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Iserlohn.
Die Stadt Iserlohn kündigt regelmäßig die Messstellen des städtischen Radarwagens jeweils wochenweise im Voraus in den örtlichen Medien und auf ihrer Homepage an. Die regelmäßige Berichterstattung soll die Akzeptanz der Geschwindigkeitsüberwachung in der Öffentlichkeit steigern und Geschwindigkeitsüberschreitungen nachhaltig verringern. Die Ergebnisse der Radarkontrollen werden jeweils einmal pro Monat veröffentlicht:
Im Juli war der städtische Radarwagen an 22 Tagen im Einsatz. Dabei haben die Mitarbeiter der Straßenverkehrsabteilung an 80 Messpunkten geblitzt und 19 887 Fahrzeuge gemessen. Insgesamt 850 Verkehrsteilnehmer, das sind 4,3 Prozent, hatten die zulässige Höchstgeschwindigkeit überschritten.
18 Verkehrsteilnehmer waren mindestens 21 km/h zu schnell, sodass Bußgeldverfahren mit Punkten eingeleitet wurden. Der schnellste Autofahrer befuhr die Hans-Böckler-Straße in Fahrtrichtung Dortmunder Straße mit 96 km/h bei erlaubten 50 km/h. Ihn erwartet nun nach dem am 1. Mai in Kraft getretenen Bußgeldkatalog ein Bußgeld in Höhe von 200 Euro, der Eintrag von zwei Punkten im Verkehrszentralregister in Flensburg und ein Fahrverbot von einem Monat.
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