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Iserlohn.
Mit einigen Neuerungen geht das Programm der Iserlohner Stadtführungen ins zweite Halbjahr. So führt Ingrid Mämecke die Teilnehmer zurück ins Jahr 1900 und lenkt den Blick auf "Die gute alte Zeit in Iserlohn" und das hiesige Alltagsleben rund um die vorletzte Jahrhundertwende. Mit ganz anderen Augen, nämlich denen des Malers und Zeichners C. W. Vogt, können Stadtansichten bei einem Rundgang mit Marlis Gorki betrachtet und mit der Gegenwart verglichen werden. Auch die "verschwundenen Orte in Letmathe" sind neu im Programm. Peter Trotier begibt sich auf historische Spurensuche im Lenneort. Erstmalig wird im Standardprogramm auch eine englischsprachige Führung angeboten. Bewährte Themen wie eine Kräuterführung, die Oberste Stadtkirche oder Rundgänge mit dem Nachtwächter sind im Programm, das mit Naturführungen durch einen Steinbruch und über die Alexanderhöhe vervollständigt wird.
Am Sonntag, 13. September, wird anlässlich des "Tages des offenen Denkmals" ein Sonderprogramm angeboten. "Handwerk, Technik und Industrie" stellen in diesem Jahr die Themen und so finden im Museum für Handwerk und Postgeschichte an diesem Tag Führungen mit dem Schwerpunkt "Das Bäckerhandwerk" statt. In zwei weiteren Stadtrundgängen geht es der Geschichte der Textilproduktion bzw. den "Fabriksken" in Iserlohn auf den Grund.
Die Teilnahme am Tag des offenen Denkmals ist kostenfrei, alle anderen Stadtführungen kosten drei Euro, Kinder bis zwölf Jahre zahlen nichts. Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich bei der Stadtinformation im Stadtbahnhof, Bahnhofsplatz 2, Telefon 02371 / 217-1823, E-Mail: stadtinfo@iserlohn.de. Dort ist auch ab sofort das Programmfaltblatt mit Infos zu allen Führungen erhältlich. Interessierte finden es auch als PDF im Internet unter www.iserlohn.de (Tourismus / Stadtführungen anklicken).
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