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03.07.2020 - Stadt Wolfsburg


Unwetterlagen mit erhöhtem Einsatzaufkommen

Berufsfeuerwehr informiert über Abläufe in der Integrierten Regionalleitstelle Wolfsburg-Helmstedt


Unter der Nummer 112 erreicht man in allen Mitgliedstaaten der Europäischen Union eine Notrufzentrale – und zwar sowohl aus dem Festnetz als auch über alle Mobilfunkgesellschaften. Die ca. 400 anfallenden Notrufe pro Tag, für den Landkreis Helmstedt und der Stadt Wolfsburg, laufen in der Integrierten Regionalleitstelle Wolfsburg-Helmstedt (IRLS) zusammen.

Die Mitarbeiter*innen der IRLS verfügen über eine fundierte feuerwehrtechnische und rettungsdienstliche Ausbildung und haben mehrjährige Einsatzerfahrung. Auf Grundlage der vorliegenden Informationen des Notrufes leiten die Disponent*innen die erforderlichen Maßnahmen zur Gefahrenabwehr ein. Zusätzlich geben sie Verhaltensanweisungen; von der „einfachen Ersten Hilfe“ bis hin zur „Anleitung der Reanimation“.

Den Disponent*innen stehen grundsätzlich für den Regelbetrieb sechs gleichwertige Einsatzleitplätze zur Verfügung. An denen werden neben fest zugewiesenen Aufgaben (wie die Einsatzführung der Feuerwehr, des Rettungsdienstes oder des Krankentransportes) in Spitzenzeiten Notrufe auf allen Einsatzleitplätzen gleichzeitig angenommen.

Ausnahmelagen wie z.B. Sturm, Hochwasser sowie das Starkregenereignis der jüngsten Vergangenheit erfordern eine Umorganisation in der Gefahrenabwehr. Nur so kann die Vielzahl der gleichzeitig eingehenden Notrufe in der ILRS sowie die daraus folgenden Einsatzerfordernisse für Feuerwehr, Rettungsdienst und ggf. Einheiten des Katastrophenschutzes systematisch bewältigt werden.

Für die Stadt Wolfsburg und den Landkreis Helmstedt kann die Anzahl der Notrufannahmeplätze von 6 auf insgesamt max. 11 erhöht werden. Des Weiteren wird das Stadtgebiet Wolfsburg in 4 Abschnitte aufgeteilt und mit eigenen Führungsstellen besetzt. Die aus allen, in der IRLS eigehenden Notrufe resultierenden Einsätze werden in Abhängigkeit des Ereignisortes der zuständigen Abschnittsführungsstelle übergeben. Diese koordinieren sämtliche Maßnahmen zur Gefahrenabwehr im jeweiligen Abschnitt. Hierzu stehen die Abschnittsführungsstellen dann weiter im ständigen Austausch mit der IRLS.

Zu Spitzenzeiten erreicht eine Vielzahl von gleichzeitigen Notrufen die IRLS, die trotz Nutzung aller verfügbarer technischen und personellen Ressourcen nicht gleichzeitig bedient werden können.

Solange Notrufleitungen frei sind, aber bedingt durch ein hohes Notrufaufkommen nicht unverzüglich abgefragt werden können, werden die Anrufer*innen auf eine Bandansage geschaltet und in eine Warteschleife gelegt. In diesen Fällen müssen die Anrufer*innen in der Warteschleife verbleiben, da die Anrufer*innen ansonsten bei erneuter Wahl der Notrufnummer 112 „ans Ende“ der Warteschleife gelegt wird.

Sind alle Notrufleitungen durch aktive Gespräche belegt, erhalten alle weiteren Anrufer*innen ein Besetztzeichen. Wenn das Besetztzeichen zu hören ist, ist die Notrufnummer 112 erneut anzurufen.

Weiterführende Informationen zur Berufsfeuerwehr Wolfsburg unter www.wolfsburg.de Geschäftsbereich Brand- und Katastrophenschutz oder in der „APP der Berufsfeuerwehr Wolfsburg“.



Pressekontakt: Kommunikation, Elke Wichmann, Tel: 05361/28 24 93

Kontaktdaten:
STADT WOLFSBURG
KOMMUNIKATION
Porschestr. 49
38440 Wolfsburg

Mail: kommunikation@stadt.wolfsburg.de

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