Meldungsdatum: 27.08.2015

Kunstpreis Ennepe-Ruhr: Preisvergabe am Dienstag im Kreishaus

(pen) Nach der Ausstellung ist vor der Ausstellung und der Preisvergabe: Die Werke, die noch im Rennen um den diesjährigen Kunstpreis Ennepe-Ruhr sind, ziehen in diesen Tagen von der Dr. Carl Dörken Galerie in Herdecke ins Schwelmer Kreishaus (Hauptstr. 92) um. Damit rückt auch die Bekanntgabe der drei Preisträger näher. Diese findet im Rahmen der Ausstellungseröffnung am Dienstag, 1. September um 18.30 Uhr statt. Dazu sind alle interessierten Kunstfreunde eingeladen.

Die nach 2011 und 2013 dritte Auflage der Kunstpreis Ausschreibung machte den Künstlern die Vorgabe, Werke mit einem Bezug zum Thema „Arbeitswelten und Natur“ einzureichen. Dem Aufruf waren 70 Teilnehmer gefolgt, sie legten der Jury 225 Arbeiten vor. Dr. Rolf Jessewitsch (Direktor Kunstmuseum Solingen) Dr. Gert Buhren (Kunstverein Witten), Werner Kollhoff (Kunstraum EN) und Christiane Nicolai (Kunstverein Hattingen) wählten daraus die 20 Künstler aus, die ihre Zeichnungen, Fotografien und Gemälde, Skulpturen, Installationen und Videoprojektionen zunächst in Herdecke und jetzt in Schwelm präsentieren durften.

Einhelliger Tenor der Jury und der Ausstellungsbesucher in Herdecke: „Alle Bewerber haben sich sehr ideenreich, kreativ und auf hohem Niveau mit dem vorgegebenen Thema beschäftigt.“ Im Einzelnen sind das: Katharina Benke/Witten, Petra Böttcher/Herdecke, Lenia Friedrich/Münster, Christoph Gabriel/Witten, Gruppe Leuchtstoff/Witten, Till Hausmann/Düsseldorf, Christiane Heller/Gevelsberg, Andrea Hüsken,/Ennepetal, Stephan Marienfeld/Hattingen, Friedhelm Overbeck/Hattingen, Brigitte Riechelmann/Gevelsberg, Kirsten Rönfeldt/Radevormwald, Wolfgang Schmidt/Dortmund, Klaus Schröder/Witten, Germar Speckin/Hattingen, Philipp Valenta/Hildesheim, Claudia Velásquez Aristizábal/Herdecke, Dagmar Vogt/Herdecke, Knut Waschkau/Herdecke und Monika Wellnitz/Hattingen.

Sie alle können sich noch Hoffnungen machen, den „Kunstpreis Ennepe-Ruhr 2015“ am Dienstag zu bekommen. Ausgeschrieben ist die Vergabe von drei gleichberechtigten Preisen, die jeweils mit 1.500 Euro verbunden sind.

Stichwort Kunstpreis Ennepe-Ruhr
Der Kunstpreis wird seit 2011 alle zwei Jahre vergeben. Zum Mitmachen eingeladen sind stets Künstlerinnen und Künstler aus allen Bereichen der bildenden Kunst, die ihren Hauptwohnsitz im Kreis haben, hier geboren wurden oder eine längere Zeit an Ennepe und Ruhr zu Hause waren. Einschränkungen mit Blick auf Alter und Qualifikation der Bewerber sowie dem Entstehungsdatum des Kunstwerkes gibt es nicht. Einzige Vorgabe ist ein thematischer Bezug, dieser lautete 2011 „Zusammenhalt“ und 2013 „Wassergleich“, 2015 fiel die Wahl auf „Arbeitswelten und Natur“.

Bisherige Preisträger waren  2011 Gudrun Kolibius-Best (Herdecke), Patrick Borchers (Herdecke) und Stephan Marienfeld (Hattingen) sowie 2013 Peter Kosch (Witten), Anna Recker (Luxenburg/Hattingen) und Verena Wagner (Essen/Wetter).

Gefördert wird der Kunstpreis Ennepe-Ruhr in diesem Jahr von der AVU, dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe, der Volksbank Sprockhövel und der Werner Richard - Dr. Carl Dörken Stiftung.


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Erhöhtes Künstleraufkommen herrschte 2015 im Schwelmer Kreishaus, einem der beiden damaligen Ausstellungsorte. Hier platziert die spätere Preisträgerin Katharina Benke aus Witten ihr zweiteiliges Bild „Holzfäller“./Foto: UvK/Ennepe-Ruhr-Kreis