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Pressemitteilung der Stadt Iserlohn vom 30.10.2019


Gedenkveranstaltung für die Opfer des Nationalsozialismus am 9. November

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Am 9. November 1938 brannten in ganz Deutschland die Synagogen. Auch in Iserlohn waren die jüdischen Bürgerinnen und Bürger mit ihrem Hab und Gut ungehemmter Gewalt ausgesetzt. Die Synagoge an der Mendener Straße wurde in Brand gesteckt, jüdische Nachbarn wurden drangsaliert, angegriffen und ausgeraubt. Die Novemberpogrome steigerten den staatlichen Antisemitismus zur Existenzbedrohung für die Juden im damaligen Deutschen Reich. Opfer der Verfolgung wurden auch viele Andersdenkende und Angehörige anderer Nationalitäten.

Auch in diesem Jahr sind alle Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen, an der Gedenkveranstaltung für die Opfer des Nationalsozialismus teilzunehmen, um ein Zeichen zu setzen für Toleranz und Mitmenschlichkeit.

Die Gedenkveranstaltung beginnt am Samstag, 9. November, um 18 Uhr am Gedenkstein für die Synagoge (Mendener Straße / Ecke Karnacksweg).

Der stellvertretende Bürgermeister Thorsten Schick wird die Teilnehmer begrüßen. Anschließend sprechen die Historikerin Alexandra Lehmann und Klaus Gith vom Friedensplenum. Musikalisch begleitet wird die Veranstaltung von Tobias Henke, Schüler der Musikschule Iserlohn.

Im Anschluss begeben sich die Teilnehmer auf einen Schweigegang durch die Innenstadt zum Mahnmal am Poth mit Zwischenstopps an den „Stolpersteinen“. Am Mahnmal wird der Opfer des Nationalsozialismus gedacht. Wie in den Vorjahren bereitet auch der Kinder- und Jugendrat einen Beitrag vor. Die Veranstaltung endet mit Blumen- und Kranzniederlegung am dortigen Mahnmal.

Die Mahnveranstaltung ist eine gemeinsame Aktion von Pax Christi, FriedensPlenum und der im Rat vertretenen Parteien der Stadt Iserlohn.



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