Meldungsdatum: 03.09.2026

Kunstwochenende mit freiem Eintritt und kostenlosen Führungen

Drei Ausstellungen im Museum Wilhelm Morgner enden.

Im Museum Wilhelm Morgner endet am 6. September die Laufzeit von drei Sonderausstellungen zur experimentellen Kunst. Zu sehen sind Werke von Renate Weh, Marina Abramović und weiteren international bekannten Kunstschaffenden. Am letzten Ausstellungstag bietet das Museum zwei kostenlose Führungen an. Der Eintritt ist frei.

Um 11.30 Uhr führt Kuratorin Juliane Rogge Familien durch den Raum Schroth. Um 16.30 Uhr lädt Kurator Michael Stockhausen zu einem letzten Rundgang durch die Ausstellungen ein. Dabei gibt er außerdem einen Ausblick auf das kommende Großprojekt im Museum Wilhelm Morgner: die erste Performance Art Week Westfalen und eine Ausstellung mit Black Market International.

Experimentelle Kunst von 1969 bis heute

Die drei Sonderausstellungen stehen in einem engen Dialog. Sie richten den Blick auf die experimentellen Entwicklungen in der Kunst seit dem Ende der 1960er-Jahre und schlagen den Bogen bis in die Gegenwart. Das Spektrum umfasst Videokunst, Skulpturen aus Wachs und Sand sowie weitere Arbeiten der Aktionskunst und Prozesskunst.

Die Rekonstruktion des Wilhelm Morgner Preises für experimentelle Kunst 1969 erinnert an eine Ausstellung, die Künstler wie Blinky Palermo, Hans Haacke, Joachim Bandau und Timm Ulrichs nach Soest brachte. Als einzige teilnehmende Frau setzte sich Renate Weh unter den aufstrebenden Kunstschaffenden durch. Mit einer Einsiebung aus Sand gewann sie den Preis und löste damit eine bundesweite Debatte über Kunst aus. Werke aus dem Jahr 1969, Archivmaterial und filmische Dokumente machen die damaligen Kontroversen nachvollziehbar.


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2026 0724 Ausstellung I´m Calling Videoworks

©  Jens Gerber
2026 0724 Ausstellung I´m Calling Videoworks

Vom 31. Mai bis zum 16. August 2026 präsentiert das Museum Wilhelm Morgner mit Raum Schroth die Ausstellung „I’M CALLING“ Videoworks.