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Münster, 02.07.2019

Lewe: Münster legt mit Batterieforschungsfabrik sofort los
Oberbürgermeister begegnet Kritik an Standortwahl

Münster (SMS) „Münster ist bereit für die ,Forschungsfertigung Batteriezelle‘.“ Mit diesen Worten hat Oberbürgermeister Markus Lewe Kritik aus Bayern, Baden-Württemberg und Niedersachsen am Zuschlag des Bundesforschungsministeriums für das Konzept aus Nordrhein-Westfalen zurückgewiesen.  

Münster erfülle aufgrund seiner gewachsenen Infrastruktur und Exzellenz in Forschung beste Voraussetzungen zum Aufbau einer Batterieforschungsfabrik, in die der Bund 500 Millionen Euro und das Land 200 Millionen Euro einbringen.

"Auf dem Gebiet der Batterieforschung leisten das MEET Batterieforschungszentrum der Universität Münster mit dem Team von Prof. Dr. Martin Winter und das Helmholtz-institut Münster seit Jahren wegweisende Arbeit von internationaler Bedeutung“, sagte der Oberbürgermeister. Ihre Zusammenarbeit mit dem Forschungszentrum Jülich und der RWTH Aachen bildet die Grundlage für die Exzellenz beim Aufbau und Betrieb der Batterieforschungsfabrik in Münster. „Das MEET hat sich im Laufe der Jahre als erste Adresse in der Batterieforschung in Wissenschaft und Forschung sowie in der Wirtschaft etabliert. Die Forschungsfertigung Batteriezelle ist eine konsequente Ergänzung unter Beteiligung einer Vielzahl exzellenter Partner.“ Von Professor Winter weiß Lewe, dass die avisierte Forschung auf Batteriezellfertigung eine Mammutaufgabe und die Pläne zeitlich ambitioniert sind. Markus Lewe: „Wir legen sofort los und werden alle Kraft auf den Aufbau verwenden und den Zusammenhalt der Batterie-Community erhalten und stärken."  

Der Antrag für den Standort Münster wurde mit Unterstützung des NRW-Wissenschaftsministeriums und des NRW-Wirtschaftsministeriums unter Federführung des MEET gemeinsam mit der RWTH Aachen und dem Forschungszentrum Jülich auf den Weg gebracht.

Als herausragende Beispiele für die Kompetenzen am Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Münster nannte Lewe das Max-Planck-Institut für molekulare Biomedizin und das Fraunhofer-Institut für Biomedizinische Technik sowie die Helmholtz-Gemeinschaft. Auch mit dem Center for Nanotechnology (CeNTech), dem Center for Soft Nanoscience und dem Nano-Bioanalytik Zentrum (NBZ) sei Münster ein Standort von internationalem Rang. Aus dem Excellenzcluster „Cells in Motion“ resultiert das Multiscale Imaging Centre. In all diese Projekte seien bereits viele Millionen Fördergelder des Bundes und des Landes geflossen. 



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