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Iserlohn.
Die Art Wolfe-Ausstellung in der Städtischen Galerie Iserlohn befindet sich aktuell auf der Zielgeraden. Noch bis einschließlich Sonntag, 1. Mai, gastieren die großartigen Naturaufnahmen des amerikanischen Fotografen in Iserlohn, bevor sie ab Juni im Stadtmuseum Schleswig gezeigt werden. Rund 5 000 Besucher aus ganz Deutschland haben die Ausstellung inzwischen gesehen. Das ist ein neuer Besucherrekord für die Städtische Galerie. Selbst die großen Schauen mit Stars wie Cartier-Bresson, Elliott Erwitt oder Sebastiao Salgado haben nicht so einen Zustrom erlebt. Die zahlreichen euphorischen Kommentare im Gästebuch und die große Zahl verkaufter Plakate, Bücher und Postkarten belegen eindrucksvoll, dass die Fotografien von Wolfe einen Nerv treffen.
Art Wolfe wurde 1951 in Seattle geboren und war nach seinem Kunststudium schon mit Ende zwanzig im Auftrag von National Geographic unterwegs. Im Laufe seiner langen Karriere hat der preisgekrönte Fotograf auf allen Kontinenten gearbeitet und achtzig Bücher veröffentlicht. Art Wolfe wird weltweit bewundert für seine Kunstfertigkeit im Umgang mit Farbe und Perspektive. In seinen Bildern dokumentiert er auch vom Aussterben bedrohte Arten und indigene Kulturen, um zu zeigen, welche Schönheit es zu bewahren gilt. Sein Werk verbindet exzellente Naturfotografie mit Engagement für den Umweltschutz. Einem größeren Publikum wurde Art Wolfe zuletzt durch eine Serie von inspirierenden Dokumentarfilmen mit dem Titel „Travel to the Edge“ bekannt.
Art Wolfe erzählte bei seinem Vortrag im Parktheater, dass man bei allen menschgemachten Katastrophen rund um den Globus viele positive Entwicklungen erkennen kann, die nicht immer den Weg in die großen Nachrichten finden.
Wer die Ausstellung noch nicht gesehen hat, sollte sich die Chance nicht entgehen lassen. Die Städtische Galerie Iserlohn am Theodor-Heuss-Ring 24 ist mittwochs bis freitags von 15 bis 19 Uhr, samstags von 11 bis 15 Uhr und sonntags von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt für die Art Wolfe-Ausstellung kostet 4,50 Euro. Weitere Infos unter www.galerie-iserlohn.de
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