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Iserlohn.
„Das vererbte Trauma“ lautet der Titel des Vortrages der Psychologin Bettina Alberti, zu dem die Gleichstellungsstelle der Stadt Iserlohn und die Frauenarbeit der Evangelischen Kirche am Dienstag, 15. März, in den Lila Salon einladen.
Sie sind in den Aufbaujahren der Bundesrepublik zur Welt gekommen und kennen den Krieg nur aus den Erzählungen ihrer Eltern: Die Kinder der Kriegskinder. Doch sie erben von ihren Eltern nicht nur den hart erarbeiteten Wohlstand. Die Traumata des Krieges setzen sich fort in den Nachkriegsgenerationen und zeigen ihre Folgen in der Generation der 40- bis 55-Jährigen. Die Psychotherapeutin und Autorin Bettina Alberti ist den Spuren der Kriegs-Traumata in zahlreichen Biografien nachgegangen. "Unsere Eltern räumten die Trümmer der zerstörten Häuser mit den Händen weg - wir, die nächste Generation, sind mit dem Aufräumen der seelischen Trümmer beschäftigt", so beschreibt eine Frau die unbewältigten Folgen des Krieges.
Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr im Varnhagenhaus, Piepenstockstraße 21. Im Eintritt von acht bzw. ermäßigt sechs Euro sind wie gewohnt Getränke und ein Imbiss enthalten. Weitere Informationen, auch zu den nächsten Veranstaltungen der Reihe Lila Salon, finden Interessierte im Veranstaltungsflyer bzw. unter www.gleichstellungsstelle-iserlohn.de
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