Meldungsdatum: 27.03.2026
Nach eingehender Prüfung der Vorwürfe aus anonymen Quellen, anonymen Briefen und der darauf bezogenen Berichterstattung der Ruhr Nachrichten erklärt Vorsitzender des Aufsichtsrats der EDG Olaf Schlienkamp: „Es steht fest, dass weder dem Arbeitsdirektor und Geschäftsführer Bastian Prange noch dem Personalprokurist Oliver Mühlmann Fehlverhalten vorzuwerfen ist. Die unabhängige Untersuchung durch die Kanzlei Deloitte, die interne Klärung des Sachverhalts seitens der EDG sowie die Vorprüfungen durch das Rechtsamt der Stadt Dortmund haben keinerlei Grundlage für die erhobenen Anschuldigungen ergeben. Alle relevanten Vorgänge wurden gründlich geprüft und haben sich als korrekt und im Einklang mit den geltenden Vorschriften und Gesetzen erwiesen.“
Im Mittelpunkt der Vorwürfe standen angebliche Eingriffe in die Betriebsratswahlen sowie vermeintlich selektive Informationsweitergaben im Kontext einer behaupteten Genehmigung von Prämien. Der EDG-Aufsichtsratsvorsitzende betont: „Die anonym erhobenen falschen Behauptungen weisen wir mit Nachdruck zurück. Es handelt sich hier um haltlose Verdächtigungen. Dadurch wurde gezielt Unruhe im Rahmen der EDG-Betriebsratswahlen gestiftet. Die haltlosen Vorwürfe haben nicht nur die Integrität der Verantwortlichen angegriffen, sie stellen zudem einen unangemessenen Eingriff in die betrieblichen Abläufe dar.“
Olaf Schlienkamp als Aufsichtsratsvorsitzender sowie Baudezernent Arnulf Rybicki und DSW21-Vorstandsvorsitzender Jörg Jacoby für die Gesellschafter Stadt Dortmund (51 %) und Dortmunder Stadtwerke AG (49 %) betonen den konsequenten und professionellen Umgang aller in der EDG-Geschäftsführung und in den Gremien verantwortlichen Personen mit der Situation. Die für solche Fälle verankerten Mechanismen hätten gegriffen. Man habe unverzüglich eine externe und neutrale Überprüfung in die Wege geleitet. Die Bürgerinnen und Bürger dürften nicht das Gefühl haben, dass Vorwürfe »unter den Teppich« gekehrt werden – auch dann nicht, wenn sie anonym erhoben würden und ihre Aufarbeitung personelle Ressourcen binden und erhebliche Kosten verursachen würde.
Olaf Schlienkamp schließt deshalb mit einem Appell: „Es ist entscheidend, dass die EDG als kommunales Unternehmen ihr Augenmerk auf das Wesentliche richten kann – eine zuverlässige und verantwortungsvolle Entsorgungswirtschaft in den Diensten der Bürgerinnen und Bürger Dortmunds. Die Untersuchungen sind abgeschlossen und alle Vorwürfe entkräftet. Dieser Vorgang ist damit für uns beendet und findet hoffentlich keine weitere Nachahmung.“
EDG Entsorgung Dortmund GmbH
Sunderweg 98 - 44147 Dortmund
Daniel Kolle - Abteilungsleitung Geschäftsführungsbüro / Kommunikation / Strategische Unternehmensentwicklung kommunal
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