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Cuxhaven, 06. September 2021
Kooperationsvereinbarung unterzeichnet: Stadt Cuxhaven wird Teil der Biosphärenregion Wattenmeer

Das UNESCO-Biosphärenreservat Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer bekommt eine neue sogenannte Entwicklungszone: Die Stadt Cuxhaven tritt mit einem Teilgebiet – von der Duhner Heide im Norden bis zum ehemaligen Munitionsdepot im Süden – der erweiterten Entwicklungszone der zukünftigen UNESCO-Biosphärenregion Niedersächsisches Wattenmeer bei. Die Gemeinden und Städte der Entwicklungszone der Biosphärenregion und die Verwaltungsstelle verstehen sich als eine Verantwortungsgemeinschaft, die die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen global unterstützt und vor Ort mit Leben füllt.

Dazu unterzeichneten der Niedersächsische Minister für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz, Olaf Lies, der Leiter der Nationalparkverwaltung, Peter Südbeck, und Cuxhavens Oberbürgermeister Uwe Santjer am Sonntag im Wattenmeer-Besucherzentrum (WattBz) in Cuxhaven eine Kooperationsvereinbarung.

„Der Titel UNESCO-Biosphärenregion ist nicht nur eine Anerkennung der ganz besonderen Kulturlandschaft, die unmittelbar an das Weltnaturerbe Wattenmeer grenzt, sondern auch ein Bekenntnis zu den 17 Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen. Die Biosphärenregion Niedersächsisches Wattenmeer bildet ein starkes Netzwerk, um diese Ziele vor Ort mit Leben zu füllen. Dass Cuxhaven jetzt ein Teil davon ist, sendet ein klares Signal: Wir gestalten hier die Zukunft! Gemeinsam mit der Landwirtschaft und den Menschen vor Ort bringen wir Umwelt-, Natur- & Artenschutz mit konkreten Projekten voran. Und die Region stellt sich in den Bereichen Klimaschutz und Mobilität nachhaltig und zukunftsfest auf“, betont der Umweltminister Olaf Lies am Sonntag in Cuxhaven.

Cuxhavens Oberbürgermeister Uwe Santjer verdeutlicht die Unterschrift für die Stadt: „Wir legen heute den Grundstein, wie wir zukünftig miteinander leben wollen. Es gilt den Menschen und die Natur in Einklang zu bringen. Klimastadt mit Herz wollen wir sein, darauf arbeiten wir täglich hin. Mit dem Biosphärenreservat beteiligen wir uns an einem existenziellen Projekt. Cuxhaven kann zu einem Modell werden, wie Nachhaltigkeit in der Gesellschaft sowie im Tourismus, beim Küstenschutz und bei den regenerativen Energien erfolgreich vorgelebt wird. Diese Kooperation und das Vertrauen in die Partner und Gemeinden gilt es lokal zu nutzen und erfolgreich umzusetzen.“

Und auch Peter Südbeck, Leiter der Nationalparkverwaltung, ergänzt: „Die Kooperation mit der Stadt Cuxhaven freut mich außerordentlich. Mit der Cuxhavener Küstenheide, dem Wernerwald sowie dem weithin unveränderten Geestkliff dürfen wir heute Naturräume in die Entwicklungszone der UNESCO-Biosphärenregion aufnehmen, die wirklich einzigartig für ganz Deutschland sind und die uns auf völlig neuartigen Wegen die Möglichkeit eröffnen, Natur, Kultur, Tourismus, Bildung und vieles mehr nachhaltig auszugestalten.“

Für einen Beitritt ausgesprochen haben sich kürzlich auch die Städte Norden, Nordenham, Schortens, Wilhelmshaven sowie die Stadt Geestland mit den Ortschaften Imsum und Langen sowie die Gemeinden Jemgum, Sande, Spiekeroog, Zetel und die Samtgemeinde Hage. Nun hat auch die Stadt Cuxhaven nach einem Ratsbeschuss einen Teilbereich für die Region ausgewiesen. Der Teilbereich beinhaltet die Duhner Heide, den Wernerwald und die Küstenheide.

Auf einen Blick:

Die Biosphären-Stadt grenzt an die durch ihre Einzigartigkeit und Außergewöhnlichkeit gekennzeichnete Naturlandschaft des Nationalparks „Niedersächsisches Wattenmeer“ als Teil des UNESCO-Weltnaturerbes Wattenmeer, welches eine überregionale Anerkennung und Bedeutung und einen besonderen Schutz genießt. Die Biosphären-Stadt ist zudem Teil der binnendeichs gelegenen, historisch vom Menschen geschaffenen und geprägten Kulturlandschaft, die durch Küstenschutz, Siedlungs- und Baugeschichte, Bewirtschaftungsformen und Regionalkultur geprägt und im überregionalen Maßstab ebenfalls besonders ist. Um diese beiden Aspekte der Wattenmeer-Region für die Zukunft zu betonen und gezielt weiterzuentwickeln, auf der Grundlage der internationalen Anerkennung modellhaft Zukunftslösungen zu erarbeiten und gemeinsam umzusetzen, wird die Stadt Cuxhaven das UNESCO-Biosphärenreservat „Niedersächsisches Wattenmeer“ (Biosphärenregion) mit einer Entwicklungszone erweitern.



Pressekontakt: Stadt Cuxhaven, Pressekontakt: Stadt Cuxhaven, Marcel Kolbenstetter (marcel.kolbenstetter@cuxhaven.de)




Zu dieser Meldung können wir Ihnen folgende Medien anbieten:


Haben den Kooperationsvertrag zum UNESCO-Biosphärenreservat Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer unterschrieben: (v.l.) Peter Südbeck (Leiter der Nationalparkverwaltung), Uwe Santjer (Oberbürgermeister Stadt Cuxhaven) und Umweltminister Olaf Lies. Foto: Stadt Cuxhaven



Freude über die Unterschrift zum UNESCO-Biosphärenreservat Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer gab es bei den Vertreter:innen der hiesigen Politik und Verwaltung. Foto: Stadt Cuxhaven



Die Tinte ist inzwischen getrocknet: (v.l.) Cuxhavens Oberbürgermeister Uwe Santjer, Umweltminister Olaf Lies und der Leiter der Nationalparkverwaltung, Peter Südbeck, bei der Unterschrift zur Kooperationsvereinbarung. Foto: Stadt Cuxhaven



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