Unter dem Motto „Fakten feiern“ hat das Institut für Journalistik (IJ) der TU Dortmund am 20. März ins Deutsche Fußballmuseum eingeladen. Rund 500 Gäste kamen zusammen, um 50 Jahre Journalistik in Dortmund zu feiern, darunter zahlreiche Alumni sowie Vertreter*innen aus Politik und Praxis. Dabei blickten sie nicht nur zurück auf die Anfänge und Entwicklungen des Instituts, sondern betonten angesichts aktueller globaler Umbrüche auch die herausragende Bedeutung des Journalismus für die Demokratie.
1976 ging der bundesweit erste Studiengang Journalistik an den Start – begleitet von zunächst einigen Zweifeln und Widerständen aus der Branche: Konnte man Theorie und Praxis in der Journalistenausbildung verknüpfen? Seine Heimat fand der Studiengang unter der Leitung von Prof. Kurt Koszyk und mithilfe des damaligen NRW-Wissenschaftsministers Johannes Rau an der Pädagogischen Hochschule Ruhr, die 1980 in die Universität Dortmund integriert wurde. Seitdem haben mehr als 2.000 Absolvent*innen erfolgreich ein Studium am IJ durchlaufen, das sich...
Die TU Dortmund und die Universität Bonn bauen gemeinsam ein AI Center for Entrepreneurship NRW (AICE.NRW) auf. Damit sollen Hochschulen in ganz Nordrhein-Westfalen darin gestärkt werden, Gründungen im KI-Bereich gezielt und bedarfsorientiert zu unterstützen. Das AICE.NRW ist im Januar 2026 gestartet und wird mit 1,5 Millionen Euro für drei Jahre über das Programm „Start-up Fokuszentren.NRW“ vom Land NRW und der EU aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.
Hochschulen spielen eine zentrale Rolle im Innovationsgeschehen und sind mit ihren wissenschaftlichen Forschungsarbeiten ein wichtiger Ausgangspunkt für technologiebasierte Gründungen – insbesondere im dynamischen Feld der Künstlichen Intelligenz (KI). Das neue Zentrum AICE.NRW unterstützt KI-Gründungen, indem es gezielt die Kompetenzen der Gründungsberater*innen an den Hochschulen in NRW fördert: Sie sollen durch spezifische Schulungen, Trainings und Weiterbildungen befähigt werden, KI-Start-ups passgenau zu begleiten. "Viele Forschende...
Wie können Hochhäuser verschiedene Stadtviertel miteinander verbinden und zur positiven Außenwirkung beitragen? Mit dieser Frage haben sich rund 60 Studierende von der TU Dortmund, der FH Potsdam, der TU Eindhoven sowie der Universität Neapel Federico II beschäftigt und während der 14. Internationalen Frühjahrsakademie neue Konzepte für Plangebiete am Wallring und an der B1 entwickelt. Ihre Entwürfe haben die Architekturstudierenden am 11. März im Baukunstarchiv NRW vorgestellt.
"Wolkenkratzer" bieten in Ballungsräumen effiziente Wohn- und Büroflächen – und wirken sich dabei wie kaum ein anderes Haus sowohl in der direkten Nachbarschaft als auch aus der Entfernung auf das Erscheinungsbild einer Stadt aus. "Bei der Planung ist diese Auswirkung besonders sorgsam zu betrachten, beispielsweise in der Nähe von historischen Kirchen oder im Zusammenspiel mit anderen wichtigen Stadtbausteinen. Zugleich können Hochhäuser eine Verbindung zum weiteren städtischen Kontext herstellen, zum Beispiel indem sie einen Platz einrahmen...
In einem interdisziplinären Seminar haben sich Kunst- und Journalistikstudierende der TU Dortmund mit medialen Diskursen und gesellschaftlicher Verantwortung auseinandergesetzt. Die Ergebnisse sind bis zum 10. Mai in der Ausstellung „Breaking Bubbles“ auf dem Campus Stadt im Dortmunder U zu sehen.
Echokammern und Filterblasen, in denen die eigenen Ansichten verstärkt werden und in die abweichende Meinungen kaum vordringen, prägen zunehmend die Wahrnehmung unserer Realität und stellen ein immer größer werdendes Problem für die Gesellschaft und den Journalismus dar. Wo sich unterschiedliche "Bubbles" voneinander abgrenzen und durch KI-gesteuerte Algorithmen befeuert werden, entsteht die Gefahr von Polarisierung. Denn wenn digitale Welten auf Unterschieden aufbauen, werden konstruktiver Dialog und Austausch erschwert. Und dort, wo...
Rund um ihr Freundschaftsspiel gegen Ägypten absolviert die deutsche Handball-Nationalmannschaft mehrere Trainingseinheiten im Fitnessförderwerk der TU Dortmund. Rektor Prof. Manfred Bayer, Kanzler Markus Neuhaus und Dezernentin Maxie Bethge besuchten das Team beim Training und überreichten einen TU-Ball als Willkommensgruß. Die Vize-Europameister sind für einen Lehrgang in Dortmund und treffen am Donnerstag, 19. März, in der Westfalenhalle im Länderspiel auf Rekord-Afrikameister Ägypten.
Auf der Suche nach einem geeigneten Fitnessstudio in der Nähe des Dortmunder Hotels, in dem die Nationalmannschaft untergebracht ist, stieß der Deutsche Handballbund im Internet auf das Fitnessförderwerk des Hochschulsports. "Marvin Verwiebe, der Organisationsmanager der Nationalmannschaften, hat mich angerufen und gefragt, ob die Mannschaft bei uns trainieren kann, was wir natürlich gerne möglich gemacht haben", berichtet Christoph Edeler, Leiter des Hochschulsports der TU Dortmund, über den überraschenden Anruf. An drei Vormittagen in dieser...
Seit 20 Jahren stellt die TU Dortmund mit „LiDO“ einen zentralen Hochleistungsrechner bereit, der eine wesentliche Grundlage für erfolgreiche Forschungsprojekte ist – und auch von anderen Einrichtungen in der Region genutzt wird. Am 17. März hat die Universität gemeinsam mit Wissenschaftsministerin Ina Brandes nun die vierte Generation des Rechners in Betrieb genommen, dessen Einrichtung von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Land NRW mit 4,5 Millionen Euro gefördert wurde.
Forschung und Erkenntnisgewinn ist heute in vielen Bereichen auf geeignete Infrastrukturen aus dem Bereich des wissenschaftlichen Rechnens, auch High-Performance-Computing (HPC) genannt, angewiesen. Die dafür notwendigen Ressourcen werden in Nordrhein-Westfalen bis dato zentral an 13 Standorten bereitgestellt – auch an der TU Dortmund. LiDO4 ist der vierte zentrale "Linux-HPC-Cluster", der gemeinsam vom Center for Data Science and Simulation (DoDaS) und dem IT und Medien Centrum (ITMC) der TU Dortmund eingeworben wurde. An der TU Dortmund...
An der TU Dortmund werden monatlich 233 engagierte und leistungsstarke Studierende mit Geldern aus dem Deutschlandstipendium unterstützt. Bei der traditionellen Stipendienfeier im Westfälischen Industrieklub am 26. Februar konnten die Stipendiat*innen ihre Stifter*innen persönlich kennenlernen – ein Anlass zum gemeinsamen Austausch und Netzwerken. Im Rahmen der Feier wurde auch die Informatikstudentin Antonia van Ophuysen mit dem Soroptimist-Förderpreis für ihr besonderes Engagement geehrt.
Die Technische Universität Dortmund bietet seit dem Wintersemester 2011/2012 das Deutschlandstipendium als Fördermöglichkeit für Studierende an. Unternehmen und private Stifter*innen fördern im Rahmen des Programms leistungsstarke und talentierte Studierende. Im aktuellen Förderjahr 2025/26 werden insgesamt 233 Stipendien von 59 Förderern gestiftet. Im Vergleich zum Vorjahr konnte die TU Dortmund fünf neue Stifter*innen gewinnen. Andere haben die Zahl ihrer Stipendien sogar erhöht. Zu den größten Förderern gehören die Sparkasse Dortmund, die...
Die „DLR_Raumfahrt_Show“ kommt Anfang März ins Ruhrgebiet und gibt fünf Vorstellungen im Audimax der Technischen Universität Dortmund. Die vier Aufführungen, die für Schulklassen reserviert sind, und eine zusätzliche öffentliche Show sind die einzigen, die das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in NRW spielt. Alle Vorstellungen sind bereits ausgebucht, Medienvertreter*innen sind herzlich zur Berichterstattung eingeladen.
Was? Unter dem Motto "Eine Zeitreise in die Zukunft" lädt das interaktive Bühnenprogramm Schüler*innen zu einem faszinierenden Ausflug in die Welt von morgen ein. Wird es irgendwann Weltraum-Hotels geben? Oder Forschungsstationen auf dem Mond oder Mars? Die Show nimmt Kinder mit auf eine spannende Reise durch Bilder aus dem All, aktuelle Forschungsprojekte und faszinierende Zukunftsvisionen. Wann? Die Schulklassen-Shows finden am 5. und 6. März jeweils von 9:00-10:30 Uhr und 12:00-13:30 Uhr statt. Die öffentliche Show findet am 6. März von...
Seit 2009 nutzen Forschende das IceCube-Neutrino-Observatorium am Südpol, um nach Quellen kosmischer Strahlung zu suchen. Während des antarktischen Sommers hat das Team die günstigen Bedingungen genutzt, um ein wichtiges Upgrade zu installieren. 51 Wissenschaftler*innen und Techniker*innen haben 670 Sensoren und Kalibrierungsgeräte im Eis vergraben. Physiker*innen der TU Dortmund und der Ruhr-Universität Bochum waren am IceCube-Upgrade beteiligt, zwei TU-Forscher*innen waren sogar mit vor Ort.
Das aktuelle Upgrade ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu IceCube-Gen2, der geplanten zweiten Ausbaustufe des Detektors. Die neuen Komponenten werden die Leistung des Detektors bei niedrigeren Neutrinoenergien deutlich steigern. IceCube-Gen2 soll die Empfindlichkeit deutlich erhöhen und neue wissenschaftliche Möglichkeiten eröffnen. Forscher*innen der TU Dortmund arbeiten im IceCube-Konsortium eng mit Partner*innen der Ruhr-Universität Bochum zusammen; beide Universitäten bewerben sich derzeit gemeinsam als Ruhr Innovation Lab im Rahmen der...
Am Dienstag, 27. Januar, um 19.30 Uhr lädt die öffentliche Vorlesungsreihe „Bild und Klang“ ein letztes Mal im Wintersemester 2025/26 in die Reinoldikirche ein. Unter dem Titel „Braucht Freiheit Erinnerung?“ entfaltet sich ein interdisziplinäres Gespräch zwischen Kunstgeschichte, Musikwissenschaft und Geschichte. Die Reihe ist eine gemeinsame Kooperation der TU Dortmund, des Stadtarchivs Dortmund, der Stadtkirche St. Reinoldi und des KLANGVOKAL Musikfestivals Dortmund.
Viele Schicksale und Lebensgeschichten sind mit dem 27.01.1945 – der Befreiung von Ausschwitz, der am 27. Januar gedacht wird – verbunden. Stadtkirchenpfarrerin Sandra Sternke-Menne wird Coco Schumann (1924–2018) vorstellen: Der Musiker wurde als Jude verfolgt, 1943 verhaftet und danach zuerst nach Theresienstadt und dann nach Auschwitz deportiert. Als "Ghetto-Swinger" musste er an der Todesrampe in Auschwitz "La Paloma" und andere Stücke spielen. Auf einem Todesmarsch wurde er schließlich von Soldaten der US-Armee befreit. Nach dem Krieg...
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