Meldungsdatum: 17.07.2026
Rund 40 Interessierte folgten der Einladung des Büros für Chancengleichheit der Stadt Borken sowie der Initiatorinnen Beatrice Kahnt und Margret Mohr zur Auftaktveranstaltung des geplanten inklusiven Wohnprojekts im Veranstaltungsraum der VHS. Die große Resonanz machte deutlich, dass das Interesse an neuen gemeinschaftlichen Wohnformen in Borken groß ist. Die Veranstaltung bot Gelegenheit, die Projektidee kennenzulernen, miteinander ins Gespräch zu kommen und gemeinsam erste Vorstellungen für die weitere Entwicklung des Projekts zu erarbeiten.
Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing begrüßte die Teilnehmenden und würdigte das Engagement der Initiatorinnen. Sie betonte, dass der Austausch über neue Wohnformen und ein gemeinschaftliches Zusammenleben für viele Menschen und für die Stadt Borken ein wichtiges Zukunftsthema seien.
Mit einem Impulsvortrag führte die Gleichstellungsbeauftragte Heike Denkel-Rosenbach in das Thema ein. Sie beleuchtete den demografischen Wandel, veränderte Wohnbedürfnisse und gesellschaftliche Entwicklungen und erinnerte an die Beginen, die bereits Ende des 14. Jahrhunderts in Borken gemeinschaftlich lebten. Deren Idee des Miteinanders könne auch heute noch Anregungen für neue Wohnformen geben.
Durch den Abend führte Beatrice Kahnt. Sie stellte die Grundidee des inklusiven Wohnprojekts vor und machte deutlich, dass dessen Ausgestaltung gemeinsam mit den zukünftigen Beteiligten entwickelt werden soll. Im Mittelpunkt standen deshalb der offene Austausch und die Sammlung von Ideen, Wünschen und Fragen der Teilnehmenden.
In einem anschließenden Workshop brachten die Anwesenden ihre Vorstellungen für das Projekt ein. Ergänzt wurde der Abend durch Erfahrungsberichte von Mitgliedern des Vereins Tapetenwechsel Mehr-Generationen-Wohnen e. V. aus Borken. Sie berichteten aus der Praxis gemeinschaftlichen Wohnens und gaben wertvolle Einblicke in die Chancen und Herausforderungen solcher Projekte.
Ein besonders erfreuliches Ergebnis der Auftaktveranstaltung: 34 Teilnehmende erklärten ihre Bereitschaft, den weiteren Entwicklungsprozess aktiv mitzugestalten. Sie bilden nun den Kern einer Projektgruppe, die das inklusive Wohnprojekt in den kommenden Monaten gemeinsam weiterentwickeln wird.
Die Veranstalterinnen ziehen ein positives Fazit. Das große Interesse, die konstruktiven Gespräche und die hohe Bereitschaft zur Mitwirkung zeigen, dass gemeinschaftliches und inklusives Wohnen viele Menschen in Borken bewegt.
Weitere Interessierte sind herzlich eingeladen, sich an der Entwicklung des inklusiven Wohnprojekts zu beteiligen und ihre Ideen einzubringen. Ansprechpartnerinnen sind Beatrice Kahnt (E-Mail: b-kahnt@t-online.de, Telefon: 02861/9832061) sowie Heike Denkel-Rosenbach vom Büro für Chancengleichheit der Stadt Borken (E-Mail: heike.denkel-rosenbach@borken.de, Telefon: 02861/939297).
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