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08.07.2020 - Landeshauptstadt Magdeburg


IVENA hilft bei Patient*innenzuweisung

Zusammenarbeit von Leitstelle, Rettungsdiensten und vier Magdeburger Kliniken


Seit dem 1. Juli 2020 werden Patient*innen des Rettungsdienstes in der Landeshauptstadt Magdeburg über die webbasierte IVENA-Plattform den Krankenhäusern zugewiesen. IVENA steht hierbei für Interdisziplinärer Versorgungsnachweis und wurde von der Firma mainis IT entwickelt. Durch die Software können sich Leitstelle, Rettungsdienste und Notaufnahmen jederzeit in Echtzeit über die aktuelle Behandlungs- und Versorgungsmöglichkeiten der Krankenhäuser informieren.

 

Die Anwendung IVENA ermöglicht eine regionsübergreifende Zusammenarbeit und bietet eine umfassende und detaillierte Ressourcenübersicht. In der Landeshauptstadt Magdeburg erlaubt sie einen schnellen Informationsaustausch zwischen der Integrierten Leitstelle der Berufsfeuerwehr, dem Rettungsdienst sowie dem Universitätsklinikum, dem Städtischen Klinikum, dem Klinikum in den Pfeifferschen Stiftungen und dem Marienstift.

 

Die zielgerichtete Zuweisung der Notfallpatient*innen in das geeignete Krankenhaus erfolgt mittels eines sogenannten Patientenzuweisungscodes auf Basis der Verdachtsdiagnose, des Alters und der Erkrankungsschwere. Dabei werden die Fähigkeiten und vorhandenen Kapazitäten der Krankenhäuser mit einberechnet und transparent allen Beteiligten angezeigt.

 

Nach umfangreichen Konfigurationen der vier an der Notfallversorgung in der Landeshauptstadt teilnehmenden Krankenhäuser und webbasierten Schulungen der Mitarbeitenden von Leitstelle und Rettungsdienst ist die Umsetzung zum 1. Juli 2020 erfolgt. Die ärztlichen Leiter Rettungsdienst der Landeshauptstadt Magdeburg, Dr. Dominik Brammen und Stefan Gerke, erhoffen sich so eine weitere Verbesserung der Notfallversorgung der Bevölkerung.

 

Die landesweite Einführung von IVENA führt dazu, dass auch Patientenzuweisungen aus angrenzenden Rettungsdienstbereichen für die integrierte Rettungsleitstelle der Landeshauptstadt Magdeburg angezeigt werden. So sollen Überlastungen der Notaufnahmen vermieden werden.

 

Das leistet IVENA

- Optimierung der Rettungsdienst-Disposition

- Zeitvorsprung für das Krankenhaus, das angefahren wird

- Verbesserte Entscheidungsqualität der Leitstelle

- Unterstützung der Zusammenarbeit benachbarter Rettungsdienste

- Effektivere Nutzung von Krankenhaus-Kapazitäten

- Verzahnung von Rettungsdiensten und Krankenhäusern

 

Behandlungsprioritäten innerhalb von IVENA

Behandlungspriorität 1 (ROT)

Der Rettungsdienst zeigt an, dass er eine sofortige operative oder intensivmedizinische Intervention durch das Krankenhaus benötigt.

Einsätze unter Nutzung der Sonderrechte.

 

Behandlungspriorität 2 (GELB)

Der Rettungsdienst zeigt dem Krankenhaus eine zeitunkritische stationäre Aufnahme an.

 

Behandlungspriorität 3 (GRÜN)

Der Rettungsdienst zeigt dem Krankenhaus an, das er einen Patienten voraussichtlich zur diagnostisch und/ oder ambulanten Abklärung bringt.

(zeitunkritische Versorgung durch das Krankenhaus)

 

Hintergrund

Bereits 2019 hat das Innenministerium des Landes Sachsen-Anhalt die Beschaffung der IVENA-Software für das gesamte Bundesland beschlossen. Die Umsetzung in den einzelnen Rettungsdienstbereichen war für das Jahr 2020 geplant; in Magdeburg sollte die Einführung im April 2020 erfolgen. Durch die Corona-Pandemie wurde die Umsetzung auf den 01.07.2020 verschoben.




Kontaktdaten:
Landeshauptstadt Magdeburg
Büro des Oberbürgermeisters
Team Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Alter Markt 6
39104 Magdeburg
Telefon: (03 91) 5 40 27 69, -2717
FAX: (03 91) 5 40 21 27
E-Mail: presse@magdeburg.de
URL: http://www.magdeburg.de

Weitere Informationen unter:
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