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12.02.2019 - Stadt Braunschweig


Rat beschließt Pilotprojekte in Kitas: längere Öffnungszeiten, kürzere oder keine Ferienpause

Braunschweig.


Im Rahmen zweier Pilotprojekte werden in mehreren Braunschweiger Kindertagesstätten die täglichen Öffnungszeiten verlängert, in anderen die Schließzeiten über die Sommerferien reduziert oder ganz abgeschafft. Das hat der Rat der Stadt in seiner Sitzung am Dienstag, 12. Februar beschlossen. Die Projekte sind Teil des Maßnahmenkatalogs zur Qualitätsentwicklung in Kindertagesstätten.

 

Oberbürgermeister Ulrich Markurth begrüßt den Beschluss: „Ausbau und Verbesserung der Kinderbetreuung sind zentraler Bestandteil der Stadtpolitik. Braunschweig wächst, junge Familien zieht es hierher, unsere Stadt hat eine hohe Attraktivität. Der Bedarf nach längeren Betreuungszeiten ist da. Für viele Eltern stellt es eine hohe organisatorische Herausforderung dar, Beruf und Familie in Einklang zu bringen. Alleinerziehende sind besonders betroffen, gerade auch durch die dreiwöchige Schließzeit der Kitas in den Sommerferien. Wir stellen uns diesem Problem, was angesichts des Fachkräftemangels in der Kinderbetreuung eine besondere Herausforderung ist. Wir wollen verschiedene Varianten erproben und auswerten mit dem Ziel, Modelle zu entwickeln, die auf die Bedürfnisse der Eltern und Kinder zugeschnitten sind. “

 

Das bestehende Modell der Förderung für Kindertagesstätten freier Träger nach dem Pauschalen Aufwandsmodell (PAM) berücksichtigt die derzeit maximale Öffnungszeit von bis zu zehn Stunden pro Tag. Das Pilot-Konzept ermöglicht es, verschiedene Umsetzungsvarianten für die Ausweitung der Betreuungszeiten von mindestens 11 bis maximal 14 Stunden pro Tag zu erproben. Als feste Modellstandorte werden in vier städtischen Kindertagesstätten (Kita Alsterplatz, Kita Kasernenstraße, Kita Rühme und Kita Schuntersiedlung) die Öffnungszeiten ab 2019 auf 11 Stunden/Tag in je einer Gruppe für die Dauer des Pilotprojektes bis zum Ende der Sommerferien 2023 ausgeweitet.

 

Die PAM-Förderung berücksichtigt derzeit zugleich eine dreiwöchige Schließzeit in den Sommerferien mit 15 Schließtagen. Das Pilotprojekt schafft die Möglichkeit, verschiedene Umsetzungsvarianten zu erproben:

 

Variante 1: Verringerung auf 10 Schließtage, 5 zusätzliche Öffnungstage;  

Variante 2: Verringerung auf 5 Schließtage, 10 zusätzliche Öffnungstage;

Variante 3: Abschaffung der Schließzeit, 15 zusätzliche Öffnungstage.

 

Als feste Modellstandorte werden bereits in den kommenden Sommerferien in drei städtischen Kindertagesstätten (Kita Karlstraße, Kita Riddagshausen, Kita Querum), die Schließzeiten ab 2019 entsprechend der Variante 1 um zunächst fünf Tage auf jeweils zweiwöchige Schließzeiten verringert. Betreuungseinrichtungen mit durchgehender Öffnung entsprechend der Variante drei sind die Kinderkrippe Wilde Hummel des Humanistischen Verbandes Deutschland e. V. (HVD) und die Kindertagesstätte SieKids Ackermäuse deren Träger FRÖBEL e. V. ist. Die weitere kurzfristige Teilnahme an dem Modellprojekt ist möglich; entsprechend werden alle Kita-Träger abgefragt.

 

Die Erprobung im Rahmen der Pilotprojekte ist für die städtischen Kindertagesstätten auf eine zweijährige Dauer – also zunächst bis 2021 - festgelegt worden. Eine Verlängerung ist bei entsprechender Nachfrage möglich, sofern dies personell umsetzbar ist.

 

Alle Einzelheiten in den Beschlussvorlagen 19-09822 und 18-09546 unter www.braunschweig.de/ratsinfo.




Kontaktdaten:
Stadt Braunschweig - Referat Kommunikation - Platz der Deutschen Einheit 1 - 38100 Braunschweig
Pressesprecher: Adrian Foitzik, Rainer Keunecke, Juliane Meinecke
Telefon (0531) 4 70-2217, -3773, -2757; Telefax: (0531) 470-2994
Internet: http://www.braunschweig.de - Email: kommunikation@braunschweig.de

Weitere Informationen unter:
www.braunschweig.de


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Mittwoch, 20. Februar 2019

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