Meldungsdatum: 25.08.2020

Infektionsschutz in Krankenhäusern

Kreis Viersen informiert über Corona-Schutzbestimmungen

Gemeinsam mit allen ansässigen Krankenhäusern hat der Kreis Viersen einheitliche Maßnahmen zum Schutz vor einer Verbreitung des Coronavirus festgelegt.

„In der aktuellen Situation stimmen wir uns eng mit den Krankenhäusern im Kreis ab. Diese stets konstruktiven Besprechungen helfen, eine optimale medizinische Versorgung zu sichern. Ich bedanke mich bei den Einrichtungen für die gute Zusammenarbeit“, sagt Dr. Barbara Nieters, Leiterin des Gesundheitsamtes des Kreises Viersen.

Die beschlossenen Maßnahmen sehen vor, dass bei jedem stationären Aufenthalt ein Test auf das Coronavirus durchgeführt werden muss. Bei einem geplanten Eingriff erfolgt der Test zwei bis drei Tage vor der Aufnahme ins Krankenhaus. Handelt es sich um einen Notfall, wird bei der Aufnahme getestet. Bis das Ergebnis vorliegt, setzt jedes Krankenhaus individuelle Maßnahmen zum Infektionsschutz um.

Bei einer ambulanten Behandlung ist ein Test nicht notwendig. Hier gelten die jeweiligen Schutzmaßnahmen der Einrichtung.

Generell dürfen Patienten pro Tag einen Besucher empfangen. Diese müssen frei von Krankheitssymptomen sein und während des Krankenhausaufenthaltes einen Mund-Nasen-Schutz tragen.

Weiterhin gilt, dass jeder Patient mit Symptomen einer COVID-19-Erkrankung im Krankenhaus isoliert wird.

Pressekontakt: Laura Nestrojil, Telefon 02162/39-1034