Meldungsdatum: 30.03.2026
„Zu Beginn der neuen Wahlperiode konnten die Ausschussmitglieder in ihrer Rolle gestärkt werden, Orientierung erhalten und den fachlichen Austausch zwischen Politik, freien Trägern, beratenden Institutionen und Verwaltung intensivieren“, erläutert Andreas Plenge, Leiter des Sachgebiets Jugendhilfe, die Hintergründe.
Fundierte Information und lebendige Diskussion
LWL-Fachberater Thomas Fink eröffnete die Veranstaltung mit einem Überblick über die Rechte, Pflichten und zentralen Funktionen des Jugendhilfeausschusses. Anschließend richtete er den Blick auf aktuelle und künftige Entwicklungen in den verschiedenen Arbeits- und Handlungsfeldern der Kinder- und Jugendhilfe.
Im zweiten Teil griffen die Leitungskräfte des Jugendamtes die überregionalen Impulse auf und ergänzten sie um ihre örtliche Perspektive. „Wir erleben, dass sich die Rahmenbedingungen in der Jugendhilfe rasant verändern – personell, finanziell und gesellschaftlich,“ unterstrich Josef Pieper, Leiter des Fachbereichs Bürgerdienste, zu dem das Sachgebiet Jugendhilfe gehört. „Umso wichtiger ist es, dass der Jugendhilfeausschuss ein klares gemeinsames Verständnis seiner Aufgaben und vor allem seiner Gestaltungsmöglichkeiten hat. Dieser Workshop bietet dafür einen sehr guten Rahmen.“
Motivation und gemeinsamer Gestaltungswille
Die Zukunft der Jugendhilfe wollen die Ausschussmitglieder aktiv gestalten, um die Lebenslagen junger Menschen und ihrer Familien zu verbessern. Ein Ziel, dass auch seitens des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL), als Teil der kommunalen Familie, unterstützt und getragen wird. „Die Jugendhilfeausschüsse sind das Herzstück der kommunalen Kinder- und Jugendhilfe. Hier werden die Weichen für die Zukunft junger Menschen gestellt – mit Fachverstand, Verantwortungsbewusstsein und viel persönlichem Engagement“, betont Dr. Georg Lunemann, der Direktor des LWL.
Starke Basis für die kommenden Jahre
Der Workshop machte deutlich: Der Jugendhilfeausschuss in der Stadt Warstein ist sich seiner Verantwortung bewusst und für die kommenden Jahre gut aufgestellt – mit neuem Fachwissen, zusätzlicher Motivation und einem gestärkten Gemeinschaftsgefühl.
„Wir gehen mit Rückenwind aus diesem Tag,“ fasste Andreas Plenge zusammen. „Die nächsten fünf Jahre werden herausfordernd – aber wir haben das gemeinsame Ziel klar im Blick: die Chancen von Kindern, Jugendlichen und Familien in der Stadt Warstein nachhaltig zu voranzutreiben.“
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