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Hanau, 21. Dezember 2018
Von der „Rote-Rosen“-Keramikmeisterin zur englischen Königin
TV-Star Madeleine Niesche kommt zur 35. Festspiel-Saison nach Hanau

Eine „prominente Schauspielerin aus Film und Fernsehen“ hatte Intendant Frank-Lorenz Engel für die Hauptrolle der Elisabeth in dem Schiller-Drama „Maria Stuart“ angekündigt. Der zeitlose Klassiker steht vom 18. Mai 2019 auf dem Spielplan der Brüder Grimm Festspiele. Jetzt aber darf auch ihr Name endlich genannt werden: es ist Madeleine Niesche, die in der kommenden Saison die Rolle der englischen Königin zum Leben erwecken wird. Für Engel ist es „ein ungeheurer Glücksfall, dass es gelungen ist, Madeleine Niesche wieder nach Hanau zu holen.“

Die Schauspielerin, die derzeit als Sonja Röder in der weiblichen Hauptrolle in der ARD-Fernsehserie „Rote Rosen“ zu sehen ist, hatte schon 2014 bei ihrem Debüt in Hanau als Gegenspielerin Kunigunde von Thurneck im Kleist-Stück „Das Käthchen von Heilbronn“ für Furore gesorgt. Intendant Engel, der regelmäßig selbst die Regie bei den Klassiker-Inszenierungen führt, hatte sie seinerzeit überzeugen können, für eine Spielzeit in die Brüder-Grimm-Stadt zu kommen.

Die beiden haben allerdings auch schon an anderen Bühnen zusammengearbeitet. Engel kennt sie, ihre Vielseitigkeit und ihre Fähigkeiten deshalb gut. Seiner Ansicht nach ist sie die ideale Besetzung für die Rolle der Elisabeth, weshalb er sie sofort angesprochen habe, um sie einmal mehr für die Festspiele zu gewinnen. „Madeleine Niesche ist eine großartige, durchlässige und facettenreiche Schauspielerpersönlichkeit. Sie wird deshalb die englische Königin im Kampf gegen ihre Rivalin Maria Stuart überzeugend verkörpern und dabei auch die innere Zerrissenheit der Frau, die zwischen erbarmungsloser Willkür und schwesterlichem Mitgefühl gefangen ist, spürbar machen“, so Engel und ergänzt, dass das Trauerspiel um die Königin von Schottland in Gefangenschaft der englischen Königin Elisabeth I. in der einzigartigen Kulisse des Amphitheaters eine ganz besondere Dramatik entfalten können wird.

Der Lebenslauf der 1971 in Mecklenburg-Vorpommern geborenen Schauspielerin war von Anfang an gradlinig auf die Welt des Theaters ausgerichtet. Niesche wollte nach dem Abitur eigentlich Regisseurin werden und begann deshalb direkt als Regieassistentin am Theater. 1992 startete sie dann ihre Schauspiel-Ausbildung. Mehrere Festengagements an verschiedenen Theatern folgten, zuletzt von 1999 bis 2009 am Theater in Koblenz. Seither arbeitet sie erfolgreich als freiberufliche Schauspielerin.

Obwohl bereits zuvor in zahlreichen TV-Produktionen zu sehen, hat ihre letzte Verpflichtung für die 15. Staffel der von der ARD produzierten Serie „Rote Rosen“ ihren Bekanntheitsgrad sprunghaft gesteigert. Derzeit verfolgt ein Millionenpublikum aufmerksam die Ereignisse um die Keramikmeisterin Sonja Röder.

Das Angebot, im kommenden Jahr für eine weitere Spielzeit nach Hanau zu kommen, hat sie nach eigenen Worten sehr gern angenommen, auch weil es ihr „endlich mal wieder die Gelegenheit gibt, etwas länger gemeinsam mit ihrem Ehemann zur selben Zeit am selben Ort zu sein“. Werner Tritzschler wird ebenfalls in „Maria Stuart“ zu sehen sein.

Aber auch das Amphitheater als Freiluftbühne hat es ihr angetan. Immerhin kennt sie die Spielstätte gut von ihrem Engagement vor vier Jahren. „Die Atmosphäre hier ist einmalig schön und die Herausforderung, vor mehr als 1.000 Menschen pro Vorstellung zu spielen, ist immer wieder reizvoll.“ Die 47-jährige Schauspielerin mit sehr viel Bühnenerfahrung weiß zudem neben der einzigartigen Theaterkulisse auch die besondere Arbeitsatmosphäre mit dem Ensemble und die gute Zusammenarbeit mit dem Intendanten Frank-Lorenz Engel zu schätzen. „Ich freue mich sehr auf die vielschichtige Rolle der Elisabeth und auf die Zeit in Hanau.“

 

Hintergrund: Mit den Brüder Grimm Festspielen ehrt die Stadt Hanau seit 1985 die deutschen Märchensammler und Sprachforscher Jacob und Wilhelm Grimm, die in Hanau geboren wurden. Jedes Jahr locken die preisgekrönten Festspiele rund 80.000 Besucher an. Bei den Grimm-Inszenierungen handelt es sich um Uraufführungen, die in den vergangenen Jahren mehrfach mit dem „Deutschen Musical Theater Preis“ ausgezeichnet worden sind. 2019 finden die 35. Festspiele mit den Stücken „Jacob und Wilhelm - Weltenwandler“ (Musical/Premiere am 10. Mai), „Die Bremer Stadtmusikanten“ (Familienstück mit Musik/Premiere am 1. Juni), „Schneewittchen“ (Schauspiel/Premiere am 8. Juni) sowie „Maria Stuart“ (Reihe Grimm Zeitgenossen/Premiere am 18. Mai) vom 10. Mai bis 28. Juli statt. Spielstätte ist das überdachte Amphitheater im Park von Schloss Philippsruhe. In der Reihe „Junge Talente“ wird in der Wallonischen Ruine außerdem „Die Leiden des Jungen Werther“ (Premiere am 19. Juli aufgeführt).

Weitere Informationen über die Brüder Grimm Festspiele gibt es im Internet unter www.festspiele.hanau.de. Tickets gibt es ab 1. Dezember 2018 im Hanau Laden am Freiheitsplatz, an allen bekannten Vorverkaufsstellen sowie im Internet unter www.frankfurt-ticket.de oder auch unter der Telefonnummer 069 / 13 40 400. Die Festspiel-Tickets berechtigen zwischen dem 10. Mai und dem 28. Juli 2019 auch zum kostenfreien Eintritt ins GrimmsMärchenReich, dem neuen Mitmachmuseum im Schloss Philippsruhe.



Pressekontakt: Stadt Hanau, Güzin Langner, Telefon 06181/295-929




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