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Cuxhaven, 18. Juni 2019
Neue Werkschau im Schloss Ritzebüttel " Die Stadt, die niemals schläft"
Die Hamburger Künstlerin Hanna Malzahn stellt ab dem 07. Juli im Schloss ihre Werke vor.

Hanna Malzahn zeigt in der Ausstellung „Die Stadt, die niemals schläft“ im Schloss Ritzebüttel Arbeiten aus einer umfangreichen Serie zum Thema „Urbanität“.

Es ist eine universelle Urbanität, denn es geht um Architekturelemente, die sich auflösen, um sich neu zu erfinden und zu positionieren.

Sie integriert in ihre Bilder verschiedene architektonische Stile sowie Details verfremdeter Stadtansichten unter unterschiedlichen Perspektiven. Dabei verschwimmt die Grenze zwischen Realität und Fiktion oftmals.

Im Spannungsfeld zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion entstehen Verbindungen, Vernetzungen und Verflechtungen. Sie lassen die Welt zusammenrücken und überwinden Grenzen.

Die Bilder haben aber auch einen Bezug zu menschlichen Grenzsituationen und eine sozialpolitische Komponente. Themen wie Heimat, Ver- und Entwurzelung, das Wohnen im Baukastensystem, Kälte, Anonymität und Isolation werden hintergründig in Szene gesetzt. Trotz aller Farbigkeit und vermeintlicher Ordnung bemerkt man schnell das Fehlen von Menschen. Sie sind in den Bildern nicht sichtbar. Sie sind hinter den Fassaden der Wohnburgen in den Mega-Städten, die gen Himmel streben und in denen die meisten nicht leben möchten. Es gibt sie hier nicht, die Natur, die ruhigen Plätze zum Verweilen, und es drängt sich die Frage auf, wo der Mensch da noch Platz hat.

Die Bandbreite ihres Schaffens umfasst Malerei, Hoch- und Tiefdruck, Fotografie und Illustration.

In ihrer künstlerischen Arbeitsweise werden häufig verschiedene Techniken kombiniert. Bereits bemalte Leinwände werden bedruckt oder vor dem Malen mit Papier kaschiert, wobei eine feinnuancierte Strukturierung des Malgrundes entsteht.

Fragmentarisch sind Versatzstücke aus Papier wie Zeichnungen, Druckmuster und Fotos eingearbeitet, die sich durch Übermalung und zeichnerische Erweiterungen sowie durch eine angleichende Farbgebung in die Gesamtkomposition einfügen.

Ein Kontrast in der Oberflächengestaltung ergibt sich durch das Nebeneinander von glatten Fotografien und der gemalten Struktur.

Viele Arbeiten zeigen Materialien in differenzierten Überlagerungen, in kräftigen Farben, in Pastelltönen, lasierend oder pastos.

Diese farblichen Akzente verstärken die räumliche Tiefe, da die rauhen Texturen das Licht in unterschiedlichen Nuancen reflektieren.

Hanna Malzahn ist über die Illustration, besonders über die Modeillustration zum Malen gekommen. Sie hat Mode – Textildesign studiert und viele Jahre an verschiedenen Berufsschulen und am Institut für Lehrerfortbildung Kunst und Kunstgeschichte unterrichtet.

Seit ihrer Ateliergründung 2009 arbeitet sie freischaffend als Künstlerin.

Sie ist Mitglied im BBK und in der GEDOK und arbeitet als Kuratorin im Berenberg-Gossler-Haus in Hamburg.

 

Die Ausstellung ist vom 07. Juli ab 11 Uhr bis zum 25. August 2019 zu den üblichen Öffnungszeiten des Schlosses zu besichtigen.

 



Foto: Malzahn

Pressekontakt: Stadt Cuxhaven, Ulrike Staufenbiel




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"Nachtleben" von Hanna Malzahl
"Nachtleben"


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