Volltext in Meldungen suchen
Print Zurück


11.02.2019 - Landeshauptstadt Magdeburg


Jana Hensel und Wolfgang Engler lesen aus „Wer wir sind“ in der Stadtbibliothek Magdeburg

In der Stadtbibliothek geht es um die Erfahrung, ostdeutsch zu sein

Zwei herausragende Stimmen des Ostens stellen sich in diesem Streitgespräch jenseits von Vorurteilen und Klischees der Frage nach der ostdeutschen Erfahrung, die, so ihre These, „vielleicht am besten mit Heimatlosigkeit zu beschreiben ist, mit einem Unbehaustsein, das viele Facetten kennt." (Aufbau-Verlag)


30 Jahre nach der Friedlichen Revolution fragt sich die Öffentlichkeit angesichts von Pegida, NSU und den Wahlerfolgen der Rechtspopulisten: Wer sind diese Ostdeutschen? Sind sie Antidemokraten, Fremdenfeinde, unverbesserliche Ostalgiker? Mit der Journalistin und Autorin Jana Hensel und dem Publizisten Wolfgang Engler haben sich zwei herausragende Stimmen des Ostens in einem Streitgespräch diesen schmerzhaften Fragen gewidmet. Daraus ist der aktuelle Gesprächsband „Wer wir sind. Die Erfahrung ostdeutsch zu sein“ hervorgegangen, den sie am Dienstag, 19. Februar, um 19.30 Uhr in der Stadtbibliothek zur Diskussion stellen.
 
Jenseits von Vorurteilen und Klischees lautet eine ihrer gemeinsamen Thesen, dass das besondere ostdeutsche Lebensgefühl „vielleicht am besten mit Heimatlosigkeit zu beschreiben ist, mit einem Unbehaustsein, das viele Facetten kennt. Das sich nicht jeden Tag übergroß vor einem aufstellt, aber das immer spürbar ist, nie weggeht.“ Schärfer noch empfinden viele Ostdeutsche das Gefühl der Demütigung, wenn es um ihre Berufs- und Lebenswege geht. Viele haben existentielle Verunsicherung erfahren, die Angst, in der marktwirtschaftlichen Ordnung ins Bodenlose zu fallen. Der sich jetzt gegenüber Fremden äußernde Hass wäre dann pointiert gesagt eine Art Phantombewältigung, wie Engler meint, die aber die tiefer liegenden Probleme nicht löst. Treffen solche Beobachtungen annähernd zu, ist die Geschichte des Nachwendedeutschlands neu zu schreiben.

Wolfgang Engler, geboren 1952 in Dresden, ist Soziologe und Experte für die gesellschaftlichen Veränderungen und Umbrüche seit 1989. Er war Rektor an der Schauspielhochschule „Ernst Busch“ in Berlin und Hochschuldozent. Jana Hensel, geboren 1976 in Leipzig, wurde 2002 mit ihrem Porträt einer jungen ostdeutschen Generation „Zonenkinder" schlagartig bekannt. Die Autorin und Journalistin gewann 2010 den Theodor-Wolff-Preis und arbeitet u.a. für die Beilage „Die Zeit im Osten“.

Wolfgang Engler und Jana Hensel folgen einer Einladung der Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt in die Stadtbibliothek zur Buchvorstellung und Diskussion, die von der Magdeburger Theologin Gabriele Herbst moderiert wird. Alle interessierten Besucher sind zum Abend mit Jana Hensel und Wolfgang Engler am Dienstag, 19. Februar, um 19.30 Uhr in der Zentralbibliothek am Breiten Weg herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.



Pressekontakt: Stadtbibliothek Magdeburg, Dr. Maik Hattenhorst, Tel. 0391 5404816, E-Mail: maik.hattenhorst@stadtbibliothek.magdeburg.de

Kontaktdaten:
Landeshauptstadt Magdeburg
Büro des Oberbürgermeisters
Team Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Alter Markt 6
39104 Magdeburg
Telefon: (03 91) 5 40 27 69, -2717
FAX: (03 91) 5 40 21 27
E-Mail: presse@magdeburg.de
URL: http://www.magdeburg.de

Weitere Informationen unter:
http://www.magdeburg.de
http://www.facebook.com/Landeshauptstadt.Magdeburg
http://twitter.com/Ottostadt


Dieser Meldung sind keine Medien beigefügt!

Hier können Sie sich anmelden:

Freigeschaltete Meldungen im System: 278.182

Mittwoch, 20. Februar 2019

Mein
Presse-Service

Jederzeit komfortabel und bequem Ihre Einstellungen ändern:

Sie sind noch kein Abonnent? presse-service.de ist offen für jeden Internetnutzer und das kostenfrei. Lassen Sie sich Meldungen aus Ihrer Nähe oder zu den Sie interessierenden Themenbereichen direkt zusenden. Werden Sie Abonnent bei presse-service.de

Jetzt abonnieren!

Mitglied
werden

Unsere Vorteile erleichtern IHRE Arbeit!

Erfahren Sie, wie einfach Sie mit presse-service.de Ihre Meldungen einem hoch qualifizierten Publikum zugänglich machen. Flexibel, kostengünstig und reichweitenstark. Der Presse-Service ist das ideale Werkzeug beim News- und Meldungsmanagement für Pressesprecher, Redakteure, Journalisten und alle die schnell und effizient Neuigkeiten mit einem Klick streuen möchten.

Detailierte Informationen

Die
Fakten

  • Über 200.000 Meldungen pro Jahr
  • Über 400.000 Empfänger deutschlandweit
  • Über 17.000 exklusive Redaktionen in Fachverteilern
  • Über 600 registrierte Pressestellen
  • Versandstatistik 2017 > 49 Mio. Emails
  • NEU! 7.500 neue Fachredaktionen im Gesundheitswesen

Sprechen Sie uns an!

Die Redaktionsoberfläche steht online zur Verfügung, um dezentrales Arbeiten zu ermöglich.

Kurzübersicht
der Funktionen

  • Zentrale Nachrichtenerfassung
  • Zeitgesteuerte Freischaltung
  • Meldungsarchive
  • Komfortable Medienverwaltung
  • Gruppenverwaltung
  • Exakte Versand- und Aufrufstatistiken
  • Eigene Adressverteiler
  • Akkreditierungsbereich für Abonnenten
  • Eigene Meldungsfilter
  • Schnittstellen zur eigenen Internetseite
  • Eigene RSS-Feeds
  • Schnittstellen zu Facebook, Twitter etc.