Volltext in Meldungen suchen
Print Zurück


17.11.2020 - Stadt Leverkusen


Vogelgrippe: Geflügelhalter müssen Vorsichtsmaßnahmen ergreifen


 Seit dem 30.10.2020 sind bereits mehr als 150 Fälle von Vogelgrippe bei Wildvögeln an der Nord- und Ostseeküste sowie in Hamburg aufgetreten; an der Küste Schleswig- Holsteins wird ein hohes Aufkommen an toten Wasservögel beobachtet. Verschiedene europäische Länder melden zudem Ausbrüche des Erregers der auch als Geflügelpest bezeichneten Krankheit in Nutzgeflügelbeständen. Aus diesem Grund wird das Risiko der Ausbreitung der Vogelgrippe in Deutschland als hoch eingestuft. 

Im Stadtgebiet von Leverkusen gibt es aktuell zwar noch keinen Fall von Vogelgrippe. Dennoch weist das Veterinäramt alle Geflügelhaltungen - unabhängig von der Bestandsgröße - auf folgende verpflichtende Schutzmaßnahmen hin, die unbedingt zu beachten sind: 

  • Eingänge zu den Geflügelhaltungen sind mit geeigneten Einrichtungen zur Schuhdesinfektion zu versehen (Desinfektionswannen oder -matten)
  • Betreten der Geflügelhaltungen nur mit Schutzkleidung
  • Umfassende Reinigung und Desinfektion vor jeder Einstallung oder nach jeder Ausstallung von Geflügel sowie der Transportmittel für Geflügel (Fahrzeuge und Behältnisse)
  • Minimierung von direkten und indirekten Kontaktmöglichkeiten zwischen Geflügel und wilden Wasservögeln und natürlichen Gewässern
  • Geflügel nur an Stellen füttern, die für Wildvögel unzugänglich sind
  • Geflügel nicht mit Oberflächenwasser tränken, zu dem Wildvögel Zugang haben
  • Futter, Einstreu und sonstige Gegenstände, mit denen Geflügel in Berührung kommen kann, für Wildvögel unzugänglich aufbewahren
  • Führen eines Bestandsregisters (Muster befindet sich auf der Homepage: https://www.leverkusen.de/vv/produkte/FB39/Tierseuchen_bekaempfen.php )
  • Jäger, die mit Federwild oder dessen Ausscheidungen in Berührung gekommen sind, sollten Kontakt zu Geflügel vermeiden 

Geflügelhaltungen, die noch nicht angemeldet sind - auch Hobbyhaltungen – sollten dies schnellstmöglich bei der Tierseuchenkasse und dem Veterinäramt nachholen. Kommt es zu vermehrten Todesfällen in Geflügelhaltungen, muss das Veterinäramt sofort informiert werden. 

Bürgerinnen und Bürger, die auffällige bzw. unnormale Verhaltensweisen bei Wasservögeln (z.B. unkoordiniertes Kopfkreisen) beobachten oder tote Wildvögel auffinden, werden gebeten, dies umgehend dem Veterinäramt mitzuteilen, um eine effektive Früherkennung zu ermöglichen. Tote Vögel sollten dabei auf keinen Fall angefasst oder aufgehoben werden! 

Für weitere Fragen und Informationen steht das Veterinäramt telefonisch unter 0214/406-3901 oder über die E-Mail-Adresse 39@stadt.leverkusen.de zur Verfügung.




Kontaktdaten:
Stadt Leverkusen - Pressestelle
Friedrich-Ebert-Platz 1
51373 Leverkusen

Telefon: (0214) 406-8860
Telefax: (0214) 406-8862
Mail: presse@stadt.leverkusen.de

Dieser Meldung sind keine Medien beigefügt!

Hier können Sie sich anmelden:

Freigeschaltete Meldungen im System: 317.779

Sonntag, 29. November 2020

Mein
Presse-Service

Jederzeit komfortabel und bequem Ihre Einstellungen ändern:

Sie sind noch kein Abonnent? presse-service.de ist offen für jeden Internetnutzer und das kostenfrei. Lassen Sie sich Meldungen aus Ihrer Nähe oder zu den Sie interessierenden Themenbereichen direkt zusenden. Werden Sie Abonnent bei presse-service.de

Jetzt abonnieren!

Mitglied
werden

Unsere Vorteile erleichtern IHRE Arbeit!

Erfahren Sie, wie einfach Sie mit presse-service.de Ihre Meldungen einem hoch qualifizierten Publikum zugänglich machen. Flexibel, kostengünstig und reichweitenstark. Der Presse-Service ist das ideale Werkzeug beim News- und Meldungsmanagement für Pressesprecher, Redakteure, Journalisten und alle die schnell und effizient Neuigkeiten mit einem Klick streuen möchten.

Detaillierte Informationen

Die
Fakten

  • Über 200.000 Meldungen pro Jahr
  • Über 400.000 Empfänger deutschlandweit
  • Über 17.000 exklusive Redaktionen in Fachverteilern
  • Über 600 registrierte Pressestellen
  • Versandstatistik 2017 > 49 Mio. Emails
  • NEU! 7.500 neue Fachredaktionen im Gesundheitswesen

Sprechen Sie uns an!

Die Redaktionsoberfläche steht online zur Verfügung, um dezentrales Arbeiten zu ermöglichen.

Kurzübersicht
der Funktionen

  • Zentrale Nachrichtenerfassung
  • Zeitgesteuerte Freischaltung
  • Meldungsarchive
  • Komfortable Medienverwaltung
  • Gruppenverwaltung
  • Exakte Versand- und Aufrufstatistiken
  • Eigene Adressverteiler
  • Akkreditierungsbereich für Abonnenten
  • Eigene Meldungsfilter
  • Schnittstellen zur eigenen Internetseite
  • Eigene RSS-Feeds
  • Schnittstellen zu Facebook, Twitter etc.