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Iserlohn.
Insgesamt 41 Personen sind aktuell im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes bei der Stadt Iserlohn beschäftigt. Am 30. Oktober wurden sie im Rahmen einer Einführungsveranstaltung des Bereiches Beschäftigungsförderung von der Ersten Beigeordneten und Leiterin des zuständigen Ressorts Generationen und Bildung Katrin Brenner im Iserlohner Rathaus offiziell begrüßt.
Neu ist in diesem Jahr, dass im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit der Städte Iserlohn und Menden sechs neue Stellen in Menden angeboten und die Bundesfreiwilligen von der Stadt Iserlohn pädagogisch begleitet werden. Ebenso sind in diesem Jahr im Rahmen der Flüchtlingsunterstützung drei Stellen in Iserlohn und zwei in Menden als neues Angebot dazugekommen.
Die Teilnehmer des Bundesfreiwilligendiensts sind alle unter 27 Jahre alt. Die meisten von ihnen haben erst im Sommer die Schule beendet.
Die Bereiche, in denen die Bundesfreiwilligen eingesetzt werden, sind breit gefächert:
- Einrichtungen der offenen Ganztagsbetreuung
- Kindertagesstätten (Angebote der Sprachförderung)
- Schulassistenzen an verschiedenen Schulen (Betreuung der Schulbibliotheken)
- Kulturbüro und Parktheater Iserlohn
- Stadtarchiv (Mitvorbereitung und Unterstützung bei aktuellen Ausstellungen und Vorträgen)
- Waldschule MK
- Volkshochschule Iserlohn
- In Hemer: Jugendkulturzentrum und städtisches Archiv
- In Menden: Jugendzentrum oT, Städtisches Jugendheim Auf der Kluse, Stadtteiltreff Lendringsen, Treff Platte Heide, Jugendtreff Bösperde, Archiv, Umweltamt
Den Bundesfreiwilligen wird ein Taschengeld gezahlt, das sich in der Höhe nach Altersgruppe und Stundenanzahl richtet. Ansporn für die Teilnehmenden ist daher vor allem der Wunsch, sich zu engagieren oder eine wie immer geartete Auszeit sinnvoll zu nutzen: „Ich wollte mit meinem Jahr etwas Sinnvolles tun und wichtige Erfahrungen sammeln“, brachte es ein früherer Bundesfreiwilliger in einem Satz auf den Punkt.
Genau deshalb legt der Bereich Beschäftigungsförderung sehr viel Wert auf eine individuelle und zugleich abwechslungsreiche, berufliche und persönlichkeitsfördernde pädagogische Begleitung, die sich in der breit gefächerten Auswahl der Seminare widerspiegelt:
- Ein besonderes Bewerbungstraining, das direkt bei den jungen Menschen und ihren Zielen ansetzt, an der individuellen Präsentation und persönlichen Darstellung weiterarbeitet und Perspektiven für ihre berufliche Entwicklung erarbeitet,
- Zeugnissprache,
- Kennenlernen von sozialen Einrichtungen in Iserlohn, wie zum Beispiel die Wohnungslosenhilfe der Diakonie, der Werkstatt im Hinterhof oder das Sozialzentrum „LichtBlick“,
- Vermittlung von Geschichtswissen für die aktive gesellschaftliche Teilhabe und im Rahmen der politischen Bildung, zum Beispiel durch historische Rundgänge, die die jüdische Geschichte in Iserlohn dokumentieren, einen ganztägigen Aufenthalt im Stadtarchiv oder einer Tagesfahrt nach Amsterdam ins Anne Frank-Haus,
- Kreatives Schreiben als Methode, sich schreibend besser selbst verstehen und den eigenen Standpunkt bestimmen zu lernen und
- Mitgestaltung eines Blogs (neu).
Ansprechpartnerin im Iserlohner Rathaus ist Petra Langhals, Leiterin des Bereiches Beschäftigungsförderung, Telefon 02371 / 217-2044, E-Mail: petra.langhals@iserlohn.de
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Zu dieser Meldung können wir Ihnen folgendes Medium anbieten:
Begrüßung Bundesfreiwillige 2015
Die Einsatzgebiete der Bundesfreiwilligen, die jetzt offiziell bei der Stadt Iserlohn begrüßt wurden, reichen von der Offenen Ganztagsbetreuung über das Stadtarchiv bis zum Parktheater.
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