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Iserlohn.
Insgesamt 32 Personen sind aktuell im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes bei der Stadt Iserlohn beschäftigt. Am 2. Oktober wurden sie im Rahmen einer Einführungsveranstaltung des Bereiches Beschäftigungsförderung von der Ersten Beigeordneten und Leiterin des zuständigen Ressorts Generationen und Bildung Katrin Brenner im Iserlohner Rathaus offiziell begrüßt.
Neu ist in diesem Jahr, dass im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit der Städte Iserlohn und Hemer ein Bundesfreiwilliger von der Stadt Iserlohn pädagogisch begleitet und in der Stadt Hemer im Jugendkulturzentrum eingesetzt wird. Momentan laufen weitere Kooperationsgespräche mit der Stadt Menden. Die Teilnehmer des Bundesfreiwilligendienstes sind bis auf eine Teilnehmerin alle unter 27 Jahren. Die meisten der Teilnehmenden haben erst im Sommer die Schule beendet.
Die Bereiche, in denen die Bundesfreiwilligen eingesetzt werden, sind breit gefächert:
- Einrichtungen der offenen Ganztagsbetreuung
- Kindertagesstätten (Angebote der Sprachförderung)
- Schulassistenzen an verschiedenen Schulen (Betreuung der Schulbibliotheken)
- Kulturbüro und Parktheater Iserlohn
- Stadtarchiv (Mitvorbereitung und Unterstützung bei aktuellen Ausstellungen und Vorträgen)
- Waldschule MK
- Volkshochschule Iserlohn
Den Bundesfreiwilligen wird ein Taschengeld gezahlt, das sich in der Höhe nach Altersgruppe und Stundenanzahl richtet. Ansporn für die Teilnehmenden ist daher vor allem der Wunsch, sich zu engagieren oder eine wie immer geartete Auszeit sinnvoll zu nutzen: „Ich wollte mit meinem Jahr etwas Sinnvolles tun und wichtige Erfahrungen sammeln!“, so brachte es ein ausscheidender Bundesfreiwilliger aus dem zurückliegenden Jahr in einem Satz auf den Punkt.
Genau deshalb legt der Bereich Beschäftigungsförderung sehr viel Wert auf eine individuelle und zugleich abwechslungsreiche, berufliche und persönlichkeitsfördernde pädagogische Begleitung, die sich in der breit gefächerten Auswahl der Seminare widerspiegelt:
- Ein besonderes Bewerbungstraining, das direkt bei den jungen Menschen und ihren Zielen ansetzt, an der individuellen Präsentation und persönlichen Darstellung weiterarbeitet und Perspektiven für ihre berufliche Entwicklung erarbeitet.
- Zeugnissprache
- Kennenlernen von sozialen Einrichtungen in Iserlohn, wie zum Beispiel die Wohnungslosenhilfe der Diakonie, der Werkstatt im Hinterhof
- Vermittlung von Geschichtswissen für die aktive gesellschaftliche Teilhabe und im Rahmen der politischen Bildung zum Beispiel durch historische Rundgänge, die die jüdische Geschichte in Iserlohn dokumentieren oder einen Besuch des Kreisarchivs zum Thema „100 Jahre Erster Weltkrieg“
- Kreatives Schreiben als Methode, sich schreibend besser selbst verstehen und den eigenen Standpunkt bestimmen zu lernen
- Mitgestaltung eines Blogs (neu).
Ansprechpartnerin im Iserlohner Rathaus ist Petra Langhals, Leiterin des Bereiches Beschäftigungsförderung, Telefon 02371 / 217-2044, E-Mail: petra.langhals@iserlohn.de
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