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Iserlohn.
Die Veranstaltungsreihe „Lila Salon“ der Gleichstellungsstelle der Stadt Iserlohn und der Frauenarbeit im Evangelischen Kirchenkreis wird am Dienstag, 21. Oktober, fortgesetzt mit einem Filmabend. Gezeigt wird der Dokumentarfilm „Alles was wir wollen“. Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr im Varnhagenhaus, Piepenstockstraße 21.
Drei Frauen um die Dreißig hat die Filmemacherin Beatrice Möller über mehrere Jahre begleitet und mit ihnen und ihren Müttern über das Leben gesprochen - über Familie, Herkunft, Kinderwunsch, Beruf, Träume und Hoffnungen, Freiheiten und Möglichkeiten. Da ist Claudia, die freie Journalistin aus Leipzig, die im Verlauf des Films mit ihrem Freund zusammenzieht und ein Kind bekommt; Mona, die aus Palästina stammt und in Berlin ihre Eigenständigkeit genießt, dann aber schwer erkrankt; schließlich Marie-Sarah, die Schauspielerin, die schon 29-mal umgezogen ist und schon bald wieder ihre Koffer packt. Im Gespräch zwischen den drei Protagonistinnen und ihren Müttern werden auch deren unterschiedliche Erfahrungen deutlich: Vorgezeichnete Bahnen und festgelegte Spielräume auf der einen, die große Freiheit, die aber auch überfordert auf der anderen Seite … was besser ist, lässt der Film offen.
Die äußere und innere Rastlosigkeit der Frauen hat die junge Regisseurin interessiert - etwas, das sie selbst nur zu gut kennt. Sie ist in Südafrika aufgewachsen, hat an der Bauhaus-Uni in Weimar studiert und lebt inzwischen in Berlin, wenn sie mal ausnahmsweise nicht unterwegs ist. An diesem Abend ist sie zu Gast im Lila Salon.
Karten gibt es wie immer ausschließlich an der Abendkasse. Weitere Infos unter www.gleichstellungsstelle-iserlohn.de.
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