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12.10.2020 - Stadt Leverkusen


Schneller und günstiger als geplant: Unterkunft für Geflüchtete in der Sandstraße baulich fertiggestellt


Vertraglich terminiert war die bauliche Fertigstelltung der neuen Unterkunft für Geflüchtete in der Sandstraße für Ende März 2021. Für dieses bauliche Großprojekt waren 18.150.000 Euro im Haushalt eingeplant. Nach Baubeginn Ende März 2019 wurde die neue Anlage nun bereits im Oktober 2020 – und damit nach nur 18 Monaten – fertiggestellt. Die Kosten der Gesamtmaßnahme belaufen sich auf rund 17 Mio. Euro brutto und liegen damit gut eine Mio. Euro brutto unter Plan.

 

„Eine Großbaustelle, die schneller und kostengünstiger als geplant fertiggestellt werden kann, und gleichzeitig hinsichtlich Gestaltung, Funktionalität und Energieeffizienz überzeugt, ist ein echter Anlass zur Freude“, so Baudezernentin Andrea Deppe. „Das war eine überzeugende Teamleistung von Generalunternehmer, Beratungsgesellschaft sowie des Fachbereichs Gebäudewirtschaft, die alle Hand in Hand gearbeitet haben. Und natürlich hat dazu auch der persönliche Einsatz aller Beteiligten auf der Baustelle beigetragen.“

 

Der Neubau gliedert sich in drei Riegel mit insgesamt acht einzelnen Wohngebäuden. Diese sind zusammen mit den beiden Verwaltungsgebäuden um eine zentrale Mitte mit Spiel- und Sportplatz angeordnet. Durch die Kompaktheit der Gebäude ist eine großzügige Außenfläche entstanden. Die Fassaden von Vewaltungs- und Unterkunftsgebäuden sind optisch ansprechend mit Klinkerverblendungen bzw. farblichen Faserzementplatten verkleidet.

 

Insgesamt umfasst die Unterkunft 84 Wohneinheiten und bietet damit Platz, um rund 350 Personen aufnehmen zu können. Hinzu kommen ca. 100 Plätze im Bestandsgebäude 65/67, so dass die Gesamtunterkunft insgesamt 450 Plätze bietet. Das entspricht der Kapazität der bisher vorhandenen Einrichtung.

 

Hintergrund für den Neubau der Einrichtung war, dass die abgerissenen Gebäude der Flüchtlingsunterkunft in der Sandstraße erhebliche Bauschäden hatten, in Modulbauweise errichtet worden waren und keine Möglichkeit der Sanierung boten.

 

Daher wurden in den letzten anderthalb Jahren auf dem Grundstück Sandstraße neue Unterkunftsgebäude mit wohnungsähnlichen Grundrissen errichtet. Die einzelnen Einheiten der Unterkunftsbereiche umfassen zwei Schlafzimmer für je zwei Betten, Badezimmer mit Toilette, Waschbecken und Dusche, Flur und einer offenen Küchenzeile im Wohnbereich. Jede Wohneinheit hat einen eigenen Zugang.

 

In einem weiteren Baukörper beifinden sich ein zentraler Aufenthaltsraum sowie Waschautomaten und Trockengelegenheiten für die Bewohnerinnen und Bewohner. Die Räume der jeweiligen Hausmeister, der Einrichtungsbetreuung und des Sicherheitsdienstes wurden mit Blickkontakt zum Außen- und Innenbereich geplant. Dort sind auch Sport- und Spielflächen angeordnet.

 

Vervollständigt werden die Unterkunftsgebäude durch ein neues Verwaltungs- und Betreuungsgebäude, das auch Schulungs- und Beratungsräume beherbergt.

 

Auf Grundlage der funktionalen Leistungsbeschreibung und des geforderten Raumkonzeptes, wurde ein Totalunternehmer für Planung und Bauleistung durch ein EU-weites VOB- Verfahren ermittelt. Die Firma Depenbrock Systembau GmbH & Co. KG aus Bielefeld erhielt den Zuschlag. Basierend auf ihrem Entwurf und Angebot vom 29. August 2018 war sie mit dem Neubau der Wohn- und Betreuungsbauten – inklusive Außenanlage – sowie der Wartung der gebäudetechnischen Anlagen über den Gewährleistungszeitraum von fünf Jahren beauftragt worden.

 

Begleitet wurde das Großprojekt durch die assmann gruppe, ein Planungs- und Beratungsunternehmen im Bauwesen, welches neben der Prozesssteuerung der Vergabe auch das Baucontrolling übernommen hat.



Pressekontakt: Julia Trick

Kontaktdaten:
Stadt Leverkusen - Pressestelle
Friedrich-Ebert-Platz 1
51373 Leverkusen

Telefon: (0214) 406-8860
Telefax: (0214) 406-8862
Mail: presse@stadt.leverkusen.de

Dieser Meldung sind folgende Medien beigefügt:

Die neue Unterkunft für Geflüchtete in der Sandstraße
©  - Die neue Unterkunft für Geflüchtete in der Sandstraße Mario Knust, Projektleiter des Generalunternehmers „Depenbrock Systembau GmbH & Co. KG“, Jost Dewald, Projektsteuerer von der Planungs- und Beratungsgesellschaft „assmann gruppe“, Baudezernentin Andrea Deppe, Andrea Pesch, stellvertretende Leiterin des Fachbereichs Gebäudewirtschaft, sowie Astrid Burghard, Projektleiterin im Fachbereich Gebäudewirtschaft, (v.l.n.r.) zeigten die verschiedenen Gebäude und erläuterten die baulichen Details der neuen Unterkunft für Geflüchtete in der Sandstraße.

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