Meldungsdatum: 13.03.2020

Alle städtischen Veranstaltungen zunächst bis einschließlich 1. Mai abgesagt

In Anbetracht der zunehmenden Ausbreitung des Corona-Virus gilt es, die Verbreitung des Virus soweit wie möglich einzudämmen und zu verlangsamen. Dies dient insbesondere auch dem Schutz von älteren bzw. immungeschwächten Menschen. Bei öffentlichen Veranstaltungen, bei denen viele Menschen auf engem Raum zusammenkommen, besteht eine erhöhte Gefahr der Übertragung von Infekten.

Vor diesem Hintergrund hat die Stadt Leverkusen zwei Allgemeinverfügungen für öffentliche Veranstaltungen unter sowie über 1.000 Teilnehmern erlassen. Die Allgemeinverfügung für Veranstaltungen unter 1.000 Teilnehmern wird nun der aktuellen Lage angepasst und dabei noch genauer konkretisiert. Diese veränderte Allgemeinverfügung für Veranstaltungen unter 1.000 Teilnehmern tritt am 14. März in Kraft und gilt bis auf Weiteres. Sie ist auf der städtischen Homepage unter https://www.leverkusen.de/rathaus-service/downloads/rathaus/amtsblatt/Amtsblatt_Nr._14_vom_13.03.2020.pdf zu finden.

Um das Risiko von Ansteckungen zu reduzieren und Kräfte zu bündeln, sagt die Stadt Leverkusen zunächst bis einschließlich 1. Mai 2020 alle städtischen Veranstaltungen ab.

Dazu zählen insbesondere die Veranstaltungen von KSL und SPL. Die KSL bemüht sich aktuell um entsprechende Ersatztermine. Bereits gekaufte Karten und Abonnements behalten vorerst ihre Gültigkeit. Über aktuelle Entwicklungen wird auf der Homepage der KSL informiert. Der SPL führt auf seiner Homepage genauso auf, welche seiner Veranstaltungen abgesagt oder verschoben werden.

Darüber hinaus finden unter anderem der Kindertrödelmarkt im Lindenhof am 15. März, der Vortrag von Prof. Aladin El-Mafaalani im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus am 19. März im Rathaus sowie „WIR für unsere Stadt“ vom 26. bis 28. März nicht statt.

Für städtische Veranstaltungen, die nach dem 1. Mai stattfinden sollen, wird die Entscheidung, ob diese stattfinden können oder abgesagt werden müssen, in den kommenden Wochen erfolgen, um dann auf die weitere Entwicklung der Lage reagieren zu können.

Zugleich appelliert die Stadt auch an die Eigenverantwortlichkeit aller anderen Veranstalter, das Risiko einer Ansteckung in der Veranstaltung zu bewerten und abzuwägen, ob eine Absage gerechtfertigt sein könnte. Dazu hat die Stadt nun Hinweise für Veranstalter zusammengestellt, die auf der städtischen Homepage unter https://www.leverkusen.de/leben-in-lev/downloads/2020-03-13__Hinweise_Stadt_Leverkusen_fuer_Veranstalter.pdf zu finden sind.

Pressekontakt: Julia Trick