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08.07.2020 - documenta-Stadt Kassel


„Radstätte“ am Radweg Deutsche Einheit steht bereit

Kassel hat jetzt eine eigene „Radstätte“ am Radweg Deutsche Einheit. Zur Einweihung am Auebad trafen sich jetzt Bernhard Maßberg (Abteilungsleiter im Hessischen Verkehrsministerium) und Karola Lambeck (Radverkehrsbeauftragte im Bundesverkehrsministerium) mit Verkehrsdezernent Dirk Stochla und der städtischen Radverkehrsbeauftragten Anne Grimm.


Der Radweg Deutsche Einheit führt auf 20 Etappen von Bonn nach Berlin und verbindet über 1148 Kilometern die frühere und die heutige Hauptstadt der Bundesrepublik. Die überall in blau gehaltenen Radstätten entlang der Route stellen Landmarken mit Wiedererkennungswert dar.

Wer künftig aus Hann. Münden oder Rotenburg kommend Kassel erreicht, kann sich an der Radstätte per Touch-Panel-PC einen Überblick über die Stadt verschaffen. Zudem findet er oder sie Reparaturset und Luftpumpe vor, kann das E-Bike an einer E-Anschlusssäule und das Handy an einer Steckdose aufladen oder das Fahrrad witterungs- und diebstahlgeschützt in einer Box abstellen.

Nach intensiver Prüfung hatte sich das Auebad als der am besten geeignete Standort in Kassel ergeben, vor allem deshalb, weil dort sowohl touristische Radfahrende als auch Badegäste profitieren. Zudem treffen sich dort mehrere Radwege, und die Innenstadt ist auch per Bus gut erreichbar. Die Tiefbaumaßnahmen fanden schon vor einem halben Jahr statt, im Juni folgte dann der Aufbau.

Entlang des Radwegs Deutsche Einheit stünden mit der Eröffnung der Radstätte in Kassel nun 17 Radstätten, stellte die Radverkehrsbeauftragte des Bundesverkehrsministeriums fest: „Der Radweg wirkt in die Breite, er zielt darauf ab, die Menschen mit einem attraktiven Angebot aufs Fahrrad zu bringen - also Fahrradtourismus als Treiber für die Alltagsnutzung!“. Das Fahrrad habe alles, was es brauche um DAS urbane Verkehrsmittel zu sein und auch im Tourismus zu punkten. Dazu sei es aber auch nötig, eine bessere und sichere Infrastruktur, durchgängige Netze und Servicestationen wie die Radstätten am Radweg Deutsche Einheit zu schaffen. Dafür investiere der Bund in Rekordhöhe. Sie freue sich daher „über das große Engagement in Hessen und hier in Kassel für den Radverkehr“, betonte Lambeck.

"Ich freue mich über die Unterstützung des Bundes für die Stärkung des Radverkehrs in Hessen: ob im Radtourismus wie beim Radweg Deutsche Einheit, den Radschnellverbindungen oder den drei hessischen Stiftungsprofessuren für den Radverkehr", sagte Ministerialdirigent Bernhard Maßberg, Abteilungsleiter Mobilität, Luftverkehr, Eisenbahnwesen im Hessischen Verkehrsministerium. "Ich bin fest davon überzeugt, dass nur die gute Zusammenarbeit zwischen Bund, Land, Kreisen, Städten und Gemeinden den Radverkehr voranbringen kann. Kassel geht mit der neuen Radstätte und der Universität als zukünftigem Standort für eine Stiftungsprofessur Fahrrad mit gutem Beispiel voran."

„Die Radstätte ist ein großartiger Schritt für die Verbesserung der Radverkehrssituation in Kassel. Die Lage zwischen dem Auebad und der Schwimmbadbrücke, direkt an der Fulda, ist hervorragend sowohl für Touristen, als auch für die Bewohner Kassels“, so Dirk Stochla. „Wir sind als Stadt Kassel erfreut an solch einem beindruckendem Projekt teilnehmen zu dürfen.“



Pressekontakt: Stephan Kaiser

Kontaktdaten:
Stadt Kassel
Kommunikation, Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Rathaus / Obere Königsstraße 8
34112 Kassel

Telefon: 0561 / 787-1231 oder 0561 / 787-1232
Telefax: 0561 / 787-87
E-Mail: presse@kassel.de

Pressesprecher:
Claas Michaelis
Michael Schwab

Kassel im Internet: www.kassel.de


Dieser Meldung sind folgende Medien beigefügt:

Radstätte
© Stadt Kassel; Foto: Harry Soremski - Gruppenbild mit Fahrrad vor der Radstätte Einweihung Radstätte, (v.l.n.r.): Anne Grimm (Radverkehrsbeauftragte der Stadt Kassel), Dirk Stochla (Verkehrsdezernent), Bernhard Maßberg (Abteilungsleiter im Hessischen Verkehrsministerium), Karola Lambeck (Radverkehrsbeauftragte im Bundesverkehrsministerium)

© Stadt Kassel; Foto: Harry Soremski

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