Meldungsdatum: 02.09.2026

Stadt fördert Maßnahmen gegen Schmierereien an privaten Fassaden und Mauern in der Altstadt

Förderprogramm startete schon 2022, wird aber wenig nachgefragt

Schmierereien an Hauswänden und Mauern sind mehr als nur ein optisches Ärgernis. Was viele Hauseigentümerinnen und -eigentümer in Soest nicht wissen: Die Stadt Soest bietet ein Förderprogramm an, mit dem sie das Entfernen dieser Schmierereien in der Altstadt bezuschusst.

„Den Fördertopf mit jährlich 5000 Euro aus dem städtischen Haushalt gibt es bereits seit 2020“, erklärt Andreas Fuhrmann von der Unteren Denkmalbehörde. Er bearbeitet Förderanträge und würde gerne mehr Auszahlungen als bisher genehmigen, denn die Resonanz auf den Fördertopf ist gering. Daran hat auch die aktive Ansprache von Hauseigentümern bisher nicht viel geändert. 

Was genau wird gefördert?

Und wie hoch sind die Zuschüsse? "Maximal 750 Euro pro Fall oder 50 Prozent der Kosten können Hauseigentümer beantragen", erklärt Andreas Fuhrmann.

Wichtige Hinweise zum Antragsverfahren: Die Maßnahme darf erst umgesetzt werden, wenn der Förderbescheid der Stadt vorliegt. Eine rückwirkende Bezuschussung von Maßnahmen, die vor der Beantragung begonnen oder durchgeführt wurden, ist nicht möglich. Alle Maßnahmen müssen denkmalgerecht und satzungskonform ausgeführt werden, deshalb ist eine Abstimmung vorab mit Andreas Fuhrmann unerlässlich. Und wenn alle Fördermittel ausgeschöpft sind, entscheidet der Zeitpunkt des Antrages.  

Über Details der Fördermöglichkeiten können sich interessierte Eigentümer bei Anfreas Fuhrmann informieren unter Telefon 02921/103-3404 oder schriftlich mit einer Mail an a.fuhrmann@soest.de.


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Symbolbild Schmiererei Hausfassade

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Symbolbild Schmiererei Hausfassade