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Pressemitteilung der Stadt Iserlohn vom 05.07.2019


Fünf-Jahres-Vertrag: Verbraucherzentrale in Iserlohn bis Ende 2024 gesichert

Gemeinsame Pressemitteilung der Verbraucherzentrale NRW und der Stadt Iserlohn

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Die Tinte ist geflossen: Ratsuchende können auch in den nächsten fünf Jahren auf die Verbraucherzentrale am Theodor-Heuss-Ring zählen. Iserlohns Erster Beigeordneter und Stadtkämmerer Michael Wojtek und Dr. Iris van Eik, Mitglied der Geschäftsleitung der Verbraucherzentrale NRW, unterzeichneten eine vertragliche Vereinbarung zur Finanzierung der Iserlohner Beratungsstelle bis Ende 2024. Die Stadt zahlt ihre Hälfte an der Finanzierung, das Land Nordrhein-Westfalen trägt die andere Hälfte der Kosten. So wurde es vom Rat der Stadt in der Sitzung am 21. Mai 2019 auf Empfehlung des Finanzausschusses beschlossen.

Seit 1966 bietet das Team der Verbraucherzentrale in Iserlohn Unterstützung rund um den Verbraucheralltag. Aktuelle Schwerpunkte sind dabei Probleme aus der digitalen Welt: App-Abzocke, Fallstricke beim Onlineshopping, ungewollte Abos und dubiose Drittanbieterposten auf der Telefonrechnung. Information und rechtliche Beratung gibt es hierzu in der Regel in deutscher Sprache.
„Doch immer häufiger werden Ratsuchende von einem Übersetzer begleitet. Denn inzwischen suchen bei uns auch Geflüchtete nach Hilfestellungen. Dies zeigt, dass die Menschen in unserer Stadt angekommen sind. Denn schließlich muss man zunächst einmal erfahren, dass man sich bei uns Rat holen kann“, wertet Beratungsstellenleiterin Astrid Lindner die Akzeptanz der Verbraucherzentrale auch als ein Stück gelungener Integration.
Aber natürlich ist die Zielgruppe der Verbraucherzentrale deutlich breiter und in allen Schichten der Gesellschaft zu finden. Eben ein Angebot für alle Iserlohner Bürgerinnen und Bürger.
"Wer sich schon lange im Verbraucheralltag und auch in liberalisierten Märkten bewegt, nimmt dankbar die anbieterneutrale Beratung der Verbraucherzentrale in Anspruch, um ggf. einen alternativen Energietarif- oder -anbieter zu finden oder nutzt zum Beispiel eine "Inventur" bestehender Versicherungsverträge, um ein Übermaß an Versicherungen und damit unnötige Ausgaben zu vermeiden", erläutert Martin Wulf, Regionalleiter der Verbraucherzentrale, das breite Spektrum der Beratungsmöglichkeiten.

Anerkennende Worte für die Arbeit der Verbraucherzentrale fand Michael Wojtek:  „Für vor- wie nachsorgenden Rat und tatkräftige Unterstützung ist die Verbraucherzentrale in Iserlohn eine kompetente Anlaufstelle, die aus der Angebotspalette in unserer Stadt nicht mehr wegzudenken ist.“ Die rund 6.200 Anfragen jährlich seien ein Indiz dafür, dass Ratsuchende auf ihre Anlaufstelle für alle Fragen des Verbraucheralltags nicht verzichten wollen.

Dr. Iris van Eik freute sich, dass dank der finanziellen Vereinbarung mit der Stadt das bewährte Angebot auch in den nächsten fünf Jahren fortgeführt werden könne: „Beinah täglich hören wir von Ratsuchenden wie froh sie sind, dass wir uns für ihre Belange einsetzen. Häufig sind wir Wegweiser durch den Informations- und Paragrafen-Dschungel."

Das Beratungsportfolio sei daher nicht nur für private Haushalte mit knappen Finanzen eine unverzichtbare Hilfe.
"Dies belegen auch die rund 1.400 Rechtsberatungen und –vertretungen, die die Beratungsstelle in 2018 bearbeitet hat und zeigt sehr deutlich, dass die Verbraucherzentrale wirkungsvoll einen bürgernahen Zugang zum Recht für die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt bietet“, betont Martin Wulf die Rolle der Beratungsstelle für die kommunale Daseinsvorsorge.



Zu dieser Meldung können wir Ihnen folgendes Medium anbieten:

Vertragsunterzeichnung Verbraucherzentrale
Dr. Iris van Eik, Mitglied der Geschäftsleitung der Verbraucherzentrale NRW, und Iserlohns Erster Beigeordneter und Stadtkämmerer Michael Wojtek unterzeichneten die vertragliche Vereinbarung zur Finanzierung der Iserlohner Beratungsstelle bis Ende 2024. Mit dabei waren die Leiterin der Beratungsstelle Iserlohn Astrid Lindner und der Regionalleiter Martin Wulf.

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