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12. September 2019
FORTUNA UND EINTRACHT – Eine Begegnung zweier Sammlungen
Ausstellung im Städtischen Museum: die Düsseldorfer Malerschule in Braunschweig
Braunschweig.

Das Städtische Museum Braunschweig zeigt im Haus am Löwenwall vom 15. September 2019 bis 12. Januar 2020 die Ausstellung „FORTUNA UND EINTRACHT. Die Düsseldorfer Malerschule in Braunschweig – Eine Begegnung zweier Sammlungen“, die in Kooperation und mit Leihgaben der Dr. Axe-Stiftung, Bonn, realisiert wurde. Die Schau präsentiert mit rund 120 Gemälden von mehr als 70 Künstlerinnen und Künstlern einen repräsentativen Querschnitt durch das Schaffen der Mitglieder der Düsseldorfer Malerschule. Die Ausstellungseröffnung findet am Sonntag, 15. September um 11 Uhr statt. Es sprechen Museumsdirektor Dr. Peter Joch, Dr. Christiane Pickartz, Kuratorin der Dr. Axe-Stiftung, Bonn, sowie Dr. Andreas Büttner, Kurator des Städtischen Museums Braunschweig.

Vor 200 Jahren wurde die Kunstakademie Düsseldorf gegründet. Schnell entwickelte sie sich zu einem führenden Zentrum zeitgenössischer Kunst. Aus allen Teilen Deutschlands, aus Europa und Nordamerika strömten junge Künstler nach Düsseldorf, um in dem einzigartigen künstlerischen Umfeld zu lernen, zu arbeiten und zu leben. Bis heute steht die Düsseldorfer Malerschule für eine der bekanntesten Kunstgruppierungen des 19. Jahrhunderts. Bekannte Künstler wie Andreas und Oswald Achenbach, Eduard Bendemann, Johann Peter Hasenclever, Theodor Hildebrand, Carl Friedrich Lessing, Fritz Mackensen, Otto Modersohn, Johann Caspar Scheuren oder Johann Wilhelm Schirmer stehen für die thematische und künstlerische Bandbreite, die sich in Düsseldorf entfaltete.

Neben Stillleben, Bildnissen, Genreszenen und der Darstellung historischer Ereignisse ist es vor allem das Landschaftsbild, das den Ruf der Düsseldorfer Malerschule begründete. Von Düsseldorf aus erkundeten die Künstler das Rheinland, die Niederlande, Italien und Skandinavien und hielten ihre Impressionen fest. Aktuelle Zeiterscheinungen wie die Wirren der nachnapoleonischen Ära, die Dynamik der Nationalstaatenbildung mit ihren kriegerischen Auseinandersetzungen, die Entwicklung der Industriegesellschaft oder auch die schnell fortschreitende Mobilität, die zukunftsweisend waren, werden in den Gemälden zumeist ausgeblendet. Stattdessen schufen die Künstler idyllisch anmutende Parallelwelten.

Die Schau nimmt die bereits im 19. Jahrhundert durch den Braunschweiger Kunstverein erworbenen Meisterwerke zum Ausgangspunkt für einen repräsentativen Überblick über die künstlerische Vielfalt der von 1819 bis etwa 1870 an der Düsseldorfer Akademie tätigen Künstler. Im Lichthof und in den Sonderausstellungsräumen des Museums sind rund 120 Gemälde von mehr als 70 Künstlerinnen und Künstlern zu sehen.

Ein Ausstellungskapitel widmet sich den Braunschweiger Malern, die im 19. Jahrhundert an die Düsseldorfer Akademie gingen, um anschließend in der Heimat als gefragte Künstler tätig zu sein. Aus Anlass der Ausstellung sind lange nicht gezeigte Gemälde aus dem Beständen des Städtischen Museums zu sehen, u.a. von Carl Heel, Ludwig Tacke, Gustav Wendling oder Georg Wolters.

Die Braunschweiger Lackwaren-Manufaktur Stobwasser ließ sich von den Meisterwerken der Düsseldorfer Malerschule inspirieren und übertrug malerische Motive auf ihre Erzeugnisse, von denen eine Auswahl aus den Museumsbeständen zu sehen ist.

Zur Ausstellung erscheint der reich bebilderte Kurzführer „FORTUNA UND EINTRACHT. Die Düsseldorfer Malerschule in Braunschweig – Eine Begegnung zweier Sammlungen“.

Ein umfangreiches Rahmenprogramm, bestehend aus Vorträgen namhafter Wissenschaftler, Führungen, Veranstaltungen für Kinder sowie ein Konzert, ergänzt die Ausstellung.

 

Dr. Axe-Stiftung

Die Dr. Axe-Stiftung wurde im Jahre 1997 von Dr. Hans Günther Axe errichtet. Axe setzte sie als seine Erbin ein, und so übernahm die Stiftung elf Jahre später das Lebenswerk des Stifters und führt es in seinem Sinne weiter.

Die Stiftung ist auf ein breites Spektrum gemeinnütziger und mildtätiger Zwecke ausgerichtet, die sie nach verbindlichen, vom Stifter vorgegebenen Leitlinien erfüllt: Sie unterstützt bedürftige Opfer von Gewaltverbrechen, gewährt finanzielle Beihilfen an Krankenhäuser zur Anschaffung medizinischer Geräte und Instrumente, fördert Kunst und Kultur, leistet Zuwendungen, die für Forschung und Lehre an deutschen Universitäten bestimmt sind, widmet sich der Altenhilfe und fördert den Tierschutz.

Diese mannigfachen Aufgaben sind gelebter Ausdruck der vielfältigen Interessen und Ziele, die dem Stifter wichtig waren und denen er sein Vermögen zum Wohle der Allgemeinheit widmete. Die Stiftung hat ihren Sitz in Bonn.

Infos

 

Öffnungszeiten: Di – So 10 – 17 Uhr, Städtisches Museum Braunschweig, Haus am Löwenwall, Steintorwall 14, 38100 Braunschweig, Tel.: (0531) 470 4521, E-Mail:                                                      staedtisches.museum@braunschweig.de, www.braunschweig.de/museum

Eintritt: Erwachsene 5,00 €; Ermäßigung (für Schüler, Studierende, Auszubildende, Menschen mit Behinderung, Rentner sowie Inhaber des „Braunschweig Passes“) 2,50 €; Kinder von 6 – 16 Jahre 2,00 €; Schulklassen und Kinder bis 6 Jahre freier Eintritt. Das Städtische Museum ist uneingeschränkt barrierefrei.

Das Städtische Museum nimmt teil an der MuseumsCard der Braunschweiger Museen. Sie ermöglich einmalig freien Eintritt sowie dauerhaft ermäßigten Eintritt bei Folgebesuchen für ein Jahr in den sieben größten Museen Braunschweigs. Die Museumscard kostet 22 Euro und ist auch im Städtischen Museum erhältlich. Alle Infos unter www.braunschweig.de/museumscard.







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fortuna_hummer
Jacob Lehnen (1803 – 1847) Stillleben mit Hummer, 1839 Öl auf Holz, 24 x 34 cm Dr. Axe-Stiftung, Bonn
©© Dr. Axe-Stiftung, Bonn


fortuna_neapel
Oswald Achenbach (1827 – 1905) Bucht von Neapel Öl auf Leinwand, 45 x 64 cm Dr. Axe-Stiftung, Bonn
©© Dr. Axe-Stiftung, Bonn (Foto: Barbara Frommann-Czernik)


fortuna_judith
Theodor Hildebrandt (1804 – 1874) Judith mit dem Haupt des Holofernes, 1844 Öl auf Leinwand, 114 x 85,7 cm Städtisches Museum Braunschweig
©© Städtisches Museum Braunschweig (Foto: Monika Heidemann)


fortuna_leonoren
Carl Ferdinand Sohn (1805 – 1867) Die beiden Leonoren Öl auf Leinwand, 68,5 x 58 cm Dr. Axe-Stiftung, Bonn
©© Dr. Axe-Stiftung, Bonn




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