Meldung vom 11.06.2014
Arbeiten nach dem Unwetter dauern an
Redder Straße in Datteln nach Totalschaden bis auf weiteres gesperrt
Das schwere Unwetter in der Nacht zum Dienstag hält die Einsatzkräfte im Kreis Recklinghausen weiter auf Trab. Feuerwehr, Technisches Hilfswerk, Tiefbau- und Grünflächenämter und viele andere mehr – an allen Stellen wird weiter unter Hochdruck gearbeitet.
Denn nach dem Beseitigen von vielen Bäumen, die Straßen versperrt haben, wird das Ausmaß der Schäden erst richtig deutlich. Zahlreiche Straßen sind noch oder wieder gesperrt, die Redder Straße in Datteln wird es auf unbestimmte Zeit auch bleiben, da sie einen Totalschaden hat. Die Bäume standen sehr dicht an der Straße und haben beim Umstürzen quadratmeterweise Asphalt aus dem Boden gerissen. Wer zwischen Datteln und Oer-Erkenschwick unterwegs ist, kann über die K17 (Holtgarde) und L 610 (Verbandsstraße) ausweichen.
Insgesamt gibt es auf Kreisstraßen aktuell diese Sperrungen: K27 – Schlossstraße in Castrop-Rauxel, noch voll gesperrt wegen Arbeiten auf Dortmunder Stadtgebiet; K30 – Redder Straße in Datteln – Vollsperrung auf unbestimmte Zeit; die Straße ist ein Totalschaden; Umleitung beispielsweise über die K17 und L 610; K36 – Polsumer Straße in Herten – Vollsperrung zwischen Feldstraße und Buschstraße (wird vermutlich heute Abend wieder freigegeben); K36 (1) – Dorstener Straße in Herten / Bertlicher Straße in Marl – Vollsperrung zwischen Hoppenwall und Kötterweg, wird spätestens Freitagmittag wieder freigegeben.
Allerdings werden hier vorrangig die Fahrstreifen (für ÖPNV etc.) wieder freigegeben. Die Radwege werden teilweise weiter nur eingeschränkt benutzbar sein. Dies liegt vor allem daran, dass dort Äste und Holz zum Teil gelagert werden müssen, welches erst nach und nach geschräddert oder abgefahren wird.
Darüber hinaus sind uns folgende weiteren Sperrungen bekannt:
In Recklinghausen:
Devensstraße, Esseler Straße ab Dortmunder Straße bis Kreuzung Hochfeld/Suderwichstraße und Suderwichstraße zwischen Maria-Mai-Straße und Katharinenstraße.
In Herten: Nimrodstraße, Jägerstraße und Reitkamp.
Wegen der Vielzahl der Schäden, die beseitigt werden müssen, können nicht alle Hindernisse gleichzeitig aus dem Weg geräumt werden. Mit höchster Priorität werden die Straßen befahrbar gemacht, danach folgen Radwege und danach alles weitere.
Das Regionalforstamt hat am Mittwoch die Ausweitung der vorübergehenden Sperrung der Waldflächen im zentralen Ruhrgebiet erweitert. Betroffen hiervon sind nun die kreisfreien/kreisangehörigen Städte Bochum, Bottrop, Castrop-Rauxel, Dortmund westlich der B 236, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Hattingen, Herne, Herten, Mülheim an der Ruhr, Oberhausen und Recklinghausen. Aber auch in den anderen Städten gibt es einige Sperrungen, die für Wälder, Parks, Friedhöfe und weitere Anlagen mit vielen Bäumen gelten. Denn nach dem Sturm hängen noch viele lose Äste in den Bäumen, die sich mitunter beim leichtesten Windstoß schon lösen und herabstürzen können. Darum sollten auch die Absperrungen oder entsprechende Hinweise an den Eingängen dringend berücksichtigt werden. Jedes Ignorieren macht den Einsatzkräften die Arbeit unnötig schwer.
Für diejenigen, die noch umgestürzte Bäume melden wollen, gilt folgendes zur Orientierung: Die Städte sind zuständig für die städtischen Flächen, die jeweiligen Grünflächenämter die Anlaufstellen für entsprechende Meldungen. Bei umgestürzten Bäumen auf Privatgrundstücken sind die Eigentümer selbst verantwortlich. Die Notrufnummer 112 sollte – wie immer – nur für wirkliche Notrufe genutzt werden.
Pressekontakt: Öffentlichkeitsarbeit, Svenja Küchmeister, Telefon: 02361/534512, E-Mail: svenja.kuechmeister@kreis-re.de
Die Kreisverwaltung Recklinghausen im Überblick
Der Kreis Recklinghausen ist mit über 630.000 Einwohnern der bevölkerungsreichste Kreis Deutschlands. Besonders auffällig ist in diesem Kreis die Vielfalt: Von der Industriezone des Ruhrgebiets zu den ländlichen Strukturen des Münsterlandes gibt es im Kreis Recklinghausen alle Facetten zu sehen und zu erleben.
In der Region finden Einwohner und Besucher einen bunten Mix an kulturellen Angeboten – angeführt von den Ruhrfestspielen und dem Grimme Preis über Kleinkunst und Kabarett bis zu Konzerten aller Art. Der „Vestische Kreis“, wie er auch genannt wird, überrascht mit viel Grün und Wasser. Die Haard und die Hohe Mark laden zu kleineren und größeren Wanderungen, Ausritten und Radtouren ein, von den Bergehalden des Reviers hat man eine beeindruckende Aussicht über das mittlere Ruhrgebiet bis hin zum Münsterland.
Zum Kreis Recklinghausen gehören zehn Städte: Castrop-Rauxel, Datteln, Dorsten, Gladbeck, Haltern am See, Herten, Marl, Recklinghausen, Oer-Erkenschwick und Waltrop.
Die Kreisverwaltung Recklinghausen ist unter anderem zuständig für das Straßenverkehrsamt, das Gesundheitswesen, Veterinäramt, Katastrophen-, Zivil- und Feuerschutz, Geodaten, Erziehungsberatung, sie ist Umwelt- und Wasserbehörde und vieles mehr.
Alle Dienstleistungen der Kreisverwaltung gibt es im Internet: www.kreis-re.de.
Herausgeber:
Kreis Recklinghausen
Öffentlichkeitsarbeit
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