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10.10.2019 - Stadt Bocholt - Fahrradfreundlichste Stadt Deutschlands


Ausstellung pro Jugendschutz: "bunt statt blau"

Gemeinsame Ausstellung von Jugendamt, Ordnungsamt und DAK-Gesundheit in Shopping-Arkaden Bocholt

Bocholt (PID). Noch bis zum 17. Oktober 2019 zeigt die DAK-Gesundheit in Zusammenarbeit mit den städtischen Fachbereich Jugend, Familie, Schule und Sport sowie Öffentliche Ordnung die Ausstellung "bunt statt blau - Kunst gegen Komasaufen" in den Shopping-Arkaden.


"Wir greifen das Thema Alkoholkonsum unter Jugendlichen wieder auf. In besonderer Form werden Kinder, Jugendliche und ihre Eltern auf das Thema Alkoholmissbrauch aufmerksam gemacht", berichtet Benedikt Püttmann, Leiter des Fachbereichs Jugend, Familie, Schule und Sport.

Seit dem 7. Oktober zeigt die DAK-Gesundheit in den Arkaden in Bocholt die große Wanderausstellung gegen den Alkoholmissbrauch bei Jugendlichen. "Mit eindrucksvollen Bildern warnen Schüler aus ganz Deutschland ihre Altersgenossen vor Alkoholmissbrauch", so Jochen Wonning von der DAK-Gesundheit. 

Bundesweit über 8.000 Schülerinnen und Schüler

Unter dem Motto „bunt statt blau“ hatten sich im Frühjahr 2019 bundesweit mehr als 8.000 Schülerinnen und Schüler an einem Plakatwettbewerb beteiligt, um Gleichaltrige wachzurütteln. Jugendliche sollen so ermuntert werden, sich kreativ mit dem Thema Alkohol auseinanderzusetzen. Deutschlandweit werden seit 2010 Schulen und ihre Schüler seitens der DAK Gesundheit aufgefordert, sich an dem Plakatwettbewerb zu beteiligen. 

Die Siegerplakate aus 2019 gegen das Komasaufen werden bis zum 17. Oktober in den Arkaden in Bocholt zu sehen sein.

Warnen vor den Folgen

Insbesondere vor den Kirmestagen stimmen sich auch die meisten Kinder und Jugendlichen mit viel Freude auf das Volksfest ein. Mit dem bunten Treiben ist allerdings nicht nur Spaß verbunden. Die ausgelassene Stimmung an den Kirmestagen führt nicht selten zum Alkoholmissbrauch. Die Folgen eines missbräuchlichen Alkoholkonsums bei Jugendlichen sind Alkoholvergiftungen mit den damit verbundenen gravierenden gesundheitlichen Folgen.

„Deshalb ist es von großer Bedeutung, dass junge Menschen über die Konsequenzen von missbräuchlichem Alkoholkonsum informiert sind. So fügt übermäßiger Alkoholkonsum dem sich noch im Wachstum befindenden Körper massive Schädigungen zu“, so Ina Bühs vom städtischen Fachbereich Jugend, Familie, Schule und Sport.

Jugendschutzkampagnen ergänzen Ausstellung

Der Fachbereich Jugend, Familie Schule und Sport beteiligt sich gemeinsam mit dem Fachbereich Öffentliche Ordnung an der Ausstellung und greift diese Thematik in den Jugendschutzkampagnen „Jugendschutz... aber klar!“ und „PARTY...aber sicher!“ auf. Gemeinsames Ziel ist es, möglichst viele junge Menschen zu erreichen und für einen selbstbestimmten, eigenverantwortlichen und achtsamen Umgang mit Alkohol zu sensibilisieren.

Hier setzt auch der Plakatwettbewerb der DAK an. Durch die eigene Kreativität der Jugendlichen im Rahmen des Plakatwettbewerbes erfolgt eine Auseinandersetzung mit dem Thema Alkohol ohne moralische Wertung von Erwachsenen.

Appell an alle Beteiligten

Erwachsene, Gastwirte und Gewerbetreibende sind aufgefordert, sich zum Schutz der Jugendlichen für die Einhaltung der gesetzlichen Jugendschutzbestimmungen einzusetzen. „Ziel der Aktion ist es, beim Thema Alkoholkonsum an die Verantwortung aller Beteiligten zu appellieren“, so Bianca Tebrügge vom Fachbereich Öffentliche Ordnung.

Der Fachbereich Jugend, Familie, Schule und Sport fordert gleichzeitig alle Eltern auf, auch während der Kirmestage ihrer Aufsichtspflicht nachzukommen und die Vorgaben des Jugendschutzgesetzes zu beachten.

Das Jugendschutzgesetz im Überblick

  • Jugendlichen unter 16 Jahren ist der Kauf und Konsum von Alkohol nicht gestattet.
  • Ab 16 Jahren ist der Kauf und Konsum von Wein, Sekt und Bier erlaubt.
  • Andere alkoholische Getränke wie Schnäpse, Liköre und Alkopops sowie sämtliche Tabakwaren, E-Zigaretten, E- Shishas sind erst ab 18 Jahren erlaubt.
  • Der Aufenthalt in Gaststätten und bei Tanzveranstaltungen ist Jugendlichen unter 16 Jahren nur in Begleitung einer personensorgeberechtigten oder erziehungsbeauftragten Person gestattet. 16- und 17-jährigen Jugendlichen ist die Anwesenheit ohne Begleitung bis 24 Uhr erlaubt.

Mehr Informationen zur Kampagne der DAK-Gesundheit gibt es unter www.dak.de/buntstattblau 

 



Pressekontakt: Büro des Bürgermeisters, Presse- und Informationsdienst, Bruno Wansing, Telefon +49 2871 953-571, E-Mail: bruno.wansing@mail.bocholt.de

Kontaktdaten:
PRESSE- und INFORMATIONSDIENST der Stadt Bocholt
Karsten Tersteegen, Amke Derksen, Bruno Wansing
Berliner Platz 1
D-46395 Bocholt
Tel.: + 49 2871 953-327 oder -209, -571
Fax.: + 49 2871 953-189
E-Mail: [pid@mail.bocholt.de]
Internet: http://www.bocholt.de

Dieser Meldung sind folgende Medien beigefügt:

Ausstellung "Bunt statt blau" - Bild 2
©  - Ina Bühs vom Fachbereich Jugend, Familie, Schule und Sport, Bianca Tebrügge vom Fachbereich Öffentliche Ordnung und Jochen Wonning von der DAK-Gesundheit (v.l.n.r.) präsentieren die Ausstellung "bunt statt blau" in den Shopping-Arkaden - Foto: Bruno Wansing, Stadt Bocholt Ina Bühs vom Fachbereich Jugend, Familie, Schule und Sport, Bianca Tebrügge vom Fachbereich Öffentliche Ordnung und Jochen Wonning von der DAK-Gesundheit (v.l.n.r.) präsentieren die Ausstellung "bunt statt blau" in den Shopping-Arkaden - Foto: Bruno Wansing, Stadt Bocholt

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Ausstellung "Bunt statt blau" - Bild 1
©  - Bild links: 1. Bundesssiegerin und Landessiegerin Hessen ist Selina Dzida von der Dreeichschule in Langen - Ihr Kommentar: "Bunt ist besser als blau. Die Frau ist positiv überrascht, als sie durch die bunte Brille schaut. In meinem Freundeskreis habe ich keine schlechten Erfahrungen mit Alkohol gemacht, jedoch bekommt man auf Feiern auch öfters mal mit, dass es bei anderen eskaliert. Ich finde es gut, dass es solche Kampganen wie "bunt statt blau" gibt und sich junge Leute dadurch mit dem Thema auseinandersetzen" - Foto: Bruno Wansing, Stadt Bocholt Bild links: 1. Bundesssiegerin und Landessiegerin Hessen ist Selina Dzida von der Dreeichschule in Langen - Ihr Kommentar: "Bunt ist besser als blau. Die Frau ist positiv überrascht, als sie durch die bunte Brille schaut. In meinem Freundeskreis habe ich keine schlechten Erfahrungen mit Alkohol gemacht, jedoch bekommt man auf Feiern auch öfters mal mit, dass es bei anderen eskaliert. Ich finde es gut, dass es solche Kampganen wie "bunt statt blau" gibt und sich junge Leute dadurch mit dem Thema auseinandersetzen" - Foto: Bruno Wansing, Stadt Bocholt

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