumenten vermitteln. Der Künstler Johannes Büschleb möchte die Kinder in die Zeit der Indianer entführen und mit ihnen erforschen, wie diese gelebt haben. Und was ist ein Indianerstamm ohne ein eigenes Tipi? Dieses muss natürlich zu allererst gebaut werden. Den dazu notwendigen Stoff werden die Kinder unter Anleitung der Textil-Wirtschaftsingeneurin Julia Keune zusammennähen. Anschließend wird das Tipi angemalt und verschönert. Bevor die „Friedenspfeife“ zum Wochenabschlussfest geraucht werden kann, werden die Kinder noch indianertypische Jagdinstrumente und Schmuck herstellen.
Die Anmeldungen für die Workshops laufen bereits, es sind aber noch Restplätze zu haben. Die Angebote sind nur wöchentlich buchbar. Sie finden jeweils montags bis freitags von 9 bis 16.30 Uhr statt. Die Kosten für eine Woche betragen vierzig Euro - ein kleiner Mittagssnack und Getränke sind inbegriffen. Weitere Informationen gibt es im Kinder- und Jugendbüro im Rathaus am Schillerplatz bei Tanja Janke unter Telefon 02371 / 217-2239 (Anmeldung) und bei Anja Kramp-Simon unter 217-2246 (Programm).
Zwei weitere Workshops „Farbexplosion in Drüpplingsen“ und „Waldcamp (Teichstraße)“ sind bereits ausgebucht. Das Kinder- und Jugendbüro nimmt noch interessierte Kinder in eine Warteliste auf.
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