Meldungsdatum: 08.03.2021

kult Westmünsterland öffnet am 9. März endlich wieder seine Türen

Besuche sind allerdings nur mit Voranmeldung möglich / Eintritt ist kostenfrei

Im Rahmen des Corona-Lockdowns mussten zahlreiche Institutionen in den letzten knapp vier Monaten ihre Türen geschlossen halten. Ab dem 9. März 2021 dürfen erfreulicherweise unter anderem auch Museen und Zoos in Nordrhein-Westfalen wieder öffnen. Auch das kulturhistorische Zentrum des Kreises Borken, das kult Westmünsterland in Vreden, war von dem Lockdown betroffen. Auf die nun geltenden Lockerungen zeigt sich das kult gut vorbereitet und empfängt Besucherinnen und Besucher sowie Forscherinnen und Forscher ab Dienstag, 9. März 2021, wieder am Kirchplatz 14 in Vreden. Das kult-Team freut sich nicht nur, die Dauerausstellung und das Schaudepot zu öffnen, sondern auch darüber, Details aus den Sammlungen zu präsentieren.

„In den Wochen und Monaten des Lockdowns haben wir verstärkt in den Magazinbeständen gearbeitet. Dabei sind zahlreiche Ideen entstanden, wie wir den Menschen aus der Region ihr kulturelles Erbe auch abseits großer Sonderausstellungen anbieten können“, erklärt Corinna Endlich, Leiterin des kult, die Idee der „Schaufenster-Kabinette“. Den Anfang einer solchen Präsentation machen ausgewählte Stickereien von Lotte Bach, die besonders den Vredenerinnen und Vredenern durch ihre Handarbeiten am Hungertuch der St. Georgs Gemeinde bekannt ist. Ein im Jahr 1929 gefertigtes Messgewand aus rotem Seidendamast zeigt aufwändige Stickereien mit Goldfäden. Gemeinsam mit acht Pallen, die religiöse Szenen darstellen, sind diese Arbeiten aktuell prominent in der Ausstellungsfläche zu sehen.

Beim Besuch des kult gelten weiterhin die gängigen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Während des Aufenthalts müssen die Besucherinnen und Besucher eine Mund-Nase-Bedeckung (FFP2 oder medizinische Maske) tragen. Zudem gibt es im Haus ein Einbahnstraßensystem. „Wir haben die Öffnungszeiten – dienstags bis sonntags von 11 bis 16 Uhr – in Zeitfenster unterteilt, beginnend zur vollen Stunde. Für diese Zeiten können sich unsere Gäste telefonisch oder per Mail anmelden“, informiert Corinna Endlich über die Modalitäten. Gruppen sind maximal bis zu fünf Personen aus zwei Haushalten erlaubt. Kinder bis 14 Jahre werden nicht mitgezählt. Gleichzeitig können sich so bis zu 50 Personen im kult aufhalten, denn die Räume sind weitläufig genug und das Hygienekonzept vor Ort ist gut durchdacht.

Anmeldungen sind ab sofort möglich unter Tel. 02861/681-1415 oder per Mail an kult@kreis-borken.de. Der Eintritt ins kult ist aktuell kostenfrei.

Auch Personen, die Forschungsanliegen haben und wissenschaftliche Quellen benötigen, sind wieder im kult willkommen. Der Archivbereich und die Bibliothek sind dienstags bis freitags für Recherchearbeiten von 11 bis 15 Uhr geöffnet. Hier stellt das kult den Lesesaal jeweils fürs eine Einzelperson für eine Stunde zur Verfügung. Die Terminabsprache erfolgt telefonisch über Tel. 02861/681-4289.

Auf der Website des kult unter https://www.kult-westmuensterland.de sind alle Informationen zusammengefasst.

„Wir sind überzeugt davon, dass der Zugang zur Kultur den Menschen im Kreis Borken eine sehr willkommene Abwechslung ist, auch wenn die Besuche mit Anmeldung vielleicht nicht so spontan sind wie gewohnt“, ist sich Elisabeth Büning, Leiterin des Fachbereichs Bildung, Schule, Kultur und Sport des Kreises Borken, sicher. Denn neben dem kult öffnet zum Beispiel auch das rock‘n‘popmuseum in Gronau ab Dienstag wieder seine Türen.

Pressekontakt: Ellen Bulten 02861 / 681-2427


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Das kulturhistorische Zentrum kult Westmünsterland in Vreden

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Das kulturhistorische Zentrum kult Westmünsterland in Vreden