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01.12.2020 - Stadt Osnabrück


Sonderausstellungen 2021 in Osnabrück


Änderungen vorbehalten!

Keine Gewähr auf Vollständigkeit!

Stand: 01.12.20

 

Bis 03.01. Mission 2030 – Globale Ziele erleben

Museum am Schölerberg

17 Ziele, die die Welt verändern. Keine Armut, kein Hunger, saubere Energie sind nur drei der insgesamt 17 nachhaltigen Entwicklungsziele (SDGs) der Vereinten Nationen (UN), die weltweit vorangetrieben und bis 2030 realisiert werden sollen. Das klingt nach einer wirklich großen Aufgabe. Einer Aufgabe, die von Politik und Wirtschaft auf der ganzen Welt gelöst werden muss. Doch betrifft das auch uns in Deutschland, in Osnabrück?

Die Kinderrechtsorganisation Plan International hat die Wanderausstellung „Mission 2030“ entwickelt, die Besucherinnen und Besucher mit den SDGs vertraut machen und sie motivieren will, selbst aktiv zu werden. Eingängige Mitmachstationen bieten eine virtuelle Reise nach Asien, Lateinamerika, Afrika sowie in zwei deutsche Großstädte. Wie schafft man es, sich als Mädchen in Kairo eine Stimme zu verschaffen? Welche Hürden müssen Jugendliche in Kambodscha auf dem Weg zu einer Ausbildung überwinden? Dazu schlüpft das Publikum in die Rolle von UN-Delegierten und ermittelt, welche Probleme einer nachhaltigen Entwicklung derzeit noch entgegenstehen und wie diese bewältigt werden können.

 

Bis 14.02. „Enttäuschung“

Kunsthalle Osnabrück

Noch bis Mitte Februar 2021 rückt das mehrmonatige Ausstellungs- und Vermittlungsprogramm in sich ergänzenden Einzelpräsentationen der Künstlerinnen und Künstler Aleksandra Domanović, David Polzin, Jovana Reisinger, Rosalie Schweiker und Mickey Yang „die Enttäuschung“ in den Mittelpunkt.

Enttäuschungen, im privaten oder gesellschaftlichen Kontext, entstehen dort, wo sich Erwartungen nicht mehr einlösen. Die für wahr, sicher oder fortschrittlich gehaltenen Vorstellungen stimmen nicht mehr überein mit sich veränderten Perspektiven oder Überzeugungen. Gerade in politischen, sozialen und historischen Betrachtungen wird dies deutlich, wenn die eigene Enttäuschung zum Spiegel gesellschaftlicher Zusammenhänge wird.

Im Rahmen des Ausstellungs- und Vermittlungsprogramms wird die vermeintlich individuell wahrgenommene Enttäuschung als ein gesamtgesellschaftliches Abhängigkeitsverhältnis untersucht, das auf mehr oder weniger vereinbarten Annahmen von Gesetzen, Moralvorstellungen, Sprachen oder Begriffen beruht. „Enttäuschung“ hinterfragt mittels unterschiedlicher Auseinandersetzungen Momente wiederkehrender Frustration und struktureller Illusion. In sich ergänzenden Einzelausstellungen verweisen die Arbeiten der eingeladenen Künstlerinnen und Künstler auf die Enttäuschung als veränderten Wahrnehmungsprozess und Ausgangspunkt möglicher Neuanfänge.

Zum Auftakt von „Enttäuschung“ ist eine Publikation mit Beiträgen von Bini Adamczak, Loren Britton/Helen Pritchard und Anke Stelling sowie mit einer Einführung von Anna Jehle und Juliane Schickedanz erschienen. Die Publikation ist in der Kunsthalle erhältlich oder steht auf der Webseite der Kunsthalle kostenfrei zur Verfügung.

Anlässlich des Programmauftakts hat die Kunsthalle Osnabrück eine neue grafische Gestaltung erhalten, die von den Leipziger Grafikerinnen und Künstlerinnen Anja Kaiser und Franziska Leiste konzipiert und realisiert wurde. Die neue Website wurde durch das Hamburger Designstudio Liebermann Kiepe Reddemann künstlerisch und technisch umgesetzt.

Zudem hat sich die Kunsthalle Osnabrück entschieden, ab sofort alle institutionellen Texte ausschließlich in einfacher Sprache (Deutsch und Englisch) zu veröffentlichen.

Das Ausstellungs- und Vermittlungsprojekt „Enttäuschung“ wird unterstützt durch das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur, die Stiftung Niedersachsen, die Oldenburgischen Landesbank, den Mondriaan Fund sowie durch die Freunde der Kunsthalle Osnabrück.

 

Rosalie Schweiker: Crisis Communication

bis 14.02

Mit Beiträgen von Teresa Cisneros, Joon Lynn Goh, Sahra Hersi, Kerri Jefferis, Jean Joseph, Sarah Jury, Sofia Niazi, Rose Nordin, Lisa Rahman, Nicola Singh, Sam Whetton

Rosalie Schweiker versteht Kunst als soziales Ereignis. Im Zuge der Corona-Krise, die maßgeblich die Ausstellungsplanung beeinflusste, hat Rosalie Schweiker entschieden, ihre Sichtbarkeit und ihr Budget mit anderen Kulturproduzentinnen und -produzenten zu teilen. Die Installation mit verschiedenen grafischen Beiträgen, die von den Besucherinnen und Besuchern als Buch zusammengefasst werden können, funktioniert als Geschenk und schafft eine Verbindung zwischen dem öffentlichen und privaten Raum. „Crisis Communication“ ist damit ein modularer Produktionsort, der private Einblicke in die fragilen Lebensrealitäten unter den derzeitigen Bedingungen gewährt und gleichzeitig aktiv dazu auffordert, gesellschaftliche Ungleichheiten nicht als Normalität zu tolerieren. Konflikte und Konversationen sind Teil der Ausstellung, die mit dem Team der Kunsthalle in Vermittlungsangeboten bearbeitet werden.

 

Jovana Reisinger: Men in Trouble
bis 14.02.

Mit Ludwig Abraham, Jana Fitzner, Sophia Grüdelbach, Anna Lena von Helldorff, Katharina Merten, Lilli-Rose Pongratz, Katharina Pia Schütz, Mirko Schütz, Elke von Sievers

Die Künstlerin, Filmemacherin und Schriftstellerin Jovana Reisinger interessiert sich für neue feministische, sozialkritische und humorvolle Erzählformen im Film. In einer funktional vielfältigen Installation für die Kirche der Kunsthalle Osnabrück werden einerseits ältere Filme von ihr zu sehen sein und anderseits wird die Kirche selbst zum Film-Set ihrer neuen Video-Serie „Men in Trouble“. Dabei geht es um wieder erstarkende stereotype Vorstellungen von Männlichkeit, Weiblichkeit und vor allem um Fragen nach Gleichberechtigung, Schönheitsstandards, Macht und Ausgrenzung. Neben der Schauspielerin Julia Riedler wird die Produktion mit Darstellerinnen und Darstellern des Spielclubs des Theaters Osnabrück realisiert. Anschließend werden die neu produzierten Filme in der Ausstellung sowie im Cinema-Arthouse in Osnabrück zu sehen sein.

Jovana Reisinger (*1989 in München) lebt und arbeitet in München. Nach ihrem Abschluss in Kommunikationsdesign an der Hochschule für angewandte Wissenschaften München studierte sie Drehbuch an der Hochschule für Fernsehen und Film München und wird zudem ein Diplom in Dokumentarfilmregie erhalten. Ihr Debütroman „Still Halten“ wurde 2017 im Verbrecher Verlag veröffentlicht, der 2018 mit dem Bayern 2-Wortspiele-Preis und einem Aufenthaltsstipendium im Literarischen Kolloquium Berlin sowie 2019 mit einem Aufenthaltsstipendium des Goethe Institut China ausgezeichnet wurde. Sie drehte diverse Kurzfilme, die in Ausstellungen und Festivals unter anderem im Goethe Institut Paris (2020), im yi: project space Beijing (2019), im KV – Verein für zeitgenössische Kunst Leipzig (2019), im Kunstverein München (2018) oder bei den Kurzfilmtagen Oberhausen (2017, 2019) gezeigt wurden. Für den Kurzfilm „pretty boyz don’t die“ bekam sie den ZONTA-Preis der Festspielleitung der Oberhausener Kurzfilmtage (2017) und für „pretty girls don’t lie“ den STARTER Filmpreis der Stadt München (2018). 2021 erscheint ihr zweiter Roman ebenfalls im Verbrecher Verlag.

 

Mickey Yang: Upaya

Bis 14.02.

Die Künstlerin Mickey Yang beschäftigt sich in ihren Installationen, Objekten und Videos mit unserer individuellen Wahrnehmung von Gegenständen, Natur oder Ritualen, die immer von sozialen, medialen sowie kulturellen Einflüssen bestimmt werden und sich auch in unterschiedlichen Kontexten widersprechen. „Upaya“ beschreibt den Weg der Erkenntnis im Buddhismus und umfasst damit den Wandel und die Prägung von Wahrnehmung auf Grundlage von spirituellen und kulturellen Einflüssen gleichermaßen. Diese Momente der Verschiebung und Fehlinterpretation von Inhalten und die damit verbundene Enttäuschung sind Kern ihrer Ausstellung, die unsere unterschiedlichen Sinne als Teil menschlicher Kommunikation miteinander verbindet. Sich ergänzende Mittel der Verständigung wie Sprache, Codes, Hören oder Tasten werden auf poetische und überraschende Weise miteinander verbunden, sodass die Zuversicht gegenüber unserer Wahrnehmung auf den Prüfstand gestellt wird.

Mickey Yang (*1988 in Eindhoven) lebt und arbeitet in Eindhoven. Sie studierte bildende Kunst an der Royal Academy The Hague und der ArtEZ University of the Arts Arnhem. 2017 und 2018 war sie Stipendiatin am Beeldenstorm/Daglicht, 2019 bei De Fabriek und 2020/2021 bei der Jan van Eyck Academy (alle Niederlande). Mickey Yang hat ihre Arbeiten vielfach in Einzel- und Gruppenausstellungen gezeigt, unter anderem: bei P////AKT, Amsterdam, auf der Art Rotterdam (beide 2019) und im Kunstvereniging Diepenheim (2017). Die Kunsthalle Osnabrück richtet der Künstlerin ihre erste Einzelausstellung in Deutschland aus.

 

Aleksandra Domanović: (Untitled) In My Feelings

bis 14.02.

Aleksandra Domanović verbindet in ihren Arbeiten gegenwärtige und historische Betrachtungsweisen der Technikrezeption. Damit liefern ihre Videos, Skulpturen, Installationen und Druckgrafiken die Chance, einen fortwährenden Fortschrittsglauben in verschiedenen Abschnitten der Geschichte gegeneinander abzugleichen. Die ethische Verantwortlichkeit von Wissenschaft sowie das systematische Vergessen von Frauenbiografien in der Technikgeschichte stehen dabei gleichermaßen zur Diskussion wie die Angst und Enttäuschung, die an immer abstrakteren Disziplinen wie Automatisierung, Robotik oder Gentechnologie geknüpft sind. In Osnabrück beschäftigt sie sich mit verschiedenen, teils genmanipulierenden Technologien, die bei der Züchtung von Tieren und Pflanzen Anwendung finden oder zukünftig wirtschaftlich genutzt werden sollen. In einer künstlerischen Übersetzung in Form von Skulpturen und einer neu produzierten Video-Arbeit verweist ihre Praxis auf die intensive aber auch widersprüchliche Beziehung zwischen Mensch und Natur seit tausenden von Jahren.
Aleksandra Domanović (*1981 in Novi Sad, Serbien/ehemals Jugoslawien) lebt und arbeitet in Berlin. Sie studierte sowohl Architektur an der University of Ljublijana in Slowenien als auch Bildende Kunst an der Universität für angewandte Kunst in Wien. Für ihre Arbeiten gewann sie zahlreiche Preise, unter anderem den ars viva Award 2014/15 des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft oder jüngst den Arnaldo Pomodoro Sculpture Prize der Stadt Mailand (2019). Domanovićs Arbeiten werden international in Gruppen- und auch Einzelausstellungen gezeigt, vornehmlich in renommierten Institutionen wie unter anderem: dem Kunsthaus Hamburg, dem New Museum in New York, dem Center for Contemporary Art, Tel Aviv (alle 2019), dem HMKV Dortmund, dem MOCA Cleveland (beides 2018) oder dem MAK Museum für angewandte Kunst Wien und der Bundeskunsthalle Bonn (beide 2017).

 

Bis 11.04. MÖSER

Museumsquartier Osnabrück/Kulturgeschichtliches Museum

Am 14. Dezember 2020 feiert die Stadt Osnabrück den 300. Geburtstag des berühmten Osnabrückers Justus Möser (1720-1794). Aus diesem Anlass zeigt das Museumsquartier die Sonderausstellung „MÖSER“. Die Basis des außergewöhnlichen Ausstellungsprojektes bildet die gleichnamige Graphic Novel von Peter Eickmeyer, Thorsten Heese und Gaby von Borstel, die als Begleitpublikation im Splitter Verlag erscheint.

Aufklärung – war da etwas? Vieles von dem, was uns heute selbstverständlich erscheint, verdanken wir den fortschrittlichen Ideen, die zwischen 1650 und 1800 entwickelt wurden. Dank der Naturwissenschaften, die im Zeitalter der Aufklärung entstanden, verstehen wir heute, wie die Natur funktioniert und was uns und unsere Umwelt ausmacht. Wir denken und handeln prinzipiell vernunftgeleitet: „Vor dem Reden den Verstand einschalten!“ Toleranz ist ein Ideal; Religion ist Privatsache. Und wir leben in staatlichen Gemeinschaften, deren Verfassungen unsere bürgerlichen Grundrechte garantieren und die auf das Gemeinwohl ausgerichtet sind.

„Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit“ (Kant). An der Schwelle zur Moderne wird der Mensch erwachsen. Das Individuum emanzipiert sich. Die sichtbarste politische Wirkung entfaltet die Aufklärung in ihren revolutionären Ereignissen – 1776 in der Unabhängigkeitserklärung der amerikanischen Kolonien von Großbritannien und 1789 im Fanal der Französischen Revolution. Mit dem Ruf nach „Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit“ wird die Schwelle zur Moderne endgültig überschritten; trotz restaurativer Versuche gibt es langfristig kein Zurück.

Zu den bedeutenden Akteuren dieser prägenden historischen Epoche gehört der Osnabrücker Justus Möser (1720–1794). Toleranz und Gemeinwohl, Freiheit und Nation: Der kluge Kopf ist an allen Themen der Zeit lebhaft interessiert. Es geht um kritischen Diskurs und Austausch. Fortschritt oder Tradition? Reform oder Revolution? Möser reflektiert, schreibt, publiziert und wird so ein viel beachteter Denker der Zeit. Mit Lessing, Herder und Goethe hat „der herrliche Justus Möser“ (Goethe) Bewunderer und Kronzeugen, die heute aus der deutschen Geistesgeschichte nicht mehr wegzudenken sind.

Die Umstände erlauben es, dass Möser in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts im Fürstbistum Osnabrück zur bestimmenden Persönlichkeit aufsteigt. Ob als Politiker, Jurist, Literat oder Historiker – der Pragmatiker und Realist wird Osnabrück nachhaltig prägen. Dabei bedient er sich der fortschrittlichen Gedanken und Mittel seiner Zeit. Osnabrück, das kleine Territorium im nördlichen Westfalen, wird zum Experimentierfeld für sein Handeln als Aufklärer in der Ständegesellschaft. Sein juristischer Fachverstand, aber auch sein ausgleichendes Wesen machen ihn zum idealen Berater. Schon während des Siebenjährigen Krieges (1756–1763) wird er von allen Ständen mit der Wahrnehmung von Landesinteressen betraut.

Als allseits anerkannte Integrationsfigur entwickelt Möser einen eigenen, von praktischer Vernunft bestimmten Politikstil. In seinem besonderen, auf das Osnabrücker Hochstift fokussierten Verständnis von Patriotismus bewahrt er dem mittelgroßen Reichsterritorium mit seinen 100.000 Bewohnern die Selbstständigkeit - und das gegenüber der Weltmacht Großbritannien, die über die Vormundschaftsregierung von König Georg III. für dessen minderjährigen Sohn Friedrich von York in Osnabrück offiziell die Macht ausübt. Möser genießt das Vertrauen des englischen Königs und avanciert vor Ort zu seiner rechten Hand. Auch Sohn Friedrich, der 1783 volljährig wird und die Regierung als Fürst und Bischof persönlich weiterführt, verlässt sich auf den Mösers Rat.

Mit seinen „Patriotischen Phantasien“ betreibt der sprachbegabte Möser „heitere Aufklärung“ zum Wohle des Landes und macht den Lesern der 1766 von ihm etablierten Wochenzeitung im Osnabrücker Raum – und darüber hinaus – Lust auf Fortschritt. Am Ende seiner Karriere werden sich in der allmählichen wirtschaftlichen Erholung Osnabrücks nach dem Siebenjährigen Krieg die Früchte seiner Politik zeigen. Dabei ist Osnabrück Teil der auch damals schon globalen Wirtschaft: Über den von Möser geförderten Export des hier produzierten Leinens profitiert die Osnabrücker Bevölkerung vom kolonialen Dreieckshandel und damit von der Ausbeutung der Sklavinnen und Sklaven, die von Afrika aus auf die Plantagen Amerikas und der Karibik verschleppt werden. Dort werden „Osnabrughs“, die aus dem Osnabrücker Leinen gefertigten „Jeans der Frühen Neuzeit“, als strapazierfähige Arbeitskleidung hochgeschätzt.

Möser, aufgewachsen in den klaren Grenzziehungen der Ständegesellschaft, spürt, dass die Welt im Umbruch ist. Den beginnenden Wandel des vom Gottesgnadentum getragenen fürstlichen Obrigkeitsstaates in einen modernen bürgerlichen Rechtsstaat kommentiert er daher in zahlreichen Publikationen. In dieser Zeit der Erneuerung ist Möser eher Reformer als Revolutionär. Das bedeutet für ihn jedoch keinen Widerspruch zum Fortschritt. Das historische Gewachsene sieht er vielmehr in stetiger Weiterentwicklung. Dagegen bleibt ihm ein totaler Bruch mit dem Bewährten eher fremd. Die Euphorie vieler für die Französische Revolution teilt er daher nicht.

Trotzdem ist er ein aufgeklärter Geist. In dieser Zeit des Übergangs tritt er selbstbewusst auf und lebt die Freiräume, die sich ihm bieten. Die Grenzziehungen der alten Gesellschaft verschwimmen zunehmend und Möser ist zugleich Beobachter und Teilhaber dieses Prozesses mit offenem Ausgang. In der Sommerfrische im Kurort Pyrmont ist er regelmäßig Teil einer temporären Gemeinschaft von Adel und Bürgertum, die bewusst den Austausch über die Ständegrenzen hinweg pflegt. Möser scheut auch nicht davor zurück, mit dem frankophilen Friedrich II. König von Preußen einen intellektuellen Streit über die deutsche Sprache und Literatur zu suchen. Denn Möser ist nicht irgendwer. Oder würde sonst etwa mit Joseph II. ein Kaiser den anerkannten Staatsmann und Juristen um Rat in Sachen Abschaffung der Leibeigenschaft fragen?

Das „Phänomen Möser“ ist komplex und spannend zugleich - und mit ihm die Geschichte Osnabrücks im Zeitalter der Aufklärung. Die Biografie Justus Mösers führt uns in eine Zeit, deren Prägungen unmittelbar bis in unsere Zeit hineinragen – in eine Zeit, die wieder Fragen nach der Zukunft stellt, nach der Basis unserer Gesellschaft und unseres sozialen Miteinanders. Grund genug für das Museumsquartier Osnabrück, sich diesem Thema mit einer außergewöhnlichen Sonderausstellung zu widmen. „MÖSER“ ist eine „begehbare Graphic Novel“, die am Beispiel des Osnabrücker Juristen, Literaten und Staatsmannes in die Zeit des aufgeklärten Absolutismus und der Aufklärung einführt und dabei die überregionale Bedeutung Mösers sichtbar macht. Ziel der von Dr. Thorsten Heese kuratierten Ausstellung ist es, insbesondere Jugendliche und jüngere Erwachsene für das Thema zu sensibilisieren. Konzeptionelle Basis der Präsentation ist die gleichnamige Graphic Novel „MÖSER“ von Peter Eickmeyer und Gaby von Borstel. Sie erscheint als Begleitpublikation zur Ausstellung.

 

Bis 22.06. „Weltweit Remarque“

Erich Maria Remarque-Friedenszentrum

Anlässlich des 50. Todestages Erich Maria Remarques ist es an der Zeit, eine Bilanz der internationalen Wirkung des Schriftstellers zu ziehen. Welchen Stellenwert nimmt sein Werk - auch über „Im Westen nichts Neues“ hinaus - heute in unterschiedlichen Kulturen ein? In welchen Zusammenhängen werden seine humanistischen Positionen und sein Einsatz für Frieden und Toleranz heute aktualisiert? Die Sonderausstellung wird sich dieser Frage aus unterschiedlichen Perspektiven nähern, darunter die weltweite aktuelle Verbreitung seiner Schriften, die Präsenz Remarques in unterschiedlichen Medien von Literatur und Film über Musik und Graphic Novel bis hin zu Blogs und Diskussionsforen. Angebunden wird diese Darstellung, die global ansetzt, an den jeweiligen kulturellen und politischen Hintergrund. So kann unter Einsatz unterschiedlicher Vermittlungsmedien verdeutlicht werden, dass Remarque weiterhin ein höchst aktueller Autor ist und sein Werk in unterschiedlichen Zusammenhängen vom schulischen Unterricht bis hin zu aktuellen kriegerischen Konflikten kontinuierlich eine aufklärerische Aktualisierung erfährt.

An die Ausstellung angebunden ist ein einzelne Aspekte vertiefendes Begleitprogramm. Die Schau eröffnet zudem die Möglichkeit, Projekte und Veranstaltungen diverser lokaler und überregionaler Initiativen einzubeziehen.

 

Januar

 

Voraussichtlich 30.01. – 31.07 „Rock Fossils – Ja, es ist Liebe!“

Museum am Schölerberg

Die international beachtete Sonderausstellung „Rock Fossils – Ja, es ist Liebe!“ ist in ihrer Form und Thematik weltweit einmalig. Sie lüftet eine verdeckt gehaltene Liebelei der Naturwissenschaften: Wenn Wissenschaftler eine neue Fossilienart entdecken, geben sie ihnen meist Artnamen, die auf den Fundort oder die Form hinweisen. Tatsächlich gibt es unter den Paläontologen aber auch eine ganze Reihe Fans harter Rockmusik. Die Ausstellung „Rock Fossils“ verknüpft Geowissenschaften und Musikkultur in einzigartiger Weise, indem sie bizarre Fossilien präsentiert, die nach der Crème de la Crème des Rock-Olymps benannt wurden. Darunter sind bizarre Punkrock-Trilobiten, die sich kunstvoll interpretiert im Sitzmöbel der Ausstellung wiederfinden, ein etwa 20 Zentimeter großes Fossil eines nach Mick Jagger benannten Urflusspferdes, kämpfende Urvögel, benannt nach Greg Graffin, dem Sänger von Bad Religion und viele mehr.

„Rock Fossils – Ja, es ist Liebe!“ ist mehr als eine Ausstellung. Kombiniert mit Konzerten in der einmaligen Kulisse eines Naturkundemuseums gleicht sie schon fast einem Festival – ein Festival der Musik und der Wissenschaft, gemacht für Fans der Erdgeschichte ebenso wie die der harten Gitarrenriffs.

Voraussichtlich 31.01. – 14.11. Johanna Diehl „Taubes Geäst“

Museumsquartier Osnabrück/Felix-Nussbaum-Haus

„Wer erinnert sich an Felix Nussbaum?“ titelte die Neue Osnabrücker Zeitung und rief 1971 dazu auf, Erzählungen, Begegnungen und Erinnerungen zu Felix Nussbaum zusammenzutragen, um den bis dato in der Geschichtsschreibung unsichtbaren Künstler ans Licht zu holen. Jahrelange Forschungen und engagiertes Zusammentragen von Informationen geben heute ein scheinbar klares Bild der Künstlerpersönlichkeit und seines Schaffens. Und doch bleibt vieles im Verborgenen.

Johanna Diehl (*1977) wendet in ihrer Ausstellung im Felix-Nussbaum-Haus des Museumsquartiers Osnabrück vom 13. Dezember 2020 (Eröffnung: 11 bis 16 Uhr; Anwesenheit der Künstlerin von 11 bis 13 Uhr sowie 14 bis 16 Uhr) bis 14. November 2021 ihren Blick auf eben solche „Falten der Geschichte“ (Walter Benjamin). Ihre Suche gilt der Präsenz vergangener, zum Teil ausgelöschter Geschichte im Heute, ebenso wie generationsübergreifenden Traumata. Die vielfach ausgezeichnete Fotokünstlerin spürt dem Verborgenen und Übersehenen im kulturellen Gedächtnis nach. Sie interessiert sich für Formen des Überschreibens von Erinnerung und für die Anwesenheit von Abwesendem. Anhand ihrer Fotografien von architektonischen Räumen und mithilfe privater und kollektiver Archive betrachtet Diehl die Identität eines heutigen Europas. 

Für die Ausstellungsreihe „Gegenwärtig“ im Felix-Nussbaum-Haus dringt Johanna Diehl tief in das Leben und Werk Felix Nussbaums ein. Die international renommierte Fotokünstlerin begibt sich auf Nussbaums Spuren während des Exils und der Flucht und untersucht, in welcher Gestalt sein vom Widerstand geprägtes Werk heute noch präsent ist. In seinen Gemälden interessiert sich Diehl dabei für die Dinge, die sich außerhalb des Bildzentrums, am Rand, gewissermaßen in den „Falten“ des Bildes befinden. In ihren für die Ausstellung entstandenen fotografischen und filmischen Arbeiten konzentriert sich die Künstlerin unter anderem auf die gestutzten Bäume aus Nussbaums Werk, die symbolisch mitunter für das frühzeitig Um-die-eigene-Existenz-gebracht-werden stehen. „Oft im Hintergrund, scheinen die gestutzten, verkürzten, eingegangenen und gekrümmten Hölzer von den ungeheuren Vorgängen einer Welt im Krieg und von existentieller Bedrohung zu erzählen“ (Johanna Diehl). Auch richtet Diehl ihren Blick auf die beschädigten Musikinstrumente in seinen Bildern, wie Lauten und Geigen, und beschäftigt sich mit der darin spürbaren Vorahnung des Verlusts des Lebens und des Zerfalls Europas. Darüber hinaus hat Johanna Diehl in Zusammenarbeit mit dem Künstler und Konzertschlagzeuger Raphael Sbrzesny zwei Filmarbeiten realisiert, in denen der renommierte Lauten-Virtuose Joachim Held Fragmente einer Partitur aus Nussbaums Malerei aufführt, und Raphael Sbrzesny eine raumgreifende Installation aus Bäumen und Zweigen zum Klingen bringt. In den eigens für die Ausstellung „Taubes Geäst“ entstandenen Arbeiten tritt die geheimnisvolle Symbolik Nussbaums auf diese Weise neu in den Vordergrund. Mit einer großen Sensibilität den Blick zu richten auf das, was nicht im Fokus steht, charakterisiert Diehls künstlerisches Vorgehen. Hier, in den Zwischenräumen, sucht sie das Eigentliche unter Bezugnahme auf Walter Benjamins Passagenwerk: „In den Falten der Geschichte befindet sich das Eigentliche, im Subjektiven, Alltäglichen, also in dem Nicht-in-den-offiziellen-Geschichtsbüchern-Verzeichneten“ (Johanna Diehl). 

Johanna Diehl (geb. 1977 in Hamburg) lebt und arbeitet in Berlin. Sie studierte Fotografie und Bildende Kunst an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig bei Prof. Timm Rautert, Boris Mikhailov und als Meisterschülerin bei Prof. Tina Bara sowie an der École nationale supérieure des beaux-arts de Paris bei Christian Boltanski und Jean-Marc Bustamante.

Ihre Arbeiten werden in nationalen und internationalen Ausstellungen gezeigt und befinden sich unter anderem in der Sammlung zeitgenössischer Kunst der Bundesrepublik Deutschland, der Stiftung für Fotografie und Kunstwissenschaft Ann und Jürgen Wilde, der DZ Bank Kunstsammlung und in den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen, Sammlung Moderne Kunst in der Pinakothek der Moderne, München.

Johanna Diehl erhielt zahlreiche Auszeichnungen, zuletzt vom Hauptstadtkulturfonds, das Arbeitsstipendium der Stiftung Kunstfonds, Bonn, der Akademie Schloss Solitude, Stuttgart, der Konrad-Adenauer-Stiftung (EHF) und der Deutschen Akademie Rom Villa Massimo (Casa Baldi).

Seit März 2019 ist Diehl Professorin für Fotografie an der Fakultät Gestaltung der Hochschule für angewandte Wissenschaften in Würzburg.

Ausstellungen (Auswahl): Haus am Waldsee, Berlin; Pinakothek der Moderne, München; Haus der Photographie, Hamburg; Bucerius Kunstforum, Hamburg; ZKM, Karlsruhe; Bundekunsthalle Bonn u.a. 

Preise und Stipendien (Auswahl): Kunstfonds Bonn, Casa Baldi / Deutsche Akademie Rom Villa Massimo, Akademie Schloss Solitude

 Publikationen (Auswahl): In den Falten das Eigentliche, Verlag der Buchhandlung Walther König; Ukraine Series, Sieveking Verlag; Borgo, Romanità, Alleanza, Hatje Cantz Verlag (Deutscher Fotobuchpreis Silber)

 

Februar

 

März

 

April

 

21.04. – 30.05. European Media Art Festival (Ausstellung)

Kunsthalle Osnabrück

Das EMAF zählt zu den bedeutendsten Foren der internationalen Medienkunst. Als Treffpunkt für Künstler, Kuratoren, Verleiher, Galeristen und Fachpublikum prägt es entscheidend die Thematik, Ästhetik und Zukunft der medialen Kunst. Das Festival bietet einen aktuellen und historischen Überblick mit einem Programm aus Experimentalfilmen, Installationen, Performances, digitalen Formaten und hybriden Formen.

 

Mai

 

07.05. – 05.09. „One zero zero“. Rudolf Englert zum 100. Geburtstag

Museumsquartier Osnabrück/Kulturgeschichtliches Museum

2021 wäre der Künstler Rudolf Englert 100 Jahre alt geworden – ein guter Grund, sein Werk neu in den Blick zu nehmen. Mit unterschiedlichsten Techniken und Materialien experimentierend, setzte sich Rudolf Englert immer wieder mit Serialität und Bildräumlichkeit auseinander. Das rückt einen Teil seiner Werke in die Nähe zu Arbeiten der Künstlergruppierung ZERO und deren internationale Pendants. Anlässlich des Jubiläums werden Werke aus Englerts Schaffensphasen ausgewählt und einzelnen Arbeiten von Kollegen wie Günther Uecker, Heinz Mack oder Jan Schoonhoven gegenübergestellt. Die Ausstellung soll zeigen, wer und was Rudolf Englert inspiriert und ihn auf dem Weg hin zu einer eigenen Bild- und Formensprache begleitet hat.

 

Juni

 

Juni – Februar 2022 Barrierefreiheit

Kunsthalle Osnabrück

Gesund zu sein, ist Norm und Orientierung in unserer Gesellschaft. Alles was davon abweicht, wird als speziell und kompliziert wahrgenommen. Medikamentierung oder Pädagogisierung werden mehr als Notwendigkeit der Eingliederung verstanden, und weniger als Chance einer neuen Kommunikation, Gestaltung und Wahrnehmung. Ableism als Diskriminierung von Menschen mit Behinderungen verweist gleichbedeutend wie Rassismus oder die Marginalisierung von Sexualität und Geschlecht auf die Bewertung, den Ausschluss und die Unterdrückung von als »anders« konnotierten Körpern.

Der Begriff Barrierefreiheit soll daher aus seinem in der Öffentlichkeit sehr bürokratisch wahrgenommenen Charakter herausgelöst werden, um Bedeutung und Relevanz des Begriffs im Kontext der Kulturproduktion und ihrer gesellschaftlichen Verantwortung zu reflektieren.

Von Juni 2021 bis Februar 2022 wird die Kunsthalle Osnabrück „Barrierefreiheit“ – als technische und bauliche Auflage öffentlicher Institutionen – im Rahmen des realisierten Programms inhaltlich, strukturell und ästhetisch mit den internationalen Kooperationspartner:innen und eingeladenen Künstler:innen zur Diskussion stellen.

 

Voraussichtl. Juni Neue stadtgeschichtliche Dauerausstellung

Museumsquartier Osnabrück/ Kulturgeschichtliches Museum

 

Juli

 

August

 

08.07. -  26.09. Marlene Dietrich. Die Diva. Ihre Haltung. Und die Nazis

Erich Maria Remarque-Friedenszentrum

Marlene Dietrich war der erste deutsche Weltstar. Wer kennt sie nicht als Lola Lola aus dem Filmklassiker "Der blaue Engel" oder hat nicht schon einmal "Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt" gehört? Bis heute verbinden sich mit ihr viele schillernde Bilder: Sexsymbol und Mutter, Schauspielerin und Sängerin, Ehefrau und Geliebte, Kunstfigur und Stilikone, Weltstar und Diva.

Unzählige Ausstellungen und Publikationen rund um den Globus beleuchteten mit höchst unterschiedlichen Perspektiven das Phänomen Marlene Dietrich. Sie machten eine Frau sichtbar, die ihre Zeit verändert hat und nicht nur mit langen Beinen, rauchiger Stimme und laszivem Blick Männern wie Frauen den Kopf verdrehte.

Einen weniger beachteten Bereich ihres Lebens bildet ihre entschiedene Haltung gegenüber den Nationalsozialisten und ihr angespanntes Verhältnis zu ihrer Heimat nach 1945.

Marlene Dietrich mied seit der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten ihre Heimat Deutschland. Sie ließ sich auf keine Zusammenarbeit mit den Nazis ein und unterstützte stattdessen deutsche Emigranten. 1939 wurde sie aus Überzeugung US-amerikanische Staatsbürgerin. Seit 1942 warb sie Kriegsanleihen für die USA ein und ging 1944 für die US-amerikanische Truppenbetreuung nach Europa. Dies wurde ihr noch 1960 bei ihrer Deutschland-Tournee von Teilen der Öffentlichkeit vorgeworfen. Marlene Dietrich kehrte danach nur noch selten in ihre Heimat zurück. Mitte der 80er Jahre nahm die Diva Kontakt mit Beate und Serge Klarsfeld auf, deren Leistungen als „Nazijäger“ sie bewunderte.

Die von der Gedenkhalle Oberhausen mit Unterstützung der Marlene Dietrich Collection Berlin realisierte Wanderausstellung rekonstruiert die ablehnende Haltung der Dietrich zum Nazi-Regime und ihr Verhältnis zu Deutschland über einen Zeitraum von mehr als 60 Jahren anhand zahlreicher Dokumente, Fotos, Presseartikel und Filmmaterialien. Die Ausstellung folgt dabei dem Lebensweg des Weltstars von Deutschland in die USA, zu den Schauplätzen des Zweiten Weltkriegs bis zurück ins Nachkriegsdeutschland und weiter nach Polen, Israel und schließlich Paris, wo sie 1992 verstarb.

 

September

 

30.09 - 23.01.2022 Einsatz für die Menschenrechte – Plakatausstellung von Amnesty International

Erich Maria Remarque-Friedenszentrum

Seit der Gründung von Amnesty International 1961 engagieren sich deren Mitglieder weltweit für die Einhaltung der Menschenrechte. Eine wesentliche Grundlage ihrer Arbeit bildet die am 10. Dezember 1948 von der UN-Vollversammlung verabschiedete Allgemeine Erklärung der Menschenrechte. Trotz jahrzehntelanger Aufklärungstätigkeit gibt es nach wie vor international in zahlreichen Ländern Menschenrechtsverletzungen verschiedenster Art. Die Plakatausstellung thematisiert u.a. den Schutz von Flüchtlingen, Frauenrechte, Kindersoldaten, Rassismus und „moderne“ Sklaverei.

Die Ausstellung wird in Kooperation mit der Osnabrücker Regionalgruppe von Amnesty International im Erich Maria Remarque-Friedenszentrum gezeigt.

 

Oktober

 

03.10. – Anfang 2022 5. Felix Schoeller Photo Award /2. Deutscher Friedenspreis für Fotografie

Museumsquartier Osnabrück/Kulturgeschichtliches Museums

 

November

 

Dezember

 

11.12. – 19.11.2022 Reihe „Gegenwärtig“

Museumsquartier Osnabrück/Felix-Nussbaum-Haus

Jedes Jahr wird anlässlich des Geburtstages von Felix Nussbaum (11. Dezember 1904) in der Reihe „Gegenwärtig“ der „Raum der Gegenwart” des Felix-Nussbaum-Hauses von einer Künstlerin oder einem Künstler als künstlerische Auseinandersetzung mit Nussbaums Biografie und seinem Werk neugestaltet.



Pressekontakt: Heiko Mitlewski | Fachbereich Kultur | Tel. 0541 323-3217 | E-Mail: mitlewski@osnabrueck.de

Kontaktdaten:
Stadt Osnabrück
Referat Kommunikation, Repräsentation und Internationales
Medien und Öffentlichkeitsarbeit
Referatsleiter: Dr. Sven Jürgensen

Rathaus | Obergeschoss
Bierstr. 28 | 49074 Osnabrück
Postfach 44 60 | 49034 Osnabrück

Telefon 0541 323-4305 | Fax 0541 323-4353
presseamt@osnabrueck.de
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Mittwoch, 20. Januar 2021

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