Meldungsdatum: 22.05.2026

Themenabend im Stadtarchiv zu Geschichte und Wirkung der Skulptur Projekte Münster

Münster (SMS) Auch 2027 werden die Skulptur Projekte Münster die Stadt wieder – wie alle zehn Jahre – den Sommer über in einen großen öffentlichen Ausstellungsraum verwandeln. Der nächste Themenabend im Stadtarchiv Münster (An den Speichern 8) spürt am Donnerstag, 28. Mai, um 18 Uhr der Resonanz der im öffentlichen Raum verbliebenen Kunstwerke nach. Die Referentinnen Merle Radtke (Kunsthalle Münster) und Dr. Marianne Wagner (LWL-Museum für Kunst und Kultur) schauen unter dem Motto: „Permanent und draußen: Skulptur Projekte sammeln für die Öffentlichkeit" auf die Geschichte des Großereignisses und seiner gesellschaftlichen Bedeutung. 

Mit den Skulptur Projekten rückt Münster seit 1977 alle zehn Jahre ins Scheinwerferlicht der internationalen Kunstwelt. Die Kunstwerke werden dabei eigens für bestimmte Orte und manchmal auch nur für eine ganz begrenzte Zeit erschaffen. Ausgewählte Skulpturen kauften die Stadt Münster, der Landschaftsverband Westfalen Lippe (LWL) oder die Universität Münster mit Unterstützung Dritter immer wieder an und konnten sie damit dauerhaft für die Öffentlichkeit erhalten. Manche Skulpturen wurden im Lauf der letzten 50 Jahre zu prägenden Wahrzeichen der Stadt. Mitunter lösten die Künstlerinnen und Künstler mit ihren Beiträgen sowohl Kontroversen als auch fruchtbare Debatten aus. 

Die Referentinnen Merle Radtke, Leiterin der Kunsthalle Münster, und Dr. Marianne Wagner, Kuratorin für Gegenwartskunst und das Skulptur Projekte Archiv im LWL-Museum für Kunst und Kultur, betreuen gemeinsam die Werke der Skulptur Projekte im öffentlichen Raum.

Eine kostenlose Teilnahme am Themenabend ist nach Voranmeldung an themenabend-anmeldung@stadt-muenster.de oder telefonisch: 02 51/4 92-47 01 möglich. Die Veranstaltung wird live im Internet übertragen. Weitere Hinweise zum Livestream und zu den weiteren Themenabenden der monatlichen Veranstaltungsreihe des Stadtarchivs finden Interessierte unter www.stadt-muenster.de/archiv.

Bild: Ausgewählte Skulpturen wie das Sanctuarium von Herman de Vries bleiben der Stadt erhalten. Das Innere der kreisrunden Mauer bleibt seit 1997 unberührt. Auch diesem Kunstwerk geht der Themenabend im Stadtarchiv nach. Foto: LWL-Museum für Kunst und Kultur / Skulptur Projekte Archiv / Hubertus Huvermann. Veröffentlichung mit dieser Pressemitteilung honorarfrei.


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Sanctuarium/ Herman de Vries

©  LWL-Museum für Kunst und Kultur / Skulptur Projekte Archiv / Hubertus Huvermann
Sanctuarium/ Herman de Vries

Ausgewählte Skulpturen wie das Sanctuarium von Herman de Vries bleiben der Stadt erhalten. Das Innere der kreisrunden Mauer bleibt seit 1997 unberührt. Auch diesem Kunstwerk geht der Themenabend im Stadtarchiv nach.