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Hanau, 25. November 2022
„Gemeinsam Flagge zeigen - gegen Gewalt an Frauen – für Menschenrechte und Vielfalt“

Vertreterinnen der Hanauer Frauen-Serviceclubs, der Hilfe- und Beratungsstellen und der finanziellen Förderer der Aktion „Gewalt kommt mir nicht in die Tüte“, haben aus Anlass des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen, 25. November, am Congress Park Hanau symbolisch die offizielle Flagge von Terre des Femmes, gehisst.

Am 25.11.1960 wurden in der Dominikanischen Republik zwei Schwestern wegen ihres politischen Widerstandes von Militärangehörigen des damaligen Diktators verschleppt, misshandelt und ermordet. Seit mehr als 40 Jahren haben weltweit Frauenorganisationen diesen Tag zum Internationalen Gedenk- und Aktionstag gegen Gewalt an Frauen und Mädchen ausgerufen. 1999 erklärten die Vereinten Nationen, diesen Tag zum offiziellen Gedenktag gegen Gewalt an Frauen und Mädchen.

Diese Gewalttaten finden meist innerhalb von Beziehungen statt und werden durch den eigenen Ehemann, den Lebenspartner, den Ex-Mann ausgeübt – bis zum Mord. Psychische und physische Gewalt sind ein brutales Mittel der Machtausübung gegen Frauen.  „Gewalt findet mitten unter uns statt, unabhängig vom Lebensstatus oder einer beruflichen Position der Täter und ihrer Opfer.“

Oberbürgermeister Claus Kaminsky, Stadtverordnetenvorsteherin Beate Funck, die Hanauer Frauenbeauftragten Cornelia Gasche hissten gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus den Hanauer Frauen-Serviceclubs, der Hilfe- und Beratungsstellen und der finanziellen Unterstützer der vielfältigen Maßnahmen in Hanau, am diesjährigen Jahrestag die offizielle Fahne von Terre des Femmes mit der Aufschrift „Frei LebenNein zu Gewalt gegen Frauen“.

Geschlechtsspezifische Gewalt gegen Frauen und Mädchen ist auch in der Bundesrepublik bis heute bittere Realität, darauf weisen die Teilnehmenden mit ihrer Aktion gemeinsam hin. „Wir dürfen nicht wegschauen! Wir müssen hinsehen und auf die Hilfesysteme aufmerksam machen, bevor toxische Beziehungen in Gewalt und Mord münden! Gewalt ist nie etwas Privates!“, so die klare Botschaft von Oberbürgermeister Kaminsky und den teilnehmenden Organisationen. „Wir haben bei uns Hilfesysteme, die Betroffene dabei unterstützen, rechtzeitig aus einem entstehende Gewaltkreislauf auszusteigen, sei es als Opfer oder potentiellen Täter.“

Gleichzeitig setzten die Anwesenden aber auch ein Zeichen gegen die zunehmende Entrechtung von Frauen und Mädchen in vielen Ländern dieser Welt. „Unsere Solidarität gilt den Frauen und Männern im Iran, die ihr Leben einsetzen, um für ihre Rechte zu kämpfen“, unterstreicht Stadtverordnetenvorsteherin Beate Funck.
„Dort, wo Homosexualität als „Geistiger Schaden“ öffentlich von einem Machthaber dargestellt wird, sehen wir, dass wir von der Verwirklichung der Menschenrechte leider noch weit entfernt sind,“ unterstreicht Funck mit Nachdruck. Der abschließende gemeinsame Appell lautete deshalb: Sehen wir hin! Brechen wir das Schweigen! Sagen wir NEIN gegen Gewalt!  #Schweigenbrechen #WeSayNo #Hilfetelefon #FrauenLebenFreiheit






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