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12.06.2018 - Stadt Hanau


Stadt erwartet Signale des Landes für künftige Sportsfield-Nutzung

Nach Passivstellung der Erstaufnahmeeinrichtung: Weiss-Thiel hofft auf weitere Nutzungsmöglichkeit der Elementary School


Die Entscheidung der Hessischen Landesregierung, die Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in Hanau in den Passiv-Modus zu versetzen, hat für Irritationen bei der Stadt Hanau gesorgt. „Wir haben erst am Montagmittag, unmittelbar vor der Öffentlichkeit, von den Plänen erfahren“, berichtet Bürgermeister Axel Weiss-Thiel. Für die Stadt sei deshalb im Moment unklar, wie die zwischen der kommunalen und der Landeseinrichtung erfolgreich eingeübten Kooperationsprojekte nun fortgeführt werden können – insbesondere bei der gemeinsamen Nutzung der ehemaligen Elementary School. „Wir hoffen, dass diese fortgesetzt werden können und wir dazu schnellstmöglich ein Signal des Landes bekommen“, so der Bürgermeister.

Die Hessische Erstaufnahmeeinrichtung befindet sich wie die kommunale Gemeinschaftsunterkunft auf dem Sportsfield-Housing-Gelände – beide Bereiche sind nur durch einen Zaun getrennt. Auf dem Landes-Teil befindet sich die ehemalige Schule der Amerikaner, die seit geraumer Zeit gemeinschaftlich für Bildungsangebote genutzt wird. „Diese Zusammenarbeit zwischen Stadt und Land hat sich absolut bewährt, denn die Schule bietet ideale Bedingungen für Deutschunterricht und andere Integrationsangebote“, so Weiss-Thiel. „Es wäre mehr als bedauerlich, wenn die bestens ausgestatteten Räumlichkeiten durch die Passivstellung künftig nicht mehr genutzt werden könnten.“

Bedauern äußert Weiss-Thiel auch für die Johanniter-Unfall-Hilfe, die in der Hessischen Erstaufnahmeeinrichtung seit der Inbetriebnahme vor fast drei Jahren als Dienstleister für das Regierungspräsidium Gießen fungiert. „Es ist sicherlich unbestritten, dass die Johanniter hervorragende Arbeit geleistet haben“, so der Bürgermeister. Umso schmerzhafter müsse es für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sein, dass sie jetzt so kurzfristig mitgeteilt bekommen, dass ihr Arbeitsplatz in Kürze wegfalle. „Ich halte diese sehr kurzfristige Informationspolitik der Landesregierung für fragwürdig. Die Johanniter haben sich in den Hochzeiten der Flüchtlingskrise 2015 und auch in den Monaten danach über die Maßen engagiert – da wäre eine frühzeitige und offene Information über die Veränderungen absolut angebracht gewesen“, meint Weiss-Thiel.

„Den Johannitern gebührt für ihre Arbeit unser ausdrücklicher Dank“, sagt auch Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky. Die Entscheidung der Landesregierung, die Kapazitäten in den Erstaufnahmeeinrichtungen angesichts der stark gesunkenen Zahl an neu ankommenden Flüchtlingen zu reduzieren, sei gleichwohl nachvollziehbar. Der Zustand der Passivstellung des Areals könne aber keine Dauerlösung sein, so der OB. „Angesichts der Entwicklung auf der Pioneer-Kaserne hoffen wir natürlich sehr, dass das direkt gegenüberliegende Gelände nicht auf Jahre ungenutzt bleibt“, erklärt Kaminsky. Auch in dieser Frage hoffe die Stadt Hanau nun auf Signale seitens des Landes.



Pressekontakt: Güzin Langner, Telefon 06181/295-929

Kontaktdaten:
Stadt Hanau
Öffentlichkeitsarbeit
Am Markt 14-18
63450 Hanau

Oeffentlichkeitsarbeit@hanau.de

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