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Iserlohn.
Das Wahlamt der Stadt Iserlohn hat die Prüfung der Vorwürfe im Zusammenhang mit der Stichwahl des Landrates abgeschlossen. Der umfangreiche Prüfbericht wird am 16. September dem Hauptausschuss der Stadt Iserlohn vorgelegt.
Bekanntlich hatten sich Bürgerinnen und Bürger darüber beschwert, dass sie, obwohl sie Briefwahl beantragt hatten, keine Unterlagen bekommen haben, und somit nicht an der Wahl teilnehmen konnten.
Die Prüfung des Wahlamtes hat ergeben, dass die 22 Personen, die sich nach der Wahl beim Wahlamt gemeldet haben, tatsächlich in dieser Weise betroffen waren. Warum das so war, konnte letztlich jedoch nicht aufgeklärt werden. Nach den Abläufen des Wahlamtes, die schriftlich nachvollziehbar sind, sind die Unterlagen ordnungsgemäß versandt worden. Auch mithilfe der Post war es nicht möglich, herauszufinden, warum die Briefwahlunterlagen nicht bei den Antragstellern angekommen sind.
Die Betroffenen werden in den nächsten Tagen ein Schreiben von Bürgermeister Dr. Peter Paul Ahrens erhalten. In diesem Schreiben bringt er gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern sein Bedauern darüber zum Ausdruck, dass sie nicht an der Wahl teilnehmen konnten. Dies sei angesichts sinkender Zahlen bei den Wahlbeteiligungen umso ärgerlicher, so Dr. Ahrens in dem Schreiben.
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