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Iserlohn.
Das städtische Familienzentrum "Die wilde 13" in Hennen organisierte vor einiger Zeit im Rahmen seiner interkulturellen Familienarbeit einen Ausflug mit neun Schulkindern und dreizehn Flüchtlingskindern aus Hennen (die jetzt in der Flüchtlingsunterkunft in der Iserlohner Heide untergebracht sind) zum Abenteuermuseum "Odysseum" nach Köln. An einem Samstag machten sich Erzieherinnen und ein arabisch sprechender Bundesfreiwilliger mit den Flüchtlingskindern im Regen von der Flüchtlingsunterkunft zur Bahnhaltestelle in der Iserlohner Heide auf. Von dort ging es per Zug Richtung Schwerte, in Hennen stiegen die Hennener Schulkinder mit weiteren Erzieherinnen dazu. Je länger der Tag fortschritt, desto mehr schien die Sonne, und das nicht nur aufs Wetter bezogen, sondern auch auf die zwischenmenschlichen Beziehungen. Das wurde zum Beispiel deutlich beim gegenseitigen Helfen oder beim Teilen der „Verpflegung“. . In Köln angekommen ging es per Bus zum Museum. Dort konnten die Kinder an einem „Stromerklärenden Workshop“ teilnehmen, danach lockten der innenliegende Hochseilgarten, ein Riesenkletterlabyrinth, das Museum mit der Maus, ein dreigängiges Schülermenü sowie Erkundung von Urlandschaften mit Dinosaurier, Hängebrücken, Röhrenrutschen, Reaktionstester für Augen und Ohren usw. Zwischendurch wurde auch das Außengelände mit Wasserspritzpistolen, Kletterwand und einem großen Kletter-Rutschschiff erkundet. Erschöpft, obwohl alle noch gerne geblieben wären, traten die Ausflügler schließlich den Heimweg mit Zwischenstopp in einem Schwerter Eiscafé, an. Ein erlebnisreicher und integrationsfördernder Tag ging für alle Kinder, egal welcher Nation, am frühen Abend zu Ende!
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