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Pressemitteilung vom 01.09.2015
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Ab heute: Johanniter übernehmen Betreuung der Notunterkunft Almelo-Sporthalle
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Iserlohn.

Ab heute, Dienstag, 1. September, übergibt die Stadt Iserlohn die Betreuung der Notunterkunft Almelo-Sporthalle in die Hände der Johanniter-Unfall-Hilfe e. V. Regionalverband Östliches Ruhrgebiet. „Ich bin sehr froh, dass wir nach langer Suche mit den Johannitern einen Partner gefunden haben, der ausreichend Erfahrungen und Kompetenzen für den Betrieb dieser Einrichtung mitbringt“, ist sich Bürgermeister Dr. Peter Paul Ahrens sicher, die richtige Entscheidung getroffen zu haben.

Bisher hat diese Aufgabe, anders als in den meisten anderen Städten, seit der Einrichtung der Notunterkunft am 23. Juli ausschließlich städtisches Personal erfüllt. Angela Schunke, Leiterin des Ordnungsamtes und zuständig für die Unterbringung der Flüchtlinge: „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die das Ordnungsamt unterstützt haben, kamen aus allen Ressorts der Stadtverwaltung und natürlich war es ein Kraftakt über eine so lange Zeit. Schließlich haben alle ihre eigentliche Arbeit, die ja auch erledigt werden muss.“    

Der Vertrag mit den Johannitern läuft zunächst über ein halbes Jahr, Verlängerungen sind ohne Weiteres möglich. Neben einer Betreuungsleitung werden tagsüber fünf und im Nachtdienst zwei Betreuungshelfer der Johanniter im Einsatz sein. Sie werden sich um alle Fragen der Unterbringung und Betreuung kümmern, von Hygienepaketen über Wäsche, Taschengeldauszahlung bis hin zur Koordination von Arzt- und Krankenhausbesuchen. Auch die Verpflegung der Flüchtlinge übernehmen jetzt die Johanniter. Sie haben den örtlichen Caterer, der bisher schon geliefert hat, beauftragt. Die Zusammenarbeit mit den ehrenamtlichen Helfern wird ebenfalls ab sofort durch die Johanniter koordiniert. Gerade ihre Unterstützung ist so wichtig, um den Flüchtlingen und hier vor allem auch den Kindern ein Stück Normalität zu ermöglichen.

Die Stadt Iserlohn ist weiterhin zuständig für den Sicherheitsdienst, der rund um die Uhr mit jeweils zwei Mitarbeitern vor Ort ist. Hinzu kommt eine Person für die Pforte, die ebenfalls 24 Stunden besetzt ist. Zudem kümmern sich weiter städtische Hausmeister um die Halle, mit der täglichen Reinigung hat das Kommunale Immobilien Management der Stadt eine Fachfirma beauftragt. Für die Pflege der Außenanlagen ist der Stadtbetrieb Iserlohn Hemer zuständig.

Die Kosten für den gesamten Betrieb der Notunterkunft trägt die Bezirksregierung.

In der Notunterkunft Almelo-Sporthalle sind nach wie vor 149 Flüchtlinge untergebracht, 140 kommen aus Syrien und 9 aus Albanien. Was die weitere Belegung der Almelo-Sporthalle betrifft, bleibt Bürgermeister Dr. Ahrens dabei, dass sie so schnell wie möglich wieder für den Schul- und Vereinssport zur Verfügung stehen soll. Zurzeit werden verschiedene Alternativen für die Verlegung der Notunterkunft geprüft. Die Unterbringung in der Almelo-Halle zeigt, dass die zentrale Lage der Notunterkunft in der Iserlohner Innenstadt sehr sinnvoll ist, vor allem, was die Nähe zu Ärzten, Krankenhäusern, Rathaus und sonstiger Infrastruktur betrifft. Insofern sind alle Bemühungen der Stadt Iserlohn darauf gerichtet, eine Alternative zur Unterbringung in der Innenstadt bzw. in Innenstadtnähe zu finden.



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