Meldungsdatum: 07.04.2026

Neue Sonderausstellung im Remarque-Friedenszentrum

Im Erich Maria Remarque-Friedenszentrum wird vom 16. April bis 7. Juni eine Wanderausstellung der Gedenkstätte Buchenwald gezeigt. „Thomas Geve – Zeichnungen eines kindlichen Historikers“ veranschaulicht den KZ-Alltag in graphischer Gestaltung aus dem persönlichen Erleben eines  Heranwachsenden.

Mit einem Transport aus Groß-Rosen kam Anfang des Jahres 1945 ein Junge – Thomas Geve – im offenen Güterwagen auf dem Bahnhof Buchenwald an. Im Lager erhielt er die Nummer 127158 und wurde in den Kinderblock 66 im Kleinen Lager eingewiesen. Er gehörte zu den 903 Kindern und Jugendlichen, die das Lager überlebten.

Nach der Befreiung gab man ihm Papier aus dem Lagerbüro – Formulare der SS und anderes, meist im Format 15x12 cm – er zeichnete die Lagerwelt, den Alltag im KZ, Appell, Essensausgabe, Arbeit, Krankheiten, Terror der SS und fertigte erstaunlich genaue Pläne an.

Aus diesen Zeichnungen entstand eine Wanderausstellung, die schon an vielen Orten gezeigt wurde. Die Originale befinden sich im Kunstmuseum von Yad Vashem.

Zur Ausstellungseröffnung am Donnerstag, 16. April, um 19 Uhr im Erich Maria Remarque-Friedenszentrum spricht einführend dessen Leiter Dr. Sven Jürgensen im Anschluss an das Grußwort eines Repräsentanten der Stadt Osnabrück.

Pressekontakt: Simon Vonstein | Tel.: 0541 3234557 | E-Mail: vonstein@osnabrueck.de


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Zeichnung von Thomas Geve.

©  Yad Vashem
Zeichnung von Thomas Geve.